SÖZ - Sozial & Ökologisch

SÖZ - Sozial & Ökologisch Die politische Plattform für alle Wiener:innen!

Es geht hier um die Wiener Studie „Zwischen Anerkennung und Abwertung: Einstellungen junger Zugewanderter in Wien“, verö...
13/05/2026

Es geht hier um die Wiener Studie „Zwischen Anerkennung und Abwertung: Einstellungen junger Zugewanderter in Wien“, veröffentlicht am 25. Juli 2025, im Auftrag der Stadt Wien und unter der Studienleitung von Kenan Dogan Güngör. Die Studie untersucht bei 14 bis 24 Jährigen unter anderem antidemokratische, abwertende und gewaltaffine Einstellungsmuster. Im Kapitel zum religiösen Fundamentalismus arbeitet sie dabei mit drei Aussagen: „Alle Menschen sollten sich an die Regeln meiner Religion halten“, „Man muss bereit sein, für die Verteidigung seines Glaubens zu kämpfen und zu sterben“ und „Für mich stehen die Vorschriften meiner Religion über den Gesetzen in Österreich“.

Genau hier beginnt das Problem. Diese Fragen trennen nicht sauber zwischen innerer religiöser Überzeugung und gesellschaftlicher Gefahr. Wer religiös ist, hält die eigene Religion oft für wahr, richtig oder moralisch überlegen. Das ist zunächst noch kein Angriff auf die Demokratie. Religionsfreiheit schützt gerade auch starke Überzeugungen und ihre Ausübung, solange dabei nicht die Rechte anderer verletzt werden. Das garantieren Artikel 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention und die entsprechenden europäischen und internationalen Standards ausdrücklich.

Die eigentlich entscheidenden Fragen wären daher andere: Akzeptierst du gleiche Rechte für Andersgläubige und Nichtgläubige? Lehnst du Zwang, Einschüchterung und Gewalt ab? Respektierst du demokratische Gesetze auch dann, wenn sie deiner persönlichen Überzeugung widersprechen? Genau diese gesellschaftliche Komponente steht aber nicht im Zentrum der zugespitzten Darstellung. Stattdessen entsteht schnell das Bild, schon starke Frömmigkeit oder religiöse Normbindung seien an sich verdächtig. Die Studie selbst ordnet die drei Aussagen als religiös fundamentalistische Statements ein und addiert dabei auch Antworten wie „eher ja“ und „voll und ganz“ zu einem Gesamtbild.

Und genau deshalb ist diese Grafik für rechte und rechtspopulistische Akteure so attraktiv. Sie können damit den starken Mann gegenüber einer Minderheit markieren, sich als Verteidiger des Abendlandes inszenieren und komplexe soziale, bildungsbezogene und integrationspolitische Fragen in ein simples Feindbild pressen. Der Bericht des Unabhängigen Expertenkreises Muslimfeindlichkeit hält ausdrücklich fest, dass Muslimfeindlichkeit ein reales gesellschaftliches Problem ist und behandelt sowohl den Diskurs um Islamkritik als auch die Instrumentalisierung von Muslimfeindlichkeit.

Man sieht gerade wieder, wie eine differenzierte Studie oder einzelne Grafiken daraus nicht als Anlass für eine kluge Debatte genutzt werden, sondern als Munition für pauschale Verdächtigung. Das ist der eigentliche Skandal. Nicht weil man über problematische Haltungen nicht sprechen dürfte. Sondern weil man aus einer Minderheit eine Projektionsfläche macht, statt präzise zu fragen, wo Überzeugung endet und Übergriff beginnt.

Die entscheidende Frage ist nicht, ob jemand seine Religion liebt.
Die entscheidende Frage ist, ob er anderen dieselbe Freiheit zugesteht.

ZARA darf nicht schließen.Wer bei Antidiskriminierungsarbeit kürzt, spart nicht bei irgendeiner Stelle, sondern bei Schu...
22/04/2026

ZARA darf nicht schließen.
Wer bei Antidiskriminierungsarbeit kürzt, spart nicht bei irgendeiner Stelle, sondern bei Schutz, Beratung und Zivilcourage. Gerade in einer Zeit, in der Rassismus, Hass im Netz und Ausgrenzung zunehmen, braucht es starke Anlaufstellen für Betroffene und nicht deren Schwächung.
Eine demokratische Gesellschaft muss ZARA absichern und stärken.
Schutz abbauen ist keine Lösung.

Wusstest du, dass die ÖVP mit solchen Kampagnen gezielt den Rechtsextremismus in Österreich anheizt?In der Sachpolitik i...
21/12/2025

Wusstest du, dass die ÖVP mit solchen Kampagnen gezielt den Rechtsextremismus in Österreich anheizt?

In der Sachpolitik ist sie gescheitert:
Inflation außer Kontrolle.
Tausende Firmenpleiten.
Millionen Menschen können sich den Alltag kaum noch leisten.

Statt Verantwortung zu übernehmen oder sich bei der Gesellschaft zu entschuldigen, setzt die ÖVP auf das billigste politische Mittel: antimuslimischen Rassismus und das Ansprechen der primitivsten Ängste.

Das ist kein Zufall.
Das ist Ablenkung vom eigenen Versagen.

SÖZ – gegen Spaltung. Für Verantwortung.

Lasst uns heute in Stille und Einheit gedenken.Lasst uns an die Opfer und an ihre Familien denken, die den Schmerz weite...
02/11/2025

Lasst uns heute in Stille und Einheit gedenken.
Lasst uns an die Opfer und an ihre Familien denken, die den Schmerz weiter tragen.
Und lasst uns handeln in dem Bewusstsein, dass wir gemeinsam für Frieden und Toleranz stehen – über Herkunft, Glauben und Überzeugungen hinweg.

Alles Gute zum Schulbeginn!
01/09/2025

Alles Gute zum Schulbeginn!

11/07/2025

Lichtermeer für Graz – Gemeinsam in Trauer vereintFassungslosigkeit, Schmerz, stille Anteilnahme.Wir kommen zusammen – ü...
15/06/2025

Lichtermeer für Graz – Gemeinsam in Trauer vereint

Fassungslosigkeit, Schmerz, stille Anteilnahme.
Wir kommen zusammen – über Religionen, Herkünfte und Parteigrenzen hinweg – um den Opfern zu gedenken und ein Zeichen der Menschlichkeit zu setzen.

Die Initiative geht vom AID – Access International Diaspora Network aus.

Einladungen ergingen an alle Parteien und Favoritner Vereine.

Teilnehmen werden u. a. SPÖ, SÖZ, LINKS, die Freie Syrische Gemeinde Österreichs, der Sport- und Kulturverein „Neuer Start“ und viele mehr.

Sonntag, 15. Juni | 20:00 Uhr | Keplerplatz 12 (vor der Pfarrkirche St. Johann)

Favoriten steht still. Graz ist nicht allein.

🖤 Graz. Wir trauern.Heute wurde unser Land von einer unfassbaren Tragödie erschüttert. Zehn Menschen – Kinder, Jugendlic...
10/06/2025

🖤 Graz. Wir trauern.

Heute wurde unser Land von einer unfassbaren Tragödie erschüttert. Zehn Menschen – Kinder, Jugendliche, Lehrkräfte – verloren in Graz durch sinnlose Gewalt ihr Leben. Dutzende weitere wurden verletzt. Wir stehen unter Schock.

Unsere Gedanken sind bei den Familien, Freund:innen, Mitschüler:innen und all jenen, die heute Unvorstellbares erleben mussten.
Unsere Hochachtung gilt den Einsatzkräften und Helfer:innen, die unter schwersten Bedingungen Leben gerettet haben.

Doch Trauer allein reicht nicht.

Wir brauchen eine ernsthafte Debatte über Gewaltprävention, psychische Gesundheit, den Zugang zu Waffen – und über unsere Verantwortung als Gesellschaft.

In diesen schweren Stunden rufen wir zu Zusammenhalt, Besonnenheit und Mitmenschlichkeit auf. Und wir sagen klar:
So etwas darf sich niemals wiederholen.

– Deine SÖZ

SÖZ wünscht ein gesegnetes Opferfest! ✨In einer Stadt wie Wien, in der Vielfalt zum Alltag gehört, feiern heute viele Me...
06/06/2025

SÖZ wünscht ein gesegnetes Opferfest! ✨

In einer Stadt wie Wien, in der Vielfalt zum Alltag gehört, feiern heute viele Menschen das Opferfest. Es ist ein Fest der Solidarität, der Mitmenschlichkeit und des Teilens.

Wir wünschen allen Wiener:innen, die dieses Fest begehen, ein friedliches und gesegnetes Eid al-Adha. Möge es euch und euren Familien Gesundheit, Freude und Zusammenhalt bringen! 🌍❤️
Wien spricht viele Sprachen – deshalb senden wir unsere Grüße in einigen davon:
Arabisch: عيد أضحى مبارك
Türkisch: Kurban Bayramınız mübarek olsun
Bosnisch: Bajram šerif mubarek olsun
Persisch: عید قربان مبارک
Englisch: Happy Eid al-Adha.

Unsere Stadt lebt von ihrer Vielfalt. Lassen Sie uns auch weiterhin gemeinsam für ein solidarisches, gerechtes und respektvolles Wien eintreten.

6.353 mal Danke WienWas für eine Reise - und wir stehen erst am Anfang!Mit 6.353 Stimmen habt ihr uns gezeigt, dass unse...
30/04/2025

6.353 mal Danke Wien

Was für eine Reise - und wir stehen erst am Anfang!
Mit 6.353 Stimmen habt ihr uns gezeigt, dass unsere Ideen für Gerechtigkeit, Teilhabe und Respekt in Wien einen Platz haben.

Jede Stimme war ein Vertrauensbeweis.
Jeder Schritt, jede helfende Hand, jedes Gespräch war Teil einer gemeinsamen Bewegung.
Wir haben nicht nur Wahlkampf gemacht.
Wir haben gemeinsam Verantwortung übernommen für ein Wien, in dem alle gesehen und gehört werden.

SÖZ steht für mehr als Politik.
Es steht für Haltung, für Visionen, für den Glauben, dass Veränderung möglich ist.
Gemeinsam mit euch haben wir bewiesen, dass Engagement zählt und neue Stimmen in dieser Stadt gehört werden können.

Danke für euer Vertrauen.
Danke für eure Energie.
Danke für den Glauben an uns.

SÖZ bleibt - denn Wien braucht uns alle!

Adresse

Gudrunstraße 167
Wien
1100

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