FREIE Wähler im LVR

FREIE Wähler im LVR Offizielle Facebookpräsenz der Fraktion FREIE WÄHLER im Landschaftsverband Rheinland LVR

Haushaltsrede des Vorsitzenden der Fraktion FREIE WÄHLERHenning Rehse,zur Verabschiedung des Doppelhaushalts 2025/2026in...
25/02/2025

Haushaltsrede des Vorsitzenden der Fraktion FREIE WÄHLER
Henning Rehse,
zur Verabschiedung des Doppelhaushalts 2025/2026
in der Sitzung der Landschaftsversammlung Rheinland
am 25. Februar 2025

Es gilt das gesprochene Wort

Sehr geehrter Frau Vorsitzende Henk-Hollstein,
sehr geehrte Frau Landesdirektorin Lubek,
sehr geehrter Herr Kämmerer Hillringhaus,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

„Ein schwieriger Haushalt in unsicheren Zeiten!“ lassen Sie mich mit diesem Satz meine Ausführungen beginnen.
Ein weiterer Kernsatz, den ich meinen Ausführungen voran-stellen möchte, lautet, und hier zitiere ich nicht nur den Fi-nanzminister a.D., Christian Lindner, sondern viele namhaften Persönlichkeiten, die sich mit Finanzen und Volkswirtschaft auskennen: „Es gibt in diesem Land kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem.“

Ich möchte in dieser Rede einmal abseits der wichtigen und richtigen Einzelposition unseres Haushalts wie auch der Anträge der politischen Gruppierungen den Focus auf das Wesentliche, die „Big-Points“, auf grundsätzliche Probleme in den Strukturen richten.

Wir haben in der letzten Landschaftsversammlung eine Resolution zum Thema Beteiligung an den Kosten der Eingliede-rungshilfe einstimmig verabschiedet. Das war richtig und gut!
Die Kernaussage lautete: „80% der Eingliederungshilfe, die ei-ne gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, wird in NRW von der kommunalen Familie bezahlt - für Leistungen die Land und Bund „bestellen“. Völlig richtig beschrieben!
Aber haben wir uns einmal gefragt, an wen wir diese Resoluti-on mit der Bitte um Bezahlung der Kosten adressiert haben? An Land und Bund! Genau an das Land und den Bund, die ge-rade nicht wie Dagobert Duck auf gefüllten Geldspeichern sit-zen, sondern bei denen defizitäre Haushalte, Neuverschul-dung, Nettokreditaufnahme, Schuldenbremse landauf landab die tägliche Diskussion bestimmen und was mithin auch ein Grund für das Zerbrechen der letzten Bundesregierung war.

Hierzu möchte ich einen kurzen Exkurs wagen, wie sich Dinge in den letzten 50 Jahren entwickelt haben. Ich vergleiche hier-bei normiert und bereinigt die drei größten Einzeletats der Bundeshaushalte 1970 und 2019.
Zwei der drei größten Einzeletats werden hierbei im Vergleich von 2019 zu 1970 prozentual am Gesamthaushalt gemessen deutlich geringer:
- Verteidigung 22% --> 12%
- Verkehr 11% --> 6%
- Ein Einzeletat jedoch steigt von 21 auf über 50%: Soziales!

Man muss kein habilitierter Volkswirt sein, um zu erahnen, dass dies eine ungesunde und nicht unendlich finanzierbare Fehlentwicklung ist, die nicht nur sofort gestoppt, sondern auch umgekehrt werden muss.

Eine 50 Mio.€-Konsolidierung beim LVR ist den Schweiß der Edlen wert. Eine Konsolidierung im Klinikverbund von 6,5 Mi-o.€ ist hierbei eine großartige Leistung, auch wenn sie nur das Risiko eines bei Schieflage notwendigen Verlustausgleichs mi-nimiert.
Aber bei einem 5 Mrd.€-Haushalt sind 50 Mio.€ leider nur ein Prozent.

Einer der wirklichen „Big Points“ ist die soeben schon erwähn-te Eingliederungshilfe. Deren Standards wie auch viele weitere soziale Standards der Sozialgesetzbücher legen aber nicht wir hier vor Ort in der kommunalen Familie fest, sondern sie wer-den von den politischen Vertretungen in Bund und Ländern bestimmt und ihre Umsetzung auf Gesetzeskonformität von der Judikative kontrolliert.

Offenbar geraten wir aber ob dieser Strukturen und den von ihr festgesetzten Inhalten und daraus resultierenden Kosten immer mehr in eine nicht mehr finanzierbare Schieflage, bei der wir zwischen Gesetzestexten, berechtigten Anliegen der Betroffenen, Finanzierbarkeit und juristischen Interpretationen quasi zermalmt werden.

Stellen wir einmal das Wort „Eingliederungshilfe“ in „Hilfe zur Eingliederung“ um und analysieren die Wörter dann: Die Hilfe ist das, was in den Gesetzbüchern festgeschrieben und not-wendig ist, um den betroffenen Menschen, so weit als möglich in ein normales selbstbestimmtes Leben einzugliedern; heißt zum Beispiel, dass bei einem Kind, bei dem sehr früh eine Be-einträchtigung festgestellt worden ist, die Frühförderung so-fort einsetzt, um im Verlaufe des Lebens dieses Menschen im Idealfall diese Förderung entbehrlich zu machen. Natürlich ist unbestritten, dass es auch viele Fälle gibt, wo dies aufgrund der Schwere der Beeinträchtigung oder Mehrfachbehinderun-gen nicht oder nur teilweise erreicht werden kann.

Hier ergibt sich allerdings schon das erste Problem:
Nachvollziehbar wünschen sich Eltern für ihr Kind nicht die notwendige Förderung, sondern die bestmögliche Förderung – vorzugsweise von der Wiege bis zur Bahre.
Die Gesetze sprechen aber ausdrücklich von erforderlicher bzw. notwendiger Hilfe – dies aber nicht immer in klarer und unmissverständlicher Form. Auch dies können wir vor Ort nicht ändern, sondern wir setzen die Gesetze nach bestem Wissen und Gewissen um, gegebenenfalls zuzüglich gerichtli-cher Korrekturen und Interpretationen.

Und hier wende ich mich, liebe Kollegen, an die Gruppierun-gen, die im Bundes- und Landtag vertreten sind und die Ge-setze machen.
Es liegt an Ihnen als Legislative unter Beachtung volkswirt-schaftlicher Realitäten, was somit aber auch heißt finanzier-bar, die Standards festzusetzen und in unmissverständliche Gesetze, Erlasse und Verordnungen zu kleiden.
Und meine Damen und Herren, wenn hier Dinge geändert werden müssen, die derzeit aufgrund der Inhalte in den Sozi-algesetzbüchern und sogar auch dem Grundgesetz nicht mög-lich sind, müssen diese geändert werden. Das ist vornehmste Aufgabe und Verantwortung einer Legislative, die Verantwor-tung für 84 Millionen Bürger und die drittgrößte Volkswirt-schaft der Welt trägt.

Das gesamte System muss durchforstet, entschlackt und vom Kopf wieder auf die Füße gestellt werden und dabei darf auch auf die Interessen einer zwischenzeitlich komfortabel etablier-ten „Sozialindustrie“ keine Rücksicht genommen werden.
Im Mittelpunkt muss natürlich zukünftig aber auch weiter der Mensch stehen, dem die notwendige Hilfe zuteilwerden muss!

Lassen Sie mich noch zu einigen Einzelaspekten des Haushallts kommen:

Im Bereich Personal stellt uns das Spannungsfeld von demo-grafischer Entwicklung, Qualität der Bewerber und Wettbe-werb unter den Arbeitgebern vor immer größere Herausforde-rungen.
Die begonnene Aufgabenkritik unter Berücksichtigung der Pa-rameter Qualität, Geschwindigkeit und Menge der Aufgaben insbesondere unter Vermeidung von Redundanzen, also ein „Weniger ist mehr!“ muss fortgeführt und unter Erweiterung der Horizonte über alle Behörden auch interkommunal und in-terdisziplinär intensiviert werden.
In diesem Zusammenhang seien aber auch der Hinweis und die Frage erlaubt, ob nicht gemäß der Erfahrung, dass erfolg-reiche Fußballmannschaften sich den erfahrenen Coach auch auf dem Markt holen, auch in diese Richtung einmal gedacht werden muss. Manchmal ist der eigene Blick durch Betriebs-blindheit verstellt und der kritische Blick von außen zeigt neue Perspektiven auf, beispielsweise im Rahmen der dringend er-forderlichen Beschleunigung der Digitalisierung von Verwal-tungsabläufen und Serviceangeboten des LVR.

Das Bauprojekt Otto-Platz und das Bauprogramm für die Schulen sind für die FREIEN WÄHLER Projekte der und zur Zu-kunftssicherung, die wir ausdrücklich begrüßen und trotz ho-her Investitionskosten und steigender Preise im Baubereich nicht in Frage stellen.

Für die FREIEN WÄHLER sind die Schulentwicklungsplanung und daraus resultierend Standortfragen wie auch das Thema Schüler-Beförderung wichtige Themen.
In Bezug auf die Schülerbeförderung regen wir an das Thema gemeinsam mit den für ÖPNV generell zuständigen Gebiets-körperschaften einmal „größer“ zu denken, um möglicher-weise erzielbare Synergien zwischen Schülerspezialverkehren und On-Demand-Angeboten auf schwachen Verkehrsachsen und zu verkehrsschwachen Zeiten zu heben.

Ich komme zum Schluss:
Der vorgelegte Haushaltsentwurf bildet trotz Risiken und Un-wägbarkeiten das ab, was derzeit seriös und belastbar mach-bar ist. Insbesondere die Rücksichtnahme auf die kommunale Familie zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk, was wir sehr begrüßen.

Abschließend möchte ich mich bei Herrn Hillringhaus und sei-nem Team sowie dem Verwaltungsvorstand für die wie immer offene, freundliche und kompetente Unterstützung meiner Fraktion bei den Haushaltsberatungen bedanken.

Die FREIEN WÄHLER stimmen hinsichtlich der Sachanträge so ab wie im Finanzausschuss.
Zudem stimmen wir dem Hausaushalt, seinen Anlagen, dem Haushaltbegleitbeschluss von CDU und SPD sowie dem Stel-lenplan 2025/2026 zu.

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.

Sperrfrist: Ende der Rede Sitzung Landschaftsversammlung 25.02.2025

Heute auf Vorschlag der Freien Wähler: Verleihung des Rheinlandtalers an das hervorragende Steeler Archiv e.V.. Herzlich...
13/11/2024

Heute auf Vorschlag der Freien Wähler: Verleihung des Rheinlandtalers an das hervorragende Steeler Archiv e.V.. Herzlichen Glückwunsch

Auszeichnung für wissenschaftliche ForschungenLVR verleiht Wissenschaftspreis an Dr. Lena Haase und Dr. Katharina Thiele...
13/07/2024

Auszeichnung für wissenschaftliche Forschungen

LVR verleiht Wissenschaftspreis an Dr. Lena Haase und Dr. Katharina Thielen

Für ihre wissenschaftlichen Untersuchungen wurden Dr. Lena Haase und Dr. Katharina Thielen im Rahmen einer Feierstunde im Landeshaus in Köln mit dem Wissenschaftspreis des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) geehrt. Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, Stellvertretender Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland, würdigte in seiner Begrüßung die Preisträgerinnen: „Die landschaftliche Kulturpflege umfasst eine große Breite an Disziplinen. Sie ist so vielfältig wie die Kultur selbst im Rheinland. Der LVR macht es sich zur Aufgabe, diesen kulturellen Reichtum zu erfassen, zu erforschen, zu bewahren und zu pflegen. Ein gewichtiger Teil dessen ist die Wertschätzung junger und forschungsbegeisterter Wissenschaft. Wissenschaftliche Forschung und Vermittlung erheben den Anspruch – um den Leitgedanken unseres Verbandes zu zitieren – ‚Qualität für Menschen‘ zu bieten. Die seit 1956 ausgezeichneten Preisträgerinnen und Preisträger des LVR-Wissenschaftspreises repräsentieren genau das. Sie will der LVR mit dieser Ehrung auf ihrem Weg unterstützen und bekannt machen. Hierfür gibt es heute Abend Anlass genug.“

Dr. Katharina Thielen hat sich in ihrer Dissertation mit „Politische Partizipation in der preußischen Rheinprovinz 1815–1845. Eine Verflechtungsgeschichte (Stadt und Gesellschaft. Studien zur Rheinischen Landesgeschichte 10)“ beschäftigt. Darin untersucht die gebürtige Koblenzerin, wie man im frühen 19. Jahrhundert politischen Einfluss ausüben konnte, obwohl man es im preußischen Staat formal nicht durfte. Am Beispiel der Kommunalpolitik an den Regierungssitzen in Aachen, Düsseldorf, Koblenz, Köln und Trier deckt sie allgemeinverständliche, kreative und innovative politische Handlungschancen auf, die das Verhältnis zwischen Staat und Region langfristig prägten.

Abschließend sprachen Haase und Thielen Dankesworte. Sie erhalten mit der Auszeichnung die Dotierung von jeweils 10.000 Euro.

www.rheinland-ausgezeichnet.lvr.de

Fertig mit der Schule und dann? Freiwilliges Ökologisches Jahr für alle!29. Mai 2024 | Der LVRLVR sucht junge Menschen f...
05/07/2024

Fertig mit der Schule und dann? Freiwilliges Ökologisches Jahr für alle!

29. Mai 2024 | Der LVR

LVR sucht junge Menschen für FÖJ / Start: 1. August 2024 / Infos unter www.foej.lvr.de

Rheinland. 29. Mai 2024. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) sucht ab dem 1. August 2024 noch junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) im Rheinland absolvieren wollen. Wer Interesse an Umwelt und Natur hat und mit anpacken möchte, kann beispielsweise in Biologischen Stationen, Botanischen Gärten, Grünflächenämtern oder Umweltbildungseinrichtungen tätig werden. Freiwillige erhalten einen ersten Einblick in die Arbeitswelt und haben Gelegenheit, sich beruflich zu orientieren. Die freien Stellen liegen im ganzen Rheinland. Es werden insbesondere noch junge Menschen ohne Schulabschluss oder mit Sek1-Abschluss gesucht.

Neben dem Engagement in der Einsatzstelle beschäftigen sich die Freiwilligen in fünf mehrtägigen Bildungsseminaren mit ökologischen und sozialen Fragen und lernen Verantwortung für sich und die Umwelt zu übernehmen. Dabei werden sie von der FÖJ-Zentralstelle des LVR-Landesjugendamtes Rheinland begleitet. Sie erhalten monatlich ein Taschengeld, eine Verpflegungspauschale und gegebenenfalls einen Mietzuschuss.

Gefördert wird das FÖJ vom Bund, dem Land NRW und dem LVR. Weitere Informationen gibt es unter www.foej.lvr.de oder 0221-809-6319.

„…vergangen ist es erst, wenn man es vergisst…“Gedenkstätte Brauweiler des LVR eröffnete mit neuer Konzeption, neuer Ges...
21/06/2024

„…vergangen ist es erst, wenn man es vergisst…“

Gedenkstätte Brauweiler des LVR eröffnete mit neuer Konzeption, neuer Gestaltung und erweiterten Räumen / Tag der offenen Tür am 8. Juni 2024

„Der 1953 gegründete LVR übernahm in vielen Bereichen die Nachfolge der Rheinischen Provinzialverwaltung des 19. Jahrhunderts. Es ist unsere historische Verantwortung, gleichsam unsere besondere Verpflichtung, die LVR-Geschichte und die der Rheinprovinz vorbehaltlos aufzuarbeiten, auch um diese zu verarbeiten. Verarbeiten heißt dabei nicht nur Geschehenes zu dokumentieren, sondern vielmehr das Unfassbare sowie menschenunwürdige Zustände sichtbar zu machen und in unserem kollektiven Gedächtnis zu verankern, damit stets Menschlichkeit als kategorischer Imperativ, Aufklärung und kritische Selbstreflexion unser Handeln bestimmen. Erinnerung in diesem Sinne ist somit auch ein Beitrag zur Sensibilisierung und Prävention gegen die vielerorts aufkeimenden rechtsextremen und nicht selten menschenverachtenden Positionen“, so LVR-Direktorin Ulrike Lubek. Persönliche Worte richtete Ulrike Lubek an die Angehörigen von ehemals in Brauweiler inhaftierten Menschen: „An jenen Ort zu reisen, an dem Ihre Familienmitglieder mit den Schrecken und der Brutalität des NS-Staates konfrontiert waren, muss Ihnen schwergefallen sein. Angesichts dessen berührt es uns umso mehr, dass Sie den Weg zum Teil von weither auf sich genommen haben. Dafür bedanke mich bei Ihnen voller Respekt.“

Die Gedenkstätte befindet sich im ehemaligen Frauenhaus der Arbeitsanstalt, dem heutigen Bürohaus des LVR in Brauweiler. Es liegt am Parkplatz des LVR neben der Abtei.

Adresse: Gedenkstätte Brauweiler des LVR, Ehrenfriedstraße 19, 50259 Pulheim-Brauweiler.

Glückwunsch, 3:0 gewonnen!!Nach einer erfolgreichen Saison, die mit einem 7. Platz in der Liga endete, hat sich RWE mit ...
26/05/2024

Glückwunsch, 3:0 gewonnen!!
Nach einer erfolgreichen Saison, die mit einem 7. Platz in der Liga endete, hat sich RWE mit dem Sieg des Niederrheinpokals gegen Oberhausen für den DFB-Pokal qualifiziert .

Nach einer erfolgreichen Saison, die mit einem 7. Platz in der Liga endete, hat RWE morgen die Chance, sich mit einem Sieg im Finale des Niederrheinpokals gegen Oberhausen an der Hafenstraße für den DFB-Pokal zu qualifizieren. Das EBB-FW drückt der Mannschaft von Trainer Dabrowski dafür fest die Daumen.

Das LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler, der Freundeskreis Abtei Brauweiler und die Pfarreiengemeinschaft Brauweiler-Geye...
01/04/2024

Das LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler, der Freundeskreis Abtei Brauweiler und die Pfarreiengemeinschaft Brauweiler-Geyen-Sinthern präsentieren das offizielle Jahresprogramms zum 1000-jährigen Jubiläum der Abtei Brauweiler. Dabei sollen die Vielfältigkeit der Veranstaltungen und Führungen sowie die Highlights, die das Jubiläumsjahr zu einem besonderen Erlebnis machen, vorgestellt werden. Zudem wird das Thema der deutsch-polnischen Beziehungen in den Vordergrund gerückt.

Ein umfangreiches Führungsprogramm findet in einem gesonderten Heft Platz, um zwischen den zahlreichen Angeboten schnell navigieren zu können. Beide Hefte sind ab sofort im Abtei-Shop der Abtei Brauweiler, Ehrenfriedstr. 19, 50259 Pulheim-Brauweiler, kostenfrei erhältlich.

abteibrauweiler.lvr.de

Neue „Beratung vor Ort“ des LVR für Menschen mit Behinderung in EssenDer Landschaftsverband Rheinland (LVR) bietet Mensc...
08/03/2024

Neue „Beratung vor Ort“ des LVR für Menschen mit Behinderung in Essen

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) bietet Menschen mit Behinderung und Eltern von Kindern mit (drohender) Behinderung im Rheinland eine individuelle, kompetente und umfassende Beratung rund um mögliche Unterstützungsleistungen als Träger der Eingliederungshilfe an. In Räumlichkeiten des City Tower Essen, Limbecker Platz 1, 45127 Essen, führt der LVR seit letztem Jahr diese neue „Beratung vor Ort“ durch. Sie dient als Lotse über sämtliche Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten – auch über das Leistungsspektrum des LVR hinaus.

Der LVR ist auch für Kinder mit (drohender) Behinderung im Vorschulalter zuständig, die Unterstützung in der Kindertagesstätte oder Kindertagespflege oder im Bereich der Frühförderung benötigen, sowie für Kinder und Jugendliche mit Behinderung, die in einer Pflegefamilie oder einer Wohneinrichtung leben oder ein Internat besuchen.

Für Terminvereinbarungen stehen die Fallmanager*innen der LVR-Dezernate Soziales sowie Kinder, Jugend und Familie per Mail und Telefon zur Verfügung.

Beratung und Unterstützung zu Leistungen …

… für erwachsene Menschen mit Behinderung
Tel 0221 809-6790
Mail [email protected]
… für Kinder und Jugendliche mit (drohender) Behinderung (Zuständigkeitsbereich LVR)
Tel 0221 809-4120
Mail [email protected]

Neben der neuen LVR-Beratung vor Ort stehen auch weiterhin die Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstellen (KoKoBe) sowie die Sozialpsychiatrischen Zentren (SPZ) für eine Beratung zur Verfügung.

Eine vollständige Übersicht der Beratungsstellen und Themen ist auf www.beratungskompass.lvr.de zu finden.

Kultur kompakt in „Rheinland Reiseland“11. Januar 2024 | KulturLVR präsentiert neue Ausgabe für das Kulturjahr 2024 / Sp...
08/02/2024

Kultur kompakt in „Rheinland Reiseland“
11. Januar 2024 | Kultur
LVR präsentiert neue Ausgabe für das Kulturjahr 2024 / Spezial: Jubiläumsjahr „1000 Jahre Brauweiler“

Rheinland. 11. Januar 2024. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) präsentiert zum dreizehnten Mal sein kulturtouristisches Magazin „Rheinland Reiseland“. Interessierte entdecken auf 44 Seiten abwechslungsreiche Kulturangebote, die sich über das gesamte Jahr erstrecken. In diesem Jahr steht das 1000-jährige Jubiläum der Abtei Brauweiler im Mittelpunkt.

So erfährt man einiges über die Ursprünge, die Bedeutung und die wechselvolle Geschichte der Abtei, die im Rhein-Erft-Kreis vor den Toren Kölns liegt. Aber es gibt auch erste Einblicke in das ganzjährige Programm mit über 150 Veranstaltungen wie Lesungen, Tagungen, Konzerte, Führungen, Feste und Eröffnungen oder Open-Air-Kino.

Natürlich kommen auch die anderen Höhepunkte im LVR-Kulturjahr 2024 nicht zu kurz: Dazu gehört unter anderem der beliebte „Tierkinder- & Bergische Schäfertag“ im LVR-Freilichtmuseum Lindlar, die Nachtführungen im LVR-Archäologischen Park Xanten, Chill-Out-Yoga im Max Ernst Museum Brühl des LVR, die „Zeitblende 1974“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern, der Tag der Archäologie in Titz, das Kinder- und Parkfest im LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford in Ratingen oder das Engelskirchener Transport- und Oldtimerfest im dortigen LVR-Industriemuseum. Besondere Angebote wie Familienworkshops für Groß und Klein oder die „Archäologietour Nordeifel“ sind weitere Höhepunkte.

Wissenswertes zu neuen Themen und Projekten im LVR-Dezernat Kultur und Landschaftliche Kulturpflege findet man zudem in der Rubrik „Aktuelles aus dem Rheinland“.

Informationen zu Öffnungszeiten und zur Barrierefreiheit in den LVR-Museen sind übersichtlich und kompakt im Serviceteil abgebildet.

„Rheinland Reiseland“ kann über das LVR-Publikationssystem kostenlos bestellt und auch als barrierefreies PDF heruntergeladen werden unter: www.kultur.lvr.de

Auch eine direkte Bestellung per Mail im Dezernat ist möglich unter: [email protected].

Weiberfastnacht: Freikarten für Gehörloseuch gehörlose Jecken können an Weiberfastnacht am 8. Februar auf dem Alter Mark...
30/01/2024

Weiberfastnacht: Freikarten für Gehörlose

uch gehörlose Jecken können an Weiberfastnacht am 8. Februar auf dem Alter Mark mitfeiern. Die Karnevalsgesellschaft Altstädter Köln 1922 e.V. organisiert das Bühnenprogramm und lädt 20 Menschen, die über Gebärdensprache kommunizieren, am 8. Februar zur offiziellen Eröffnung des Kölner Straßenkarnevals in den kostenpflichtigen Bereich direkt vor der Bühne ein. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) finanziert die Übersetzung des Bühnenprogramms in Gebärdensprache und vergibt die Freikarten. Aline Ackers und Michael Zymelka werden das Bühnengeschehen in Gebärdensprache übersetzen. Das karnevalserprobte Duo stand bereits am 11.11. zusammen auf der Bühne auf dem Heumarkt.

Der LVR macht sich mit seiner Initiative „Karneval für alle“ in der elften Session dafür stark, dass auch Menschen mit Behinderung im Sitzungs- und Straßenkarneval mitfeiern können. Dabei kooperiert der LVR mit dem Festkomitee Kölner Karneval und verschiedenen Karnevalsgesellschaften in Köln und im Rheinland. In dieser Session macht die LVR-Initiative Menschen mit Behinderungen wieder zahlreiche Angebote, unter anderem gibt es am Karnevalssonntag eine Zugmoderation der Schull- un Veedelszöch sowie eine Livebeschreibung des Kölner Rosenmontagszuges für blinde und sehbehinderte Menschen.

Die Karten für die offizielle Eröffnung des Kölner Straßenkarnevals am 8. Februar vergibt der LVR an gehörlose Menschen, solange der Vorrat reicht. Kartenwünsche bitte per E-Mail an [email protected].

Adresse

Kennedy-Ufer 2
Cologne
50679

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von FREIE Wähler im LVR erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an FREIE Wähler im LVR senden:

Teilen