Das historische Köln

Das historische Köln Das historische Köln im 19. und frühen 20. Jahrhundert "Das historische Köln" ist ein ehrenamtliches Projekt.

Hierzu hat sich die Kölner Produktionsfirma WEGEN de LEUT media, Klaus Hausmann, mit einem Kreis von Historikerinnen und Historikern mit unterschiedlichen Expertisen zusammengetan, um die Stadtgeschichte Kölns zu erforschen und einem interessierten Publikum historische Bilder, Filme und aus den Ergebnisse der Forschungen entstandene Dokumentarfilme zu präsentieren. Das Ganze geschieht ehrenamtlich

, da wir der Überzeugung sind, dass die Geschichte Kölns den Bürgerinnen und Bürgern gehört und ab einem gewissen Alter nicht kommerzialisiert werden sollte. Informationen zu unserem Projekt und alle unsere Dokumentarfilme zur Kölner Stadtgeschichte finden Sie auf unserer Webseite https://www.wegen-de-leut.de/dashistorischekoeln/ und auf YouTube https://www.youtube.com/

Der Kölner Fotograf Fritz Zapp hinterließ uns um das Jahr 1912 diesen Blick auf die Glockengasse Ecke Hämergasse mit Bli...
07/09/2026

Der Kölner Fotograf Fritz Zapp hinterließ uns um das Jahr 1912 diesen Blick auf die Glockengasse Ecke Hämergasse mit Blickrichtung Nordwesten.

Foto: Fritz Zapp, Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_720105, Archivlink: https://www.kulturelles-erbe-koeln.de/documents/obj/05143051

Recherche, Fotorestaurierung und Kolorierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

Wie sehen ein Werbeplakat, das in den 1920er und 1930er Jahren in Köln und in vielen Brauhäusern hing. Es sollte den Bli...
06/09/2026

Wie sehen ein Werbeplakat, das in den 1920er und 1930er Jahren in Köln und in vielen Brauhäusern hing. Es sollte den Blick der Kölner auf das traditionelle obergärige Kölner Bier lenken. Dieses hatte seinen Ursprung im mittelalterlichen Keutebier, das sich im Rheinland schließlich zu Kölsch und Alt entwickelte.
Die Werbekampagne war seinerzeit sehr nötig, da das Kölsch im Jahr 1926 in Köln einen Markanteil von nur 5 % hatte und das Überleben des Kölschs aufgrund der Beliebtheit von untergärigem Pils und Lager fraglich erschien.

Wer wissen möchte, wie es seit dem Mittelalter zum heutigen Kölsch kam und warum viele bekannte heimische Hausbrauereien zeitweise mehr Pils, Lager und zuweilen auch Alt als Kölsch brauten, mag sich gerne unseren Film zu dem Thema anzuschauen: https://youtu.be/ulh6eMfiI9I
[KH]

Quelle der Abbildung: Archiv Michael Berger, https://www.koelsch-net.de/

Das Foto aus der Mitte der 1920er Jahre zeigt uns links die Trauerhall auf dem Südfriedhof. Sie liegt direkt in der Nähe...
05/09/2026

Das Foto aus der Mitte der 1920er Jahre zeigt uns links die Trauerhall auf dem Südfriedhof. Sie liegt direkt in der Nähe des Eingangs am Höniger Weg Ecke Kendenicher Straße.
Der erste Teil Des Südfriedhofs wurde 1901 in Betrieb genommen. Bis 1963 hat er sich erheblich erweitert und ist heute mit seinen 615.400 Quadratmetern der größte Friedhof Kölns.
Links von der Trauerhalle liegt nur wenige Meter entfernt und etwas Abseits der größeren Wege ein Gräberfeld für die Opfer der Luftangriffe aus dem ersten Weltkrieg. Für die Voreiligen, die jetzt aufgeregt einen Schreibfehler wittern: Es ist kein Schreibfehler. Köln hatte bereits im ersten Weltkrieg viele Opfer durch Luftangriffe zu beklagen. Die Opfer und die Luftangriffe dieser Zeit sind heute weitgehend vergessen und von den Bildern der Zerstörung Kölns im zweiten Weltkrieg überlagert.
Die zivilen Opfer des ersten Weltkriegs in Köln haben eine Geschichte, die wir in unserem Film zu diesem Thema erzählen.
[KH]
Filmlink: https://youtu.be/u3UmFbEIbGs

Foto: Fotograf unbekannt, Köln Bauliche Entwicklung 1888 - 1927, Herausgegeben vom Architekten- und Ingenieurverein f. d. Niederrhein und Westfalen und Köln mit Unterstützung der Stadt Köln, Deutscher Architektur- und Industrieverlag, Berlin-Halensee, 1927

Recherche, Fotorestaurierung und Kolorierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

Der Blick auf diesem Foto aus dem Jahr 1926 oder 1927 fällt aus der Straße Andreaskloster in Richtung Komödienstraße und...
04/09/2026

Der Blick auf diesem Foto aus dem Jahr 1926 oder 1927 fällt aus der Straße Andreaskloster in Richtung Komödienstraße und den Dom. Rechts sehen wir den Chor von St. Andreas.

Foto: E. Coubillier, Köln Bauliche Entwicklung 1888 - 1927, Herausgegeben vom Architekten- und Ingenieurverein f. d. Niederrhein und Westfalen und Köln mit Unterstützung der Stadt Köln, Deutscher Architektur- und Industrieverlag, Berlin-Halensee, 1927

Recherche, Fotorestaurierung und Kolorierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

Am Wochenende vom 12. bis 13.09. findet wieder der "Tag des offenen Denkmals" statt. Dabei können viele Kölner Denkmäler...
04/09/2026

Am Wochenende vom 12. bis 13.09. findet wieder der "Tag des offenen Denkmals" statt. Dabei können viele Kölner Denkmäler kostenlos und meist mit Führungen besichtigt werden.
Unter diesem Link kann man das umfangreiche Programmheft mit allen Events herunter laden:
https://www.koelnisches-stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2026/08/PDFUA_Tag-des-offenen-Denkmals_2026_Programm.pdf

Wir sehen auf dem Bild einen Teil einer in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre typischen Kleinhaussiedlung in Köln-Poll....
03/09/2026

Wir sehen auf dem Bild einen Teil einer in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre typischen Kleinhaussiedlung in Köln-Poll. Leider wissen wir nicht wo sich diese Häuser genau in Poll befanden bzw. befinden.
Vielleicht können kundige User zu einer genaueren Verortung beitragen.

Foto: Fotograf unbekannt, Köln Bauliche Entwicklung 1888 - 1927, Herausgegeben vom Architekten- und Ingenieurverein f. d. Niederrhein und Westfalen und Köln mit Unterstützung der Stadt Köln, Deutscher Architektur- und Industrieverlag, Berlin-Halensee, 1927

Recherche, Fotorestaurierung und Kolorierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

Wir befinden uns im nördlichen Teil der Kühgasse und blicken auf die Kreuzung Sassenhofgässchen in Richtung der damalige...
02/09/2026

Wir befinden uns im nördlichen Teil der Kühgasse und blicken auf die Kreuzung Sassenhofgässchen in Richtung der damaligen Friedrich Wilhelm Straße.
Dieses Bild des Altstadtgässchens gab es nur bis die Bauarbeiten zur 1904 fertiggestellten Hauptmarkthalle am Heumarkt begannen. Die Arbeiten brachten den Abriss von über 70 Häusern in der Altstadt mit sich und der Teil der Kühgasse, den wir auf dem Bild sehen, wurde dabei größten Teils zerstört und umstrukturiert.
[KH]

Foto: Fotograf unbekannt, Fotoabzug auf Karton, Archiv Martin Junkersdorf, Teil des historischen Archivs der WEGEN de LEUT media, Klaus Hausmann, Köln

Recherche, Scan, Fotorestaurierung und Kolorierung: WEGEN de LEUT media, Klaus Hausmann

Als das Buch aus dem diese Fotos stammen im Jahr 1928 herauskam, war die Bastei bereits ein weit über die Grenzen Kölns ...
01/09/2026

Als das Buch aus dem diese Fotos stammen im Jahr 1928 herauskam, war die Bastei bereits ein weit über die Grenzen Kölns hinaus bekanntes Bauwerk. Das von Wilhelm Riphahn entworfene Gebäude wurde 1924 fertig gestellt und diente seit seiner endgültigen Formgebung im Jahr 1927 bis 2019 gastronomischen Zwecken. Anfänglich befürchtete man, dass das Gebäude nicht zum damaligen Kölner Rheinpanorama passen könnte. Diese Befürchtung erübrigte sich sehr schnell, da die Bevölkerung und die Touristen das Restaurant mit großer Begeisterung annahmen.
Joachim Ringelnatz widmete der Bastei 1932 ein Gedicht:
"Ich rufe schmatzend den Ober herbei.
Er will mich nicht verstehen.
Ich wünsche:
Es möchte sich die Bastei jetzt karussellartig drehen."

Seit der Schließung der Bastei wegen erheblicher baulicher Mängel im Jahr 2019 versuchte die Stadt Köln nach einer Bestandsaufnahem der Mängel ein Konzept für die Restaurierung zu finden. Der letzte Versuch einen Träger zu finden, der das Gebäude in Erbpacht übernehmen und sanieren würde, ist offenbar vor Kurzem gescheitert. Seit dem liest man in der Presse Äußerungen der Stadt Köln, die sich den Abriss der Bastei nun durchaus sehr gut vorstellen könnte. Ein endgültiger Beschluss dazu ist aber noch nicht gefasst worden. Wahrscheinlich möchte die Stadt mit der Pressemitteilung testen, wie ein Abriss bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommt ...
[KH]

Fotos: Fotograf unbekannt, Neue Baukunst in den Rheinlanden, Richard Klapheck, herausgegeben vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Heimatschutz, Verlag L. Schwan, Düsseldorf 1928

Recherche, Fotorestaurierung und Kolorierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

Blick von einem Balkon eines Gebäudes Ecke Gürzenichstraße Heumarkt auf den Heumarkt in Richtung der Deutzer Brücke um d...
31/08/2026

Blick von einem Balkon eines Gebäudes Ecke Gürzenichstraße Heumarkt auf den Heumarkt in Richtung der Deutzer Brücke um das Jahr 1930. Auf der rechten Seite sehen wir die damalige Kölner Hauptmarkthalle (heute Maritim-Hotel).
Auf dem perspektivisch außergewöhnlichen Foto von August Kreyenkamp sind die damaligen räumlichen Verhältnisse und der seinerzeitige Verkehr auf dem Heumarkt an einem ganz normalen Tag gut zu sehen.
[KH]

Foto: Augst Kreyenkamp, Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_062025, https://www.kulturelles-erbe-koeln.de/documents/obj/40061914

Recherche, Fotorestaurierung und Kolorierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

"Das obergärige Kölsch gehört traditionell in seinen gläsernen Stangen zu Köln wie der Dom und der FC!"Das stimmt zweife...
29/08/2026

"Das obergärige Kölsch gehört traditionell in seinen gläsernen Stangen zu Köln wie der Dom und der FC!"
Das stimmt zweifellos, war aber bis in die 1970er Jahre nicht so wie wir es heute zumeist annehmen. Die Kölnerinnen und Kölner tranken über viele Jahrzehnte mit größerer Begeisterung untergärige Biere wie Pils oder Lager und - es ist kaum zu glauben, aber wahr - auch obergäriges Alt.
Als 17. Folge unserer Filmreihe "Kölner Bilder und welche Geschichte sie erzählen" haben wir aufgrund eines Bilddokuments die Geschichte des Kölschs historisch recherchiert und konnten dazu Gerd Krebber und zwei Historiker gewinnen, die uns dabei unterstützten.
Daraus entstand ein unterhaltsamer Dokumentarfilm, der die ganze Geschichte der Kölner Brautradition mit vielen historischen Quellen anschaulich erklärt.
Erstaunlich war die Erkenntnis, dass bei den Kölnerinnen, Kölnern, Touristen und den Wirten das seit dem Ende des 19. Jahrhunderts "Echt Kölsch" genannte obergärige regionale Bier, das filtriert und oft unfiltriert als Wiess angeboten wurde, im Allgemeinen nicht gut ankam. Der Marktanteil in Köln lag 1926 bei fünf Prozent. - Wer hätte das gedacht?
Erst nach 1945 begann man auf Initiative von Hans Sion das "Kölsch" neu zu erfinden, das aufbauend auf der alten obergärigen Brautradition, diesmal den Zeitgeschmack traf. In der Folge verschwanden Biere wie beispielsweise "Reissdorf Pils", "Sester Alt" und "Gilden Alt" langsam vom Markt.
Seit den 1970er Jahren ist das Kölsch nach vielen Werbekampagnen bis heute für die Kölnerinnen und Kölner DAS obergärige Bier ihrer Stadt und ein im ganzen Rheinland und darüber hinaus beliebter Exportschlager.
Die Geschichte des Kölschs ist eine Geschichte voller Überraschungen und nur wenig bleibt bei einer genauen historischen Betrachtung so, wie es heute landläufig angenommen und publiziert wird. Trotzdem ist es eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte.

Der Filmlink: https://youtu.be/ulh6eMfiI9I

Ein Film von und mit Klaus Hausmann

Mitwirkende:
Gerd Krebber, Michael Berger, Michael Engel

KI-Hinweis: Der Film verwendet einige KI generierte Hintergründe, Videos und Schaubilder zur Veranschaulichung der historischen und brautechnischen Sachverhalte.

Produktion: WEGEN de LEUT media, Klaus Hausmann, © 2026

Weitere Informationen zu diesem Film und vielen anderen Dokumentationen über die Kölner Stadtgeschichte:
https://www.wegen-de-leut.de/dashistorischekoeln

Adresse

Köln Buchforst
Cologne
51065

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