28/08/2026
Liebe Interessierte unseres Grünen Salons Bielefeld,
hiermit kündigen wir schon einmal die nächste Veranstaltung mit einer kurzen Skizze an; die Einladung darf gern weiter geleitet werden!
54. Grüner Salon Bielefeld
Im öffentlichen Diskurs: Frauenrechte zwischen Schweigen, Sichtbarkeit und Vereinnahmung.
Sonntag, den 11. Oktober um 11:30 Uhr, Ravensberger Spinnerei/VHS, Murnau-Saal, Ravensberger Park 1, Bielefeld
o Vortrag und Diskussion mit: Ekin Deligöz und Behshid Najafi
o Einführung und Moderation: Heidi Mescher und Ulrike Mann, Trägerkreis „Grüner Salon“ Bielefeld
o Veranstalter: Trägerkreis „Grüner Salon“ Bielefeld / Böll-Stiftung NRW
Unsere Demokratie lebt davon, dass Probleme benannt werden können – gerade dann, wenn sie unbequem sind. Doch manche Themen werden in dem Wunsch „politischer Korrektheit“ auch umgangen, vorsichtig umschrieben oder ganz ausgespart - aus Sorge, extremistischen Gruppen eine Bühne zu bieten. Unter anderem zeigt sich das bei Themen, die für die Lebensrealität von Frauen unmittelbar bedeutsam sind: wie zum Beispiel Zwangsheirat, Verschleierung oder Prostitution. Doch wo geschwiegen oder Realität nicht offen beschrieben wird, entsteht eine Leerstelle. Und die bleibt selten leer: sie wird dann nur von jenen gefüllt, die man am wenigsten stärken wollte.
Ekin Deligöz und Behshid Najafi schildern ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus vielen Jahren des Einsatzes für Frauenrechte. Mit ihnen wollen wir darüber nachdenken, wie wir heikle Themen konsequent besprechbar machen können - und was uns verstummen lässt. Und was erfahren jene, die dennoch sprechen? Verhindern lässt sich eine verzerrte Aufnahme kaum. Umso wichtiger ist die Frage, worauf wir überhaupt Einfluss haben, wie sich Schaden durch die ideologische Nutzung von Problematiken aus z.B. rechten Kreisen begrenzen lässt, und was danach hilft: Gegenrede, Richtigstellung oder ein anderer Weg? Und was gibt uns Mut und Möglichkeiten, trotzdem zu sprechen? Es gibt gute Beispiele, und von denen werden wir bei der Veranstaltung erfahren. Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion, auch mit dem Publikum!
Behshid Najafi kam aus dem Iran und hat neben vielem anderen Engagement unter anderem „agisra“ in Köln mit aufgebaut. Sie blickt auf ein ereignisreiches, kämpferisches Leben zurück und ist mit fast 70 Jahren immer noch aktiv für die Belange migrantischer Frauen.
Ekin Deligöz, gebürtig aus der Türkei, gehörte von 1998 bis 2025 dem Deutschen Bundestag an, bis 2009 Mitglied der Kinderkommission. Von 2021 bis 2025 war sie Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Es freut sich wieder auf eine spannende Veranstaltung und die Begegnungen, der Trägerkreis:
Helga Boldt, Ulrich Burmeister, Dr. Eckard Dittrich, Dr. Uwe Günther, Dr. Jürgen Feldhoff, Harald Klein, Ulrike Mann, Dr. Heidi Mescher, Klaus Rees, Anke Schmidt, Mike TemmeLiebe Interessierte unseres Grünen Salons Bielefeld,
hiermit kündigen wir schon einmal die nächste Veranstaltung mit einer kurzen Skizze an; die Einladung darf gern weiter geleitet werden!
54. Grüner Salon Bielefeld
Im öffentlichen Diskurs: Frauenrechte zwischen Schweigen, Sichtbarkeit und Vereinnahmung.
Sonntag, den 11. Oktober um 11:30 Uhr, Ravensberger Spinnerei/VHS, Murnau-Saal, Ravensberger Park 1, Bielefeld
o Vortrag und Diskussion mit: Ekin Deligöz und Behshid Najafi
o Einführung und Moderation: Heidi Mescher und Ulrike Mann, Trägerkreis „Grüner Salon“ Bielefeld
o Veranstalter: Trägerkreis „Grüner Salon“ Bielefeld / Böll-Stiftung NRW
Unsere Demokratie lebt davon, dass Probleme benannt werden können – gerade dann, wenn sie unbequem sind. Doch manche Themen werden in dem Wunsch „politischer Korrektheit“ auch umgangen, vorsichtig umschrieben oder ganz ausgespart - aus Sorge, extremistischen Gruppen eine Bühne zu bieten. Unter anderem zeigt sich das bei Themen, die für die Lebensrealität von Frauen unmittelbar bedeutsam sind: wie zum Beispiel Zwangsheirat, Verschleierung oder Prostitution. Doch wo geschwiegen oder Realität nicht offen beschrieben wird, entsteht eine Leerstelle. Und die bleibt selten leer: sie wird dann nur von jenen gefüllt, die man am wenigsten stärken wollte.
Ekin Deligöz und Behshid Najafi schildern ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus vielen Jahren des Einsatzes für Frauenrechte. Mit ihnen wollen wir darüber nachdenken, wie wir heikle Themen konsequent besprechbar machen können - und was uns verstummen lässt. Und was erfahren jene, die dennoch sprechen? Verhindern lässt sich eine verzerrte Aufnahme kaum. Umso wichtiger ist die Frage, worauf wir überhaupt Einfluss haben, wie sich Schaden durch die ideologische Nutzung von Problematiken aus z.B. rechten Kreisen begrenzen lässt, und was danach hilft: Gegenrede, Richtigstellung oder ein anderer Weg? Und was gibt uns Mut und Möglichkeiten, trotzdem zu sprechen? Es gibt gute Beispiele, und von denen werden wir bei der Veranstaltung erfahren. Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion, auch mit dem Publikum!
Behshid Najafi kam aus dem Iran und hat neben vielem anderen Engagement unter anderem „agisra“ in Köln mit aufgebaut. Sie blickt auf ein ereignisreiches, kämpferisches Leben zurück und ist mit fast 70 Jahren immer noch aktiv für die Belange migrantischer Frauen.
Ekin Deligöz, gebürtig aus der Türkei, gehörte von 1998 bis 2025 dem Deutschen Bundestag an, bis 2009 Mitglied der Kinderkommission. Von 2021 bis 2025 war sie Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Es freut sich wieder auf eine spannende Veranstaltung und die Begegnungen, der Trägerkreis:
Helga Boldt, Ulrich Burmeister, Dr. Eckard Dittrich, Dr. Uwe Günther, Dr. Jürgen Feldhoff, Harald Klein, Ulrike Mann, Dr. Heidi Mescher, Klaus Rees, Anke Schmidt, Mike Temme