04/02/2026
Wirft man einen Blick auf die Statistik der häufigsten Todesursachen im alpinen Gelände, zählt der Lawinenabgang zu den Unfallereignissen mit besonders hoher Letalität. Neben der unmittelbaren Kameradenrettung stellt der sogenannte organisierte Lawineneinsatz den nächsten entscheidenden Schritt dar, um im Ernstfall in kürzester Zeit möglichst viele verschüttete Personen zu lokalisieren und zu retten. Ergänzend zur LVS-Suche und der Sondierkette kann auch der Einsatz speziell ausgebildeter Lawinenhunde einen wesentlichen Zeitvorteil bei der Auffindung von Verschütteten bringen.
Diese Aspekte wurden im Rahmen der Lawinenübung 2026 in Lackenhof gemeinsam mit der Alpinpolizei und Notruf Niederösterreich intensiv trainiert. Übungsannahme war die Verschüttung mehrerer Betroffener abseits der gesicherten Skipiste. Neben dem strukturierten Ablauf des organisierten Lawineneinsatzes standen die klare Einsatzführung, die Kommunikation zwischen den Organisationen sowie das reibungslose Zusammenspiel von Mensch, Technik und Hund im Fokus. Ziel der Übung war es, Abläufe zu festigen, Schnittstellen zu optimieren und für den Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer:innen des Österreichischen Bergrettungsdienstes und unseren Partnern, der Alpinpolizei, sowie Notruf Niederösterreich.
📷: ©️Greene (BMI)