03/06/2026
338 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘄𝗼𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗺𝗶𝘁𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻. 𝗗𝗲𝗿 𝗕ü𝗿𝗴𝗲𝗿𝗺𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝗿 𝘀𝗮𝗴𝘁: 𝗡𝗲𝗶𝗻.
Die Volksbefragung zum Erhalt des ASZ Reidling wurde abgelehnt.
338 Bürgerinnen und Bürger haben unterschrieben. Notwendig gewesen wären nur 203. Trotzdem soll die Bevölkerung nicht gefragt werden.
Die Frage war klar und einfach:
„𝗦𝗶𝗻𝗱 𝗦𝗶𝗲 𝗱𝗮𝗳ü𝗿, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗱𝗮𝘀 𝗯𝗲𝘀𝘁𝗲𝗵𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗔𝗹𝘁𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝘀𝗮𝗺𝗺𝗲𝗹𝘇𝗲𝗻𝘁𝗿𝘂𝗺 𝗶𝗻 𝗥𝗲𝗶𝗱𝗹𝗶𝗻𝗴 𝗮𝗺 𝗱𝗲𝗿𝘇𝗲𝗶𝘁𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗦𝘁𝗮𝗻𝗱𝗼𝗿𝘁 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿 𝗯𝗲𝘁𝗿𝗶𝗲𝗯𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝘇𝘂 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗺 𝗭𝘄𝗲𝗰𝗸 𝘀𝗮𝗻𝗶𝗲𝗿𝘁 𝘄𝗶𝗿𝗱?“
Ja oder Nein. Mehr nicht.
Jetzt heißt es plötzlich, die Gemeinde sei angeblich nicht zuständig.
Das ist schwer nachvollziehbar. Das Grundstück gehört der Gemeinde. Der Standort ist in Reidling. Die Gemeinde hat das ASZ jahrelang betrieben, Personal gestellt, Auflagen behandelt und Geld für den Betrieb erhalten.
Und genau jetzt, wo 338 Menschen eine Volksbefragung verlangen, soll das alles keine Gemeindesache mehr sein?
Für uns ist klar: Das ist kein sauberer Umgang mit Bürgerbeteiligung.
Noch dazu wurde unsere Vizebürgermeisterin, selbst Juristin, in diese Entscheidung nicht eingebunden. Sie hat dazu eine eigene Stellungnahme abgegeben, die wir im Anschluss ebenfalls veröffentlichen werden.
Auf unserer Website gibt es dazu einen ausführlicheren Artikel mit allen Hintergründen, Dokumenten und der rechtlichen Einordnung:
Link zum Artikel: https://wir7.at/338-unterschriften-vom-tisch-gewischt-buergermeister-weist-asz-volksbefragung-ab/
Wir werden diese Ablehnung nicht einfach hinnehmen. Der Bescheid wird rechtlich geprüft, weitere Schritte werden vorbereitet.
338 Menschen haben nicht unterschrieben, damit ihr Anliegen vom Tisch gewischt wird.
Sie haben unterschrieben, weil sie mitentscheiden wollen.
Bürgerbeteiligung darf nicht dort enden, wo sie politisch unbequem wird.