IG Berner Wald - CI de la forêt bernoise

IG Berner Wald - CI de la forêt bernoise Gestartet haben wir um den Längholzwald in Biel zu schützen. Zwischenzeitlich sind wir im ganzen Kanton tätig.

Denn die Eingriffe in die Wälder im Kanton Bern sind masslos, radikal und nicht im Interesse des Klimas, des Waldes und der Bevölkerung.

24/07/2026

Horror.
Vllt den Wald nicht übernutzen, hm…??
Neue, kleine Bäume gehen kaputt - „klimaresistent“ oder nicht, es braucht intakte Wälder mit einheimischen Bäumen. Wir müssen die Forstwirtschaft einschränken, aber subito!
Die Buchen werden sich anpassen, und den Wald ausdünnen bringt nur Hitze rein und vertrocknet ihn! Aufhören mit solch hypothetischen Narrativen, wo doch schon seit jeher klar ist, dass eben KEIN LICHT auf den Waldboden kommen soll, sonst vertrocknet auch das Pilznetzwerk, beste Voraussetzung für‘s Baumsterben!

23/07/2026
...vor allem wenn der Wald geschwächt wird und gesunde Bäume "entnommen" werden! Löst auch negative Feedback-Loops aus, ...
07/07/2026

...vor allem wenn der Wald geschwächt wird und gesunde Bäume "entnommen" werden! Löst auch negative Feedback-Loops aus, by the way, und begünstigt Trockenheit.

"Der Waldforscher Arthur Gessler von der eidgenössischen Forschungsanstalt Wald, Schnee und Landschaft erklärt gegenüber Blick die Lage. «Im Jura, wo die Böden häufig flachgründig sind, zeigen circa 50 Prozent der Bäume ein hohes oder sehr hohes Wasserdefizit». Sie seien bereits im Juni trockengestresst. Trockenheit und Hitze, die gleichzeitig wirken, könnten zu «irreversiblen Blattschäden» führen.

Eine frühzeitige Blattverfärbung habe man schon im Hitze- und Trockensommer 2018 bei vielen Laubbäumen wahrgenommen. «Viele Bäume, die diese Symptome aufweisen, blieben in den Folgejahren geschwächt und einige starben ab», so Gessler.

Zudem bestätigt Gessler die Beobachtung Müller-Altermatts: «Im Jura treten bereits jetzt – Ende Juni – erste Blattverfärbungen bei Buchen auf». Dass dieses Phänomen zu diesem Zeitpunkt auftrete, sei neu. 2018 seien solche Symptome erst mehr als einen Monat später beobachtet worden, ergänzt Huber.
«Dürrholz ist sehr unberechenbar»

Wenn es den Wäldern nicht gut gehe, habe das negative Folgen für die gesamte Gesellschaft, erklärt Gessler. Sie übernähmen wichtige Funktionen fürs Klima, die Holzproduktion oder fungierten in Alpengebieten als Schutzwälder.

Auch die Forstarbeit sei betroffen, so Huber. Diese sei früher «besser planbar» gewesen. Heute könne man nicht mehr so viel agieren, sondern müsse vermehrt reagieren. Ein Problem sei, dass abgestorbene Bäume für Waldbesuchende und Forstpersonal gefährlich werden könnten. «Dürrholz ist sehr unberechenbar».

Künftig werde es aufgrund des Klimawandels «mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit» mehr Hitzeperioden geben, so Gessler weiter. Die häufiger wiederkehrenden Extremereignisse machten eine Erholung schwieriger. «Baumarten, die heute in der Schweiz heimisch sind, werden an manchen ihrer heutigen Standorte nicht mehr überleben können.»

https://www.blick.ch/politik/wald-sieht-schon-aus-wie-im-herbst-nationalrat-besorgt-die-lage-ist-krasser-als-2003-id22082772.html

Wie es auch sein kann: 🙌🏻🙏🏻👏🏻
29/06/2026

Wie es auch sein kann: 🙌🏻🙏🏻👏🏻

Willkommen bei Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), wo intensive industrielle Abholzung ein gemütliches Slow-Journalismu...
16/06/2026

Willkommen bei Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), wo intensive industrielle Abholzung ein gemütliches Slow-Journalismus-Tarnkleid erhält.

In einer rührenden, kürzlich ausgestrahlten Sendung schickt das SRF zwei Forstingenieure in die Basler Wälder, um dort als „Öko-Detektive“ zu agieren. Es ist eine Meisterleistung emotionaler Manipulation: Kettensägen als Rettungsmission darstellen, traurige Musik für durstige Buchen einspielen und die im Hintergrund dröhnenden Biomasse-Subventionen ignorieren. Das ist kein Journalismus, sondern Werbung für die Holzindustrie.

Hier ist die unverfälschte, wissenschaftlich fundierte Widerlegung dieser Darstellung, ohne den PR-Filter:

Willkommen bei Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), wo intensive industrielle Abholzung ein gemütliches Slow-Journalismus-Tarnkleid erhält.

"Über Wald, Manipulation und JournalismusWillkommen bei Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), wo intensive industrielle A...
15/06/2026

"Über Wald, Manipulation und Journalismus
Willkommen bei Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), wo intensive industrielle Abholzung ein gemütliches Slow-Journalismus-Tarnkleid erhält.
🙁
In einer rührenden, kürzlich ausgestrahlten Sendung schickt das SRF zwei Forstingenieure in die Basler Wälder, um dort als „Öko-Detektive“ zu agieren. Es ist eine Meisterleistung emotionaler Manipulation: Kettensägen als Rettungsmission darstellen, traurige Musik für durstige Buchen einspielen und die im Hintergrund dröhnenden Biomasse-Subventionen ignorieren. Das ist kein Journalismus, sondern Werbung für die Holzindustrie."
🧐
Hier ist die unverfälschte, wissenschaftlich fundierte Widerlegung dieser Darstellung, ohne den PR-Filter und mit Links zu den Studien:

Willkommen bei Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), wo intensive industrielle Abholzung ein gemütliches Slow-Journalismus-Tarnkleid erhält.

Faktencheck Behauptung der Burgergemeinde Bern bezgl Nachhaltigkeit Teil 2:Die BGB gibt zu „30.000 bis 40.000 Kubikmeter...
21/05/2026

Faktencheck Behauptung der Burgergemeinde Bern bezgl Nachhaltigkeit Teil 2:

Die BGB gibt zu „30.000 bis 40.000 Kubikmeter Holz pro Jahr zu verbrauchen – ungefähr die gleiche Menge, die im Burgerwald im gleichen Zeitraum nachwächst”. Die Differenz von 33,3 % stellt eine inakzeptabel hohe Schwankungsbreite dar, die es schwierig macht, diesen Zahlen zu vertrauen. Die Bewertung des „Nachwachsens” – auch als Nettoprimärproduktion (NPP) oder Biomassezuwachs bezeichnet – erfordert sehr komplexe Methoden und Berechnungen, bei denen erhebliche Messfehler und ökologische Variablen berücksichtigt werden müssen. Es ist unwahrscheinlich, dass diese in den Wäldern der BGB durchgeführt werden. Die Aussage der BGB geht auch von einem konstanten Wachstum aus, aber wie wir gesehen haben, nimmt der Holzbestand im Mittelland ab und sicherlich auch in den Wäldern der BGB. Eine wirklich nachhaltige Ernte sollte ohnehin nur einen Bruchteil des jährlichen Nachwachsens zum Ziel haben, damit der Wald wieder Kapital aufbauen kann. Einige Experten argumentieren, dass weniger als 25 % des mittleren jährlichen Zuwachses (MAI) als Überschuss für die Ernte angesehen werden sollten, um den langfristigen Bedürfnissen des Ökosystems gerecht zu werden. Selbst das «Lübeck-Modell» vertritt die Auffassung, dass die Ernte niemals die Menge an Wachstum überschreiten sollte, die nach Berücksichtigung natürlicher Störungen und ökologischer Zersetzung übrig bleibt, was in der Praxis zu Erntequoten führt, die deutlich unter 50 % des MAI liegen. Die BGB kann nicht behaupten, naturnahe Forstwirtschaft zu betreiben, wenn sie zugibt, in ihren Wäldern im gleichen Zeitraum „ungefähr die gleiche Menge zu ernten, die nachwächst”.

Fazit: Offizielle Bundesstatistiken zeigen, dass das Volumen an lebendem Holz sowohl im Mittelland als auch im Jura schneller abnimmt, als es ersetzt wird. Die Ernte in diesen Gebieten ist derzeit nicht nachhaltig, und weder sie noch die Praktiken der BGB können als naturnahe Waldwirtschaft bezeichnet werden.

Faktencheck Behauptung der Burgergemeinde Bern bezgl Nachhaltigkeit, Teil 1:Unsere Wälder im Mittelland stehen unter eno...
21/05/2026

Faktencheck Behauptung der Burgergemeinde Bern bezgl Nachhaltigkeit, Teil 1:

Unsere Wälder im Mittelland stehen unter enormem und zunehmendem Druck, um die sich vermehrenden Fernwärmesysteme zu versorgen. Die von 2009 bis 2017 durchgeführte Landesforstinventur ( LFI4 ) hat erstmals gezeigt, dass Ertrag + Mortalität (3.283.000 m3/Jahr) den Nachwuchs (2.973.000 m3/Jahr) im Mittelland übersteigen. Das ist nicht nachhaltig... auch nicht «auf lange Sicht», wie kantonale Beamte behaupten. Die neuesten Zahlen zeigen nun, dass auch im Jura mehr Bäume sterben und gefällt werden als nachwachsen. Im Jahr 2024 sank der Holzbestand im Mittelland um 3,6 % und im Jura um 8,6 %.

Das Mittelland und der Jura sind zwar die am stärksten betroffenen und am meisten übernutzen Waldgebiete, aber auch für die Schweizer Wälder insgesamt sind die Nachrichten nicht gut. Die neueste LFI5 hat zum ersten Mal einen Rückgang der Biomasse lebender Bäume pro Waldfläche (von 239.812,2 kg/ha auf 237.155 kg/ha) verzeichnet. Dieser Rückgang ist mit -1,1 % zwar gering, aber dennoch besorgniserregend, nachdem von LFI1 zu LFI4 ein Anstieg von 9,4 % zu verzeichnen war. Darüber hinaus verlangsamt sich auch das Wachstum, und der Bestandesdichte-Index (SDI) ist seit der LFI4 um -2 % gesunken (von 563 auf 551,4), ebenso wie der Holzvorrat (Stammholz) von 421.053.621 m3 auf 420.408.676 m3. Dies sind deutliche Warnsignale, die nicht ignoriert werden sollten.

DAS FLÜSTERN DER WÄLDER - LE CHANT DES FORETSSpezialvorstellung am 27.03.26 um 17.15h im Rex 2 in Biel-Bienne! In Anwese...
20/03/2026

DAS FLÜSTERN DER WÄLDER - LE CHANT DES FORETS
Spezialvorstellung am 27.03.26 um 17.15h im Rex 2 in Biel-Bienne! In Anwesenheit von Mélila Saucy (Försterin im Kt. SO) und Ernst Zürcher (Dr. sc. nat. ETH, Dipl. Forsting. ETH)

Adresse

Biel/Bienne
2503

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