Freies Russland NRW

Freies Russland NRW Verein für ein freies Russland
Sieg für die Ukraine! Freiheit für Russland! Freies Russland NRW e.V.

wurde 2021 als eine Initiative russischsprachiger Bürger ins Leben gerufen, geeint durch die Idee, sich gegen politische Unterdrückung und für eine demokratische Gesellschaft in Russland einzusetzen. Seit dem Beginn des vollumfänglichen Krieges in der Ukraine engagiert sich der Verein aktiv bei der Ukraine-Hilfe sowie Unterstützung der Menschenrechtsorganisationen und politischen Gefangenen in Russland.

❌  Slava kommt nicht. Und wir haben dazu beigetragen.Die russische Z-Sängerin Slava, mit bürgerlichem Namen Anastassija ...
23/05/2026

❌ Slava kommt nicht. Und wir haben dazu beigetragen.

Die russische Z-Sängerin Slava, mit bürgerlichem Namen Anastassija Slanewskaja, sollte heute als Headlinerin beim Festival „Jarmarka“ in Bad Salzuflen auftreten. Daraus wird nichts: Dank der gemeinsamen Bemühungen von Anti-Putin-Aktivisten in Deutschland wurde ihr Visum entweder nicht erteilt oder wieder annulliert.

• Es geht um dieselbe Sängerin, die sich öffentlich für den Krieg gegen die Ukraine ausgesprochen und Prämien für russische Soldaten unterstützt hat, die Leopard-Panzer zerstören.

• Um dieselbe Sängerin, die Emigranten offen als „verf***te Verräter“ bezeichnete und erklärte, sie würden „ihre Ärsche wärmen, während unsere Jungs sterben“.

Und ausgerechnet mit eben diesem Publikum wollte sie nun Geld verdienen, nachdem sie es zuvor mit Dreck beworfen hatte. Noch dazu im vermeintlichen „Feindesland“!

❗️ Als Erste machte die Journalistin Ludmila Schabujewa auf diesen Fall aufmerksam.
Auch wir haben uns den gemeinsamen Bemühungen angeschlossen: Wir schrieben an die Presse, die örtliche Verwaltung, die Polizei vor Ort und die Bundespolizei und legten ausführlich dar, mit welchen öffentlichen Äußerungen diese Dame die russische Aggression gegen die Ukraine rechtfertigt und verherrlicht.

➡️ Wer öffentlich einen Krieg unterstützt und finanzielle Anreize für die Tötung ukrainischer Soldaten gutheißt, darf keine Bühne in der Europäischen Union bekommen.

Und wir versprechen: In Nordrhein-Westfalen werden wir auch weiterhin sehr genau hinschauen.

Die Geschichte von Pavel Kushnir bei der Filmvorführung in DüsseldorfAm 5. Juni findet in Düsseldorf die Vorführung des ...
21/05/2026

Die Geschichte von Pavel Kushnir bei der Filmvorführung in Düsseldorf

Am 5. Juni findet in Düsseldorf die Vorführung des Dokumentarfilms „Die unbekannte Geschichte von Pavel Kushnir“ von Sergey Erzhenkov statt. Der Film ist dem Andenken an Pavel gewidmet: einem virtuosen Pianisten, Schriftsteller und einer der beeindruckendsten Figuren des russischen Antikriegswiderstands.

🕊 Die breite Öffentlichkeit erfuhr seinen Namen viel zu spät. Im Sommer 2024 starb Pavel in der Untersuchungshaftanstalt von Birobidschan nach fünf Tagen trockenen Hungerstreiks. Anlass für seine Verhaftung nach dem Vorwurf der „Aufrufe zum Terrorismus“ waren Antikriegsvideos auf einem YouTube-Kanal, der zu diesem Zeitpunkt nur fünf Abonnenten hatte.

Das System beeilte sich, einen Menschen zu isolieren, dessen einsamer, aber absolut kompromissloser Widerstand zu einem Manifest radikaler innerer Freiheit wurde.

🎞 Worum geht es in diesem Film?

Der Film ist der Versuch, das Phänomen Pavel Kushnir zu verstehen. In ihm verbanden sich die Züge eines klassischen Genies und eines Rebellen: Er spielte schwierigste Partituren von Rachmaninow, bis seine Finger bluteten, verehrte Kurt Cobain, träumte von Flügen zum Mars und nannte den Krieg auch in völliger Isolation weiterhin bei seinem Namen.

Regisseur Sergey Erzhenkov erzählt die Chronik eines unglaublichen Lebens, das selbst zu einem Akt der Kunst und des Widerstands wurde. Grundlage des Films sind:

• einzigartige Aufnahmen von Kushnirs Auftritten und Performances
• die Geschichte eines nie gedrehten Avantgardefilms und einer Freundschaft mit internationalen Stars
• das Birobidschan-Tagebuch: eine Chronik von Einsamkeit und Kampf gegen den Faschismus
• Überlegungen dazu, warum das System den genialen Musiker „übersah“, das Gefängnis ihn aber bemerkte

Im Film kommen Freunde und Kollegen von Pavel zu Wort, darunter Grace Chatto, Solistin der britischen Band Clean Bandit, der Musikexperte Mikhail Kazinik und der Verleger Dmitry Volchek.

📍 Düsseldorf
Kino Metropol
Brunnenstraße 20, 40223 Düsseldorf
🕒 5. Juni, 19:00 Uhr
🏷 Kauft Tickets über den Link in den Kommentaren.

Im Anschluss an die Vorführung findet ein Gespräch mit dem Regisseur Sergey Erzhenkov statt.

Teil der Einnahmen gehen an die Kampagne Free the Youth. Dieses Projekt wurde für Jugendliche in Russland ins Leben gerufen, die aus politischen Gründen unter Ermittlungen stehen oder in Haft sind.

Gedenken statt Siegeswahn: 8. und 9. Mai in Düsseldorf, Köln und BerlinDer 8. und 9. Mai liegen hinter uns. Für uns ware...
12/05/2026

Gedenken statt Siegeswahn: 8. und 9. Mai in Düsseldorf, Köln und Berlin

Der 8. und 9. Mai liegen hinter uns. Für uns waren das keine Tage militärischer Hysterie, sondern Tage des Gedenkens an Millionen Tote: an Soldaten, Zivilisten, an Menschen, deren Leben durch Krieg, Diktaturen und totalitäre Regime zerstört wurden.

Am 8. Mai legten Mitglieder von Freies Russland NRW Blumen auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof Am Gallberg in Düsseldorf-Ludenberg nieder. Dort ruhen anderthalbtausend Menschen, die während des Zweiten Weltkriegs fern ihrer Heimat ums Leben kamen. Am selben Tag fand auch in Köln auf dem Westfriedhof, an den Gräbern sowjetischer Kriegsgefangener, eine Blumenniederlegung statt.

Am 9. Mai setzte ein Teil unserer Aktivisten diese Linie in Köln fort. Zunächst nahmen wir an der Protestaktion von Omas Gegen Rechts Köln und Köln gegen Rechts teil, gemeinsam mit freien Belarussen sowie Vertretern der ukrainischen Diaspora. Wir stellten uns gegen die imperiale und militaristische Vereinnahmung dieses Datums. Für uns war es wichtig, erneut deutlich zu machen: Freie Russen haben nichts mit Putins Kriegskult, seiner Aggression und dem sogenannten „Siegesrausch“ zu tun.

Anschließend beteiligten wir uns an der Blumenniederlegung am Mahnmal für die ermordeten Häftlinge des Arbeitslagers im Gremberger Wäldchen, organisiert von der Arbeitsgruppe Bodendenkmal. Dort fand auch eine Führung über das Gelände statt. Sie erinnerte noch einmal daran, dass solche Orte keine Lieder über „Birkenbäumchen“ bei Wodka brauchen, sondern Faktenwissen, ein Verständnis historischer Zusammenhänge und ein Gefühl für historische Verantwortung.

Ein anderer Teil unserer Aktivisten war an diesem Tag in Berlin, im Treptower Park. Dort unterstützten wir die Organisatoren der zweitägigen Aktion Gedenken gegen den Krieg, unsere Kolleg:innen von Demokrati-JA! gemeinsam mit Memorial Deutschland. Die Aktion fand praktisch im Epizentrum des „Siegeswahns“ in der deutschen Hauptstadt statt, am sowjetischen Ehrenmal, wo Tausende Soldaten begraben sind, die beim Sturm auf Berlin gefallen sind. Gerade dort ist es heute besonders wichtig, nicht nur über die Vergangenheit zu sprechen, sondern auch darüber, wie die Erinnerung an den Krieg in ein Werkzeug neuer Aggression verwandelt wurde.

In Berlin gingen unsere Aktivisten mit Plakaten und unterstützten diejenigen, die diesem Ort wieder den Sinn von Trauer und Verantwortung zurückgeben wollen, statt ihn einem Kult der Stärke zu überlassen. Neben weiteren Rednern aus Politik und Zivilgesellschaft hielt Yuri Nikitin, Vorstandsvorsitzender von Freies Russland NRW, eine Rede über seine persönliche Wahrnehmung dieses Datums, über seine Eindrücke aus Berlin in diesem Jahr und über die gemeinsame Aktion vor fünf Jahren.

In diesen Tagen haben wir erneut gesehen, wie wichtig es ist, die Geschichte des Zweiten Weltkriegs nicht den von imperialer Propaganda verblendeten Randfiguren zu überlassen, die auf deutschem Boden in einer virtuellen Sowjetunion leben. Das russische Regime hat den 9. Mai erfolgreich in ein Instrument neuer Aggression verwandelt: Aus Trauer wurde ein Kult der Stärke, aus der Erinnerung an die Opfer eine Rechtfertigung für einen neuen Krieg.

Gut ist immerhin, dass in Berlin, anders als in Köln, seit dem vergangenen Jahr die meisten Symbole des russischen Chauvinismus des 21. Jahrhunderts offiziell verboten sind: russische Trikoloren, Sankt-Georgs-Bänder, sowjetische Fahnen und Stalin-Porträts. Menschen selbst kann man aber nicht verbieten. Damit wird man leben müssen, so wie Deutschland über viele Jahre hinweg auch mit den Verehrern seines Führers leben musste, die bis in die 1980er-Jahre hinein an besonderen Tagen ihre nazistischen Zusammenkünfte veranstalteten.

Wir gedenken der Opfer des Zweiten Weltkriegs und verstehen seine Ursachen. Wir erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, des Holocaust, stalinistischer Verbrechen, von Deportationen, Hunger, Gefangenschaft und Gewalt. Genau deshalb können wir nicht schweigen, wenn heute im Namen dieser Erinnerung wieder Krieg gerechtfertigt wird.

Wir werden weiter beharrlich darauf bestehen, dass der 8. und 9. Mai keine Demonstration der Stärke und kein kriegerischer Karneval sind, sondern Verantwortung gegenüber den Toten und den Lebenden.

Danke an alle, denen das nicht egal ist und die am 8. und 9. Mai in Düsseldorf, Köln und Berlin mit uns waren.

Gedenken heißt: Nie wieder. Nicht: „Wir können es wiederholen.“

Cityofhope cologne e.V. Klare Kante e.V.

11/05/2026

Düsseldorf und Köln: Filmvorführung „Innere Emigranten“ — Chronik einer stillen Katastrophe

Wir laden Sie herzlich zu den Vorführungen des Dokumentarfilms „Innere Emigranten“ von Lena Karbe. Im Anschluss an die Filmvorführungen findet jeweils ein Gespräch mit der Regisseurin statt.

🙈 Worum geht es in diesem Film?

Im Mittelpunkt stehen drei ehrenamtliche Psychologinnen und Psychologen einer Moskauer Telefonseelsorge. Seit Beginn des großangelegten russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ist ihre Arbeit zu einem täglichen Ringen mit den Folgen der Propaganda geworden.

Die Protagonistinnen und Protagonisten versuchen, ihre berufliche Ethik zu bewahren, und bewegen sich dabei auf einem gefährlich schmalen Grat:

• Wo verläuft die Grenze zwischen Hilfe für einen Menschen und unfreiwilliger Mitwirkung am System?
• Was bedeutet die „Neutralität“ einer Psychologin oder eines Psychologen in einem totalitären Umfeld tatsächlich?
• Wie kann man die Psyche anderer retten, ohne die eigene zu zerstören?

Der Film entstand über drei Jahre hinweg unter strengster Geheimhaltung. Er zeigt ein kollektives Psychogramm der russischen Gesellschaft und ist eine eindringliche Auseinandersetzung damit, wie ein autoritäres Regime die Grundlagen von Menschlichkeit und zivilgesellschaftlichem Bewusstsein untergräbt.

„Innere Emigranten“ hält jenen Moment fest, in dem persönliche Sicherheit und berufliche Pflicht in einen unauflösbaren Konflikt geraten.

📍 Köln, Kino „Odeon“
🕒 14. Mai, 12:30 Uhr
🏷 Tickets kaufen Filmvorführung in Köln „Innere Emigranten“ | Показ фильма «Внутренние эмигранты» в Кёльне

📍 Düsseldorf, Kino „Metropol“
🕒 15. Mai, 19:30 Uhr
🏷 Tickets kaufen Filmvorführung „Innere Emigranten“ in Düsseldorf |Показ фильма «Внутренние эмигранты» в Дюссельдорфе

🔠 Sprache der Vorführung: Russisch mit deutschen Untertiteln

10 % der Einnahmen werden an die Kampagne „Energy for Life“ zur Beschaffung von Ladestationen für Krankenhäuser und Schulen in der Ukraine gespendet.

Die Vorführungen finden in Kooperation mit mindjazz pictures statt.

Gedenken statt SiegeswahnVeranstaltungen von Freies Russland NRW am 8. und 9. MaiIn diesem Jahr organisieren und unterst...
03/05/2026

Gedenken statt Siegeswahn
Veranstaltungen von Freies Russland NRW am 8. und 9. Mai

In diesem Jahr organisieren und unterstützen wir in Düsseldorf und Köln mehrere Gedenk- und Protestformate anlässlich des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa.

Für uns sind der 8. und 9. Mai vor allem Tage des Gedenkens an die Opfer des Krieges, kein Anlass für militaristischen Siegeskult, imperiale Parolen und „Tänze auf den Knochen“. Wir erinnern einfach noch einmal an den Preis des „Sieges“:

• Mehr als 70 Millionen Menschen wurden weltweit Opfer des Zweiten Weltkriegs.
• Rund 27 Millionen der Toten waren Bürgerinnen und Bürger der UdSSR.
• Mehr als 7 Millionen Opfer waren Einwohnerinnen und Einwohner Deutschlands.

Heute ist die Erinnerung an den Krieg besonders wichtig, weil das russische Regime erneut einen Eroberungskrieg in Europa führt und versucht, das Gedenken an die Toten in ein Instrument der Propaganda, des Hasses und neuer Gewalt zu verwandeln.

PLAN DER GEDENKVERANSTALTUNGEN

📆 8. Mai, Düsseldorf
Blumenniederlegung auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof am Gallberg.
🕒 Zeit: ca. 18:00–19:00 Uhr
📍 Sowjetischer Soldatenfriedhof am Gallberg

📆 8. Mai, Köln
Blumenniederlegung auf dem Westfriedhof an den Gräbern sowjetischer Kriegsgefangener.
🕒 19:00–19:30 Uhr
📍 Westfriedhof, Flur 81a

📆 9. Mai, Köln
Teilnahme an der Protestaktion von Omas gegen Rechts & Köln gegen Rechts gegen die imperiale und militaristische Instrumentalisierung des 9. Mai.
🕒 11:00–12:30 Uhr
📍 Heumarkt
Der genaue Ort und die Uhrzeit können sich noch ändern. Bitte achtet auf weitere Informationen.

📆 9. Mai, Köln
Mahnwache und Blumenniederlegung an der Gedenkstätte für die ermordeten Zwangsarbeiter:innen im Gremberger Wäldchen
🕒 14:00–18:00 Uhr
📍 NS-Gedenkstätte im Gremberger Wäldchen
Organisator: Arbeitsgruppe Bodendenkmal

📆 9. Mai, Berlin
Teilnahme an der Aktion unserer Berliner Kolleginnen und Kollegen im Format Gedenken gegen den Krieg im Treptower Park, am Memorial, an dem rund 7.000 sowjetische Soldaten begraben sind, die beim Sturm auf Berlin gefallen sind. Insgesamt starben allein während der Berliner Operation mindestens 80.000 sowjetische Soldaten.

In diesem Jahr, fünf Jahre nach unserem letzten gemeinsamen Auftritt in Berlin, halten wir es für wichtig, die Berliner Aktivistinnen und Aktivisten zu unterstützen und zu zeigen, dass freie Russinnen und Russen nichts mit dem Putins Kult des Krieges, der Aggression und des „Siegeswahns“ zu tun haben, der in diesen Tagen am Memorial besonders sichtbar ist.

🔗 Wenn Sie sich der Fahrt nach Berlin anschließen möchten, tragen Sie sich bitte über den Link in den Kommentaren ein.

Schließen Sie sich den genannten Gedenkveranstaltungen oder anderen Aktionen in Ihrer Stadt an.

💡 Gedenken heißt „Nie wieder!“, nicht „Wir können es wiederholen!“

Das Basmanny-Gericht in Moskau hat gestern den Düsseldorfer Künstler und langjährigen Mitstreiter von Freies Russland NR...
03/04/2026

Das Basmanny-Gericht in Moskau hat gestern den Düsseldorfer Künstler und langjährigen Mitstreiter von Freies Russland NRW, Jacques Tilly, in Abwesenheit zu 8,5 Jahren Haft, einer Geldstrafe und einem Berufsverbot verurteilt – wegen Satire, konkret wegen „Verunglimpfung staatlicher Organe“ und „Verbreitung falscher Informationen über die russischen Streitkräfte“ mittels satirischer Darstellungen. 🤡

Das ist natürlich keine Rechtsprechung, sondern eine reine Parodie darauf. Russische Oppositionspolitiker haben immer wieder auf genau diese perverse Logik des Systems hingewiesen. Ilya Yashin sagte offen, dass er im Gefängnis Menschen getroffen habe, die für Mord, Raub oder Vergewaltigung geringere Strafen bekommen hätten als er – für Worte. Vladimir Kara-Murza formulierte es noch deutlicher: In Putins Russland werden für die Wahrheit höhere Strafen verhängt als für Mord oder Vergewaltigung.

❗️ In diesem Sinne ist das Urteil gegen Tilly nicht nur absurd, sondern ein weiteres Beispiel dafür, dass das russische Justizsystem längst zu einem Instrument kleinlicher politischer Rache geworden ist.

Bleibt zu hoffen, dass der Richter für dieses Urteil zumindest eine „künstlerische Verantwortung“ tragen wird. Und Jacques Tilly wünschen wir weiterhin viel kreativen Erfolg!

Wir hoffen, dass unsere Kundgebungen und Demos auch künftig von seinen treffenden karnevalistischen Ohrfeigen für das Putin-Regime begleitet werden.

🇺🇦 Gegendemo: Für Solidarität mit der Ukraine | За солидарность с Украиной и против тех, кто ZA МИР Die Kundgebung war l...
28/03/2026

🇺🇦 Gegendemo: Für Solidarität mit der Ukraine | За солидарность с Украиной и против тех, кто ZA МИР

Die Kundgebung war lebendig und hat trotz stellenweise strömenden Regens genug Menschen versammelt, um laut Nein zu sagen zur Heuchelei der Putinoiden, die zum Frieden aufrufen, faktisch aber die russische Aggression unterstützen.

Wir haben noch einmal an das Wesentliche erinnert: Frieden mit dem Aggressor heute bedeutet Krieg morgen. Und wer im fünften Jahr des großangelegten Krieges fordert, die Hilfe für die Ukraine zu beenden, tritt nicht für den Frieden ein, sondern für Putins Sieg.

❗️Die Unterstützung der Ukraine ist keine „Anheizung des Krieges“, sondern der einzige Weg, den Aggressor zu stoppen und einen gerechten Frieden näherzubringen.

Erfreulich war auch: Am Autokorso nahmen insgesamt nur rund vierzig Fahrzeuge teil. Für ihre lautstarken Ankündigungen schon drei Monate im Voraus und ihren Anspruch auf „Massencharakter“ ist das, offen gesagt, ziemlich wenig.

Und symbolisch war es ebenfalls: Kaum waren die Kräfte der Finsternis vorbeigezogen, kam die Sonne heraus und tauchte Köln in Licht.

Danke an alle, die gekommen sind! Köln darf kein Ort für die Propaganda der „russischen Welt“ und keine Bühne für die Beschwichtigung des Aggressors werden.

Für den Import ideologisch vergammelter russischer Wurstwaren hat Köln weder Bedarf noch Appetit.

Klare Kante e.V. Cityofhope cologne e.V.

Bereits an diesem Samstag findet in Köln der angekündigte Autokorso unter dem verlogenen Motto „für Frieden mit Russland...
26/03/2026

Bereits an diesem Samstag findet in Köln der angekündigte Autokorso unter dem verlogenen Motto „für Frieden mit Russland und gegen Waffenlieferungen an die Ukraine“ statt. Einer seiner Organisatoren, der regionale Extremist Markus Beisicht, tritt gegen die Unterstützung der Ukraine auf, spricht von „Frieden“ mit dem Iran und beklagt die Sanktionen gegen Russland. Gegen iranische Waffenlieferungen an Russland, gegen die Unterstützung der Mullahs in Teheran durch das Putin-Regime oder gegen die eigentlichen Brandstifter des Krieges in Moskau, Teheran und Pjöngjang protestiert er allerdings nicht.

Das ist kein Einsatz für den Frieden. Das ist ein klassisches Beispiel für einen nützlichen westlichen Idioten: Frieden an der falschen Stelle zu predigen, nicht den Aggressor unter Druck zu setzen, sondern diejenigen anzugreifen, die sich verteidigen, nicht gegen Verbrecher zu protestieren, sondern gegen Hilfe für ihre Opfer aufzutreten.

Wer heute „Frieden mit Russland“ fordert, ohne den russischen Terror beim Namen zu nennen, stellt sich faktisch gegen die Ukraine und gegen ein freies Europa. Während Raketen Städte treffen, Kriegsverbrechen weitergehen und Diktaturen einander stützen, reden diese Leute von „Dialog“ und „Diplomatie“, als läge das Problem nicht im Kreml, sondern im Widerstand gegen ihn.

Solche Aktionen dürfen nicht unbeantwortet bleiben. Deshalb rufen wir unsere Unterstützerinnen und Unterstützer dazu auf, zur gemeinsamen Gegenkundgebung zu kommen.

Für Solidarität mit der Ukraine | За солидарность с Украиной и против тех, кто ZA МИР

📅 28. März
🕓 12:00-14:00
📍 Heumarkt, Köln

🚩 Kommt, zeigt Haltung und bezieht Position. Köln darf nicht zur Bühne für Putin-Propaganda, politische Heuchelei und die Verdrehung von Begriffen werden.

Kommt zum Prometheus Art Weekend in Düsseldorf – Eintritt freiDrei Tage zeitgenössische Kunst, Ausstellungen, Vorträge, ...
26/02/2026

Kommt zum Prometheus Art Weekend in Düsseldorf – Eintritt frei

Drei Tage zeitgenössische Kunst, Ausstellungen, Vorträge, Performances, Musik und Begegnungen mit Künstlerinnen und Künstlern. Das Art Weekend ist eine wandernde Plattform für künstlerischen Austausch und Dialog – erste Station: Düsseldorf.

Zu sehen sind Werke aus mehreren Ausstellungen, darunter Artists Against the Kremlin sowie die vollständige Ausstellung Make Loaf Not War. Ein besonderes Highlight ist die Benefizauktion – der gesamte Erlös geht an die Unterstützung von Zivilistinnen und Zivilisten in der Ukraine.

Programm-Highlights:
🗓 27. Februar – Eröffnung mit Führungen und Drinks (19:00–22:00)
🗓 28. Februar – Vorträge zur Protestkunst in Russland (Englisch & Russisch), DJ-Set
🗓 1. März – Monotypie-Workshop, Benefizauktion & Performance

📍 Ort: INTAMT, Alt-Pempelfort 15, 40211 Düsseldorf (10 Minuten Fußweg von S-Wehrhahn, 15 Minuten vom Hbf)
Eintritt frei, Spenden willkommen.

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Mehr: Prometheus Art Weekend in Düsseldorf: Protestkunst, frei von Zensur

Adresse

Düsseldorf
40231

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