Rettet Heiligenstadt

Rettet Heiligenstadt Es geht um die Online Petition gegen die Verbauung des wunderschönen Naturensembles in Heiligenstadt und auch gegen die weiter Beschneidung der Schutzzone.

Verrat an Vernunft und OrtsbildEine inkompetente Raumplanung ohne Volksschule im Stadterweiterungsgebiet Muthgasse entla...
25/11/2021

Verrat an Vernunft und Ortsbild

Eine inkompetente Raumplanung ohne Volksschule im Stadterweiterungsgebiet Muthgasse entlang des Donaukanals und eine Gefälligkeitswidmung für einen Bauwerber zerstören das Ambiente in der Grinzinger Straße, nahe dem Heiligenstädter Pfarrplatz und dem ehemaligen Rothschildpark der heute seinen Namen nicht mehr trägt.

Fünftausend neue Einwohner werden im neu zu errichtenden "Quartier Muthgasse" erwartet, aber keine Volksschule eingeplant. Die Kleinen sollen zwei Kilometer zu Fuß, drei Hauptverkehrsadern überqueren oder in einem jetzt bereits überfüllten Autobus 38A zu ihrer Schule in der Grinzingerstraße kommen. Wird nicht so sein. Zweihundert Eltern werden sie per Kfz zur Schule bringen. Nennt sich ökologische Stadtplanung.

Die Fassade gegenüber, Grinzingerstraße 107 wird das gesamte Ortsbild samt extra dafür aufgelassener Schutzzone zerstören. Die Verdopplung der Kubatur im Bebauungsplan für ein neues Luxuswohngebäude grenzt stark an Gefälligkeitswidmung. Cui bono?

Die ebenfalls massiv um die mehr als doppelte Kubatur aufgezonte Volksschule verliert große Grünflächen und ihren Charakter als Bilinguale Volksschule, eine der wenigen in Wien.

Die erbarmungswürdigen und weitgehend faktenfreien Wortmeldungen der Regierungsfraktion zu diesem unglaublichen Widmungsvorgehen gingen auf keine der Punkte in der einstimmigen Stellungnahme der Bezirksvertretung ein.

Gerhard Pfeiffer, Exgemeinderat und Begründer der Bürgerinitiative “Rettet Heiligenstadt”: “Eintausend Unterschriften der Verbauungsgegner und ein ebenfalls einstimmig im Petitionsausschuss des Gemeinderats zum Überdenken des Flächenwidmungsplanes beschlossenes Moratorium vor der Wahl 2020 wurde gleich nach der Wahl nicht weiter berücksichtigt und nunmehr ins Gegenteil verkehrt. Ein beschämendes Schauspiel von SPÖ und NEOS. Solche Volksvertreter hat sich unsere Stadt nicht verdient”.

Lesen sie bitte:

Petition gegen den neuen Flächenwidmungsplan

UMFALLEN GENÜGT NICHT - NEOS RECHTFERTIGUNG WIRD SELBSTFALLERSo geschehen in der Presseaussendung der NEOS am 24.9. im A...
29/09/2021

UMFALLEN GENÜGT NICHT - NEOS RECHTFERTIGUNG WIRD SELBSTFALLER

So geschehen in der Presseaussendung der NEOS am 24.9. im APA OTS Service, zu ihrem Verrat an den Döblinger Bürgern, denen sie ihre Unterstützung gegen die überbordende Verbauung des Heiligenstädter Ortskernes noch vor der Wahl und vor ihrer Regierungsbeteiligung gegeben haben. Deren Klubobfrau lässt da etwa schreiben:

Nandita Reisinger-Chowdhury: „Unsere Aufgabe als Politiker_innen ist es, die beste Lösung für alle Beteiligten zu suchen und nicht Einzelinteressen zu folgen“.

MEHR als 1.000 Unterschriften für eine offizielle Petition an den Gemeinderat gegen den Flächenwidmungsplan sind also für diese Dame "Einzelinteressen"? Will sie uns verhöhnen?

„Wir NEOS stehen, sowohl im Bezirk - als auch auf Gemeindeebene, für einen Erhalt der Grünflächen am Schulstandort in der Grinzinger Straße 88".

Wo soll das geschehen? Der riesige rote Fleck des Schulzubaus im Plan kann zukünftig in der Natur komplett auf bisherigem "G" wie "grün zu gestalten" gebaut werden. Da ist kein Platz mehr für Grün.

"Auch die Bebauung auf dem Gelände des alten Telegrafenamts halten wir für sinnvoll, da das Areal bereits versiegelt und gut an die Infrastruktur angebunden ist.".

Ist es die 60% Erhöhung der Kubatur, oder fast 40% Vergrößerung der Fassadenfläche in der Grinzingerstraße, und die Aufhebung eines Teils der Schutzzone des alten Heiligenstädter Ortskerns, die mit der "Versiegelung" durch das bestehende Gebäude verniedlicht werden soll?

„Wir finden es schade, dass es in der Bezirksvertretungssitzung nicht möglich war, sich mit dem Thema sachlich auseinanderzusetzen. Manche Fraktionen haben leider Stimmungsmache und Einzelinteressen der sachlichen Diskussion vorgezogen".

Besser als mit einer Beamer Präsentation konnte dort die Ungeheuerlichkeit der geplanten Ortsverschandelung gar nicht gezeigt werden. Warum haben denn die NEOS dort nicht die Chance ergriffen, ihre hehren Vorstellungen "sachlich" vorzubringen? Niemand konnte sie daran hindern. Weil sie, wenn sie sie je hatten, zugunsten ihrer neuen Pfründen für ein paar wenige ihrer Neopolitiker über Bord geworfen haben.

Unser liebenswerter Ortsteil Heiligenstadt, mit seinem wunderbarem Ambiente, genau zwischen den herrlichen Parkanlagen Rothschilds und dem historischen Ortskern, wird mit wuchtigen Baukomplexen zerstört.

Daran ändert auch eine beschämende Presseaussendung nichts. Die SPÖ und ihre Vertreter halten sich gleich ganz versteckt, obwohl sie natürlich die Hauptverantwortung für das alles tragen. Aber die verstehen mehr von Machtpolitik und wann man untertauchen muss. Gut und anständig ist es trotzdem nicht, vor der Wahl alles einstimmig abzulehnen und nun noch mehr Verbauung zugunsten Immobilienentwickler durchzuboxen. Cui bono?
Das Verhalten von Rot/Pink in dieser Angelegenheit wird den Döblingerinnen und Döblingern in Erinnerung bleiben. Dafür werden wir Sorge tragen. https://hlstadt.wordpress.com

Die Bezirksvertretung Döbling lehnte mit Stimmen der VP, GA und FP soeben den zweiten Entwurf der MA21 zur Flächenwidmun...
23/09/2021

Die Bezirksvertretung Döbling lehnte mit Stimmen der VP, GA und FP soeben den zweiten Entwurf der MA21 zur Flächenwidmung in Heiligenstadt ab.
Zweimal umgefallen sind aber die NEOS, die gemeinsam mit den Sozialdemokraten der Schulbauerweiterung und einer sogar noch saftigen Vergrößerung des Wohnbaues an Stelle des Fernsprechamtes und Aufhebung der Schutzzone zugestimmt haben. Die Widmung für den neuen, dort nicht erforderlichen, überbordenden Schulzubau bleibt in vollem Umfang aufrecht. SP und NEOS sind damit nicht nur die Wasserträger für Immobilienentwickler sondern auch die Vertuscher der Planungsfehler der Stadtverwaltung beim neuen "Quartier Muthgasse". Eine politische Bankrotterklärung für die Erhaltung des Ortsbildes und Grüns in Heiligenstadt, sowie der Auftakt zu neuen Verkehrsbelastungen in der Grinzingerstraße und ihrem Umfeld.
Mehr: https://Hlstadt.wordpress.com/news-infos
Der Beschluss der Bezirksvertretung bleibt ohne Wirkung. Der nunmehrige Entwurf, der in dieser Form jetzt direkt dem Stadtsenat und dann weiter in den Gemeinderat geht, wo diese Verschandelung eines historischen, und seit Beethoven Ortsbild prägenden, Gebietes beschlossen und sodann verbaut, verbetoniert und vernichtet wird.
Eine Schande für alle, die dies betreiben. Und die Frage "cui bono" wird immer drängender.

07/07/2021

Wortbruch nach der Wahl – eine Frage politischer Glaubwürdigkeit und des Charakters Die Petition „Rettet Heiligenstadt“ gegen Verbauung und für den Schutz bestehenden Grünraums, sowie zur Erhaltung…

Wortbruch nach der Wahl – eine Frage politischer Glaubwürdigkeit und des Charakters Die Petition „Rettet Heiligenstadt“ ...
07/07/2021

Wortbruch nach der Wahl – eine Frage politischer Glaubwürdigkeit und des Charakters Die Petition „Rettet Heiligenstadt“ gegen Verbauung und für den Schutz bestehenden Grünraums, sowie zur Erhaltung der Bilingualen Volksschule Grinzingerstraße, wurde in der Ausschusssitzung am 2.Juli 2021 mit einem Antrag der SPÖ, dem alle anderen Fraktionen mit Ausnahme der ÖVP zustimmten, abgeschlossen. Das Ergebnis ist ein Schlag ins Gesicht all jener Menschen, die sich mit ihrem Einsatz bemühten, die vom Magistrat vorgeschlagene, überbordende Verbauung im Herzen Heiligenstadts zu verhindern: Die Eltern der Schulkinder, die Kleingärtner, die Sportler des NAC, die Anrainer und Lokalbesitzer....

Wortbruch nach der Wahl – eine Frage politischer Glaubwürdigkeit und des Charakters Die Petition „Rettet Heiligenstadt“ gegen Verbauung und für den Schutz bestehenden Grünraums, sowie zur Erhaltung…

"Rettet Heiligenstadt" vor dem Wiener Rathaus. Wir kämpfen für unser Ortsbild, unsere Schule und unser Grün.
08/10/2020

"Rettet Heiligenstadt" vor dem Wiener Rathaus. Wir kämpfen für unser Ortsbild, unsere Schule und unser Grün.

06/10/2020
Das Prototkoll des Petitionsausschusses ist online. Lesen sie hier, wie es zugegangen ist:
05/10/2020

Das Prototkoll des Petitionsausschusses ist online. Lesen sie hier, wie es zugegangen ist:

Petition gegen den neuen Flächenwidmungsplan

PROTOKOLL der Sitzung des Petitionsausschusses der Gemeinde Wien, vom 10.September 2020 Anmerkung: Die Sitzungen des Pet...
05/10/2020

PROTOKOLL der Sitzung des Petitionsausschusses der Gemeinde Wien, vom 10.September 2020 Anmerkung: Die Sitzungen des Petitionsausschusses verlaufen so, dass jeweils ein Berichterstatter oder Berichterstatterin zum Vorbringen des Petitenten, zumeist nach dessen Anhörung, einen Antrag dazu einbringt, der vom Ausschuss diskutiert, und zumeist auch mit Zusatzanträgen anderer Teilnehmer versehen wird. Darüber kommt es dann zur Abstimmung. Zu unserer Petition, die von Gerhard Pfeiffer vor dem Ausschuss erläutert und Zusatzfragen beantwortet wurde, hat die sozialdemokratische Fraktion und die Freiheitlichen je einen Antrag eingebracht, der jeweils abgelehnt wurde. [ 246 more words ]

der Sitzung des Petitionsausschusses der Gemeinde Wien, vom 10.September 2020 Anmerkung: Die Sitzungen des Petitionsausschusses verlaufen so, dass jeweils ein Berichterstatter oder Berichterstatter…

21/09/2020

Auch in der "Döblinger Bezirkszeitung" konnte man nunmehr über unseren Erfolg gegen die massive Verbauung in Heiligenstadt lesen.

Den Tageszeitungen "Krone" und "Kurier" war es ja zu verdanken, dass "Rettet Heiligenstadt" in der schlimmen Zeit des Lockdowns doch einigermaßen im Bezirk bekannt wurde.

Nun also auch zu den seit März dieses Jahres erfolgten Anstrengungen unserer Bürgerinitiative für ein wichtiges lokales Anliegen im lokalen Medium.

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