31/08/2026
Kennst du diese Stimme?
Die, die sich meldet, sobald du eigentlich längst nicht mehr kannst.
„Du kannst Mama jetzt doch nicht allein lassen.“
„Du bist schließlich ihre Tochter.“
„Andere bekommen das doch auch hin.“
„Jetzt stell dich nicht so an.“
„Du bist verantwortlich.“
Und obwohl niemand diese Sätze laut ausspricht, wirken sie als Antreiber, denn:
Du fährst doch noch hin.
Du sagst den eigenen Termin ab.
Du übernimmst noch eine Aufgabe.
Du sagst Ja, obwohl in dir längst alles Nein schreit.
Das Verrückte daran?
Irgendwann brauchen wir niemanden mehr, der uns diese Dinge sagt. Die Stimme ist längst unser Befehlsgeber geworden, ohne das jemand anwesend ist!
Vielleicht war es einmal die Stimme deiner Mutter oder deines Vaters.
Und heute ist daraus die Vorstellung davon, wie eine „gute Tochter“ zu sein hat geworden.
Heute klingt diese Stimme vielleicht wie deine eigeneä😮💨
Aber nur weil du einen Satz seit Jahrzehnten hörst, wird er dadurch nicht wahr.
Du darfst heute überprüfen:
Ist das wirklich meine Überzeugung?
Oder ist das ein alter Sender, der immer noch läuft?
Denn für deine Mutter da zu sein und gleichzeitig auf dich selbst zu achten, ist kein Widerspruch.
Es bedeutet, Verantwortung neu zu verteilen:
Für deine Mutter das, was wirklich zu dir gehört und für dein eigenes Leben die Verantwortung wieder zu dir zurückzunehmen.
❤️ Pflegen, ohne dich selbst zu verlieren.
👉 Welche Stimme kennst du besonders gut?
Wenn du magst, schreib mir deinen "Dauerlieblingssatz" in die Kommentare.
schuldgefühle mentalload jahrhundertfrauen*