19/06/2026
FPÖ fordert mehr Unterstützung für Senioren - abgelehnt – SPÖ gegen Bürgerbeteiligung – FPÖ setzt wichtige Impulse für Schwechat
Die gestrige Gemeinderatssitzung hat einmal mehr gezeigt, wo die politischen Prioritäten der einzelnen Parteien liegen.
Der Gemeinderat beschloss eine Förderung für das Mittagessen im Seniorenzentrum sowie für „Essen auf Rädern“ in Höhe von 1,29 Euro pro Mahlzeit. Die FPÖ Schwechat brachte dazu einen Ergänzungsantrag ein: Für armutsgefährdete Pensionisten sollte die Förderung auf 3 Euro pro Mahlzeit erhöht werden.
Der Grund liegt auf der Hand: Ein Essen kostet derzeit rund 9,50 Euro. Gerade Menschen mit kleinen Pensionen leiden besonders unter den steigenden Lebenshaltungskosten. Wer sein Leben lang gearbeitet, Steuern bezahlt und zum Wohl unserer Heimat beigetragen hat, verdient im Alter unsere UnterstĂĽtzung. Leider fand unser Antrag keine Mehrheit.
Während für armutsgefährdete Pensionisten, die unser Land aufgebaut und Steuern bezahlt haben, keine stärkere Unterstützung beschlossen wurde, werden zum Beispiel für Projekte wie „Mama lernt Deutsch“ erhebliche finanzielle Mittel bereitgestellt. Diese Prioritätensetzung spricht für sich.
Keine Mehrheit fand auch unser Antrag auf Wiederaufnahme der bewährten „Bürgerinnen-Platzln“. Für uns ist der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern ein wesentlicher Bestandteil gelebter Demokratie. Politik darf nicht nur vor Wahlen den Kontakt zur Bevölkerung suchen, sondern muss das ganze Jahr über ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen haben.
Positiv hervorzuheben ist die beschlossene Förderung zur Ansiedlung einer neuen Kinderärztin in Schwechat. Nachdem die bisherige Kinderarztpraxis nicht mehr zur Verfügung steht, ist Schwechat derzeit ohne eigene Kinderärztin. Für eine Stadt mit mehr als 23.000 Einwohnern ist das kein zufriedenstellender Zustand.
Umso wichtiger war es, rasch die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sich wieder eine Kinderärztin in Schwechat niederlassen kann. Mit dem gestrigen Beschluss wurden dafür die Weichen gestellt. In diesem Punkt herrschte erfreulicherweise Einigkeit im Gemeinderat.
Auch beim Projekt Freizeitzentrum haben wir die Stadtregierung aufgefordert, aus den Erfahrungen früherer Großprojekte zu lernen und dem Gemeinderat vollständige Planungen sowie transparente und nachvollziehbare Kostenaufstellungen für das Gesamtprojekt vorzulegen. Niemand möchte, dass sich Fehler der Vergangenheit wiederholen.
Trotz unserer Kritik haben wir dem vorgezogenen Bau des neuen Kinderbereichs samt Becken zugestimmt. Denn die Schwechater Kinder sollen nicht die Leidtragenden einer insgesamt kritisch zu betrachtenden Projektentwicklung werden. FĂĽr uns stand im Vordergrund, dass Familien und Kinder auch kĂĽnftig ein attraktives Freizeitangebot vorfinden und der BadespaĂź fĂĽr die jĂĽngsten Schwechater gesichert bleibt.
Die FPÖ Schwechat wird auch weiterhin mit Hausverstand, Herz und Verantwortungsbewusstsein für die Interessen der Schwechaterinnen und Schwechater arbeiten. Für uns stehen die Menschen im Mittelpunkt – von den Kindern bis zu unseren Senioren.