29/04/2026
Schön, dass es endlich vorangeht!
🏫 Endlich: Schulhöfe sollen am Nachmittag wieder öffnen - damit Kinder nach der Schule kostenlos auf dem Schulgelände spielen, toben und Sport treiben können, statt vor verschlossenen Toren zu stehen.
Die Stadt hatte das Pilotprojekt „offene Schulhöfe" Ende 2024 wegen zu hoher Kosten von jährlich etwa 500.000 Euro gestoppt, obwohl das Projekt an neun Kölner Schulen, jeweils eine in jedem Stadtbezirk, gut ankam. Im Stadtbezirk Chorweiler war dies die Gemeinschaftsgrundschule Spörkelhof in Merkenich. Seitdem stehen Kinder und Jugendliche nachmittags und am Wochenende wieder vor verschlossenen Schultoren.
Trotz eines einstimmigen Beschlusses des Schulausschusses vor über einem Jahr, mindestens einen Schulhof pro Stadtbezirk wieder zu öffnen, tat sich bisher nichts.
Das ändert sich jetzt: Nach Auskunft des Schul- und Sportdezernenten im jüngsten Schulausschuss plant die Stadt eine Änderung der Schulhofsatzung. Ziel sei es, so der Schuldezernent, dauerhaft alle Schulhöfe zu öffnen, da wo es möglich ist.
Dabei muss die Öffnung der Schulhöfe gar nicht so viel kosten, wie die Kölner Verwaltung bislang vorrechnete. Das zeigen die Städte Düsseldorf, Bonn oder Essen deutlich, die teilweise ganz ohne zusätzliche Kosten auskommen.
Der CDU-Stadtbezirksvorstand Chorweiler freut sich über den Plan der Stadt und ist sich sicher: Ohne unser konsequentes Nachhaken wäre auch diesmal nichts passiert. Denn diese Idee ist bei uns keine neue Modeerscheinung: Bereits 2018 stellte die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Chorweiler den Antrag, Schulhöfe nachmittags als Spiel- und Aufenthaltsfläche zu öffnen und einen Modellversuch an der GGS Spörkelhof in Merkenich zu starten. Die Anregung kam damals direkt von Schülerinnen und Schülern selbst – in der Kinder- und Jugend-Bezirksvertretungssitzung.
Es lohnt sich also doch zu kämpfen. Beginnend mit einem Antrag in der Bezirksvertretung Chorweiler im Jahr 2018, über das Pilotprojekt an der GGS Spörkelhof, bis hin zu unserem beharrlichen Nachhaken nach dem Projektstopp - dieser Erfolg trägt die Handschrift Chorweilers.
Schulhöfe sollten nicht nur für die Schulpausen bestimmt sein. Sie sind eine wertvolle Möglichkeit, nach dem Unterricht Sport- und Aufenthaltsflächen für Kinder und Jugendliche nahe am Wohnort anzubieten. Das brauchen viele unserer Veedel dringend - gerade dort, wo andere Grün- und Spielflächen rar sind.
Der CDU-Stadtbezirksvorstand rügt deshalb das Zögern der Verwaltung nachdrücklich: Sieben Jahre nach unserem ersten Antrag, nach einem erfolgreichen Pilotprojekt und einem klaren politischen Auftrag des Schulausschusses darf es keine weiteren Verzögerungen mehr geben.
Wir fordern die Verwaltung auf: Jetzt zügig handeln, die Schulhofsatzung anpassen und die Schulhöfe dauerhaft öffnen - für unsere Kinder, für unsere Veedel, für Köln!