Deutscher Mittelstands-Bund - DMB

Deutscher Mittelstands-Bund - DMB Wir machen uns für kleine und mittelständische Unternehmen stark!

Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) macht sich seit über 35 Jahren für die politischen Belange kleiner und mittelständischer Unternehmen sowie von Freiberuflern und Selbstständigen stark und ist die Stimme seiner 33.000 Mitgliedsunternehmen in der Politik.

Die Rentenlücke bei Selbstständigen ist bekannt. Lange Zeit gab es darauf keine politische Antwort.Das wird sich aller V...
08/05/2026

Die Rentenlücke bei Selbstständigen ist bekannt. Lange Zeit gab es darauf keine politische Antwort.

Das wird sich aller Voraussicht nach heute ändern.

Der Bundesrat entscheidet heute über das Altersvorsorgereformgesetz, das die Riester-Rente ablöst. Der entscheidende Unterschied: Selbstständige sind künftig erstmals förderberechtigt. Wer bisher komplett ohne staatliche Förderung vorsorgen musste, kann künftig davon profitieren.

Das Kapital kann chancenorientierter investiert werden, ein Kostendeckel von einem Prozent sorgt für mehr Transparenz und die Förderung ist klar gestaffelt: 50 Cent vom Staat pro eingesetztem Euro bis zu einem Betrag von 360 Euro im Jahr, danach 25 Cent bis zur Fördergrenze von 1.800 Euro.

Was das konkret für Selbstständige und Unternehmer im Mittelstand bedeutet, haben wir Bastian Kunkel gefragt. Mit seiner Plattform „Versicherungen mit Kopf” hat er sich als relevante Stimme für verständliche Finanzaufklärung etabliert.
Im Interview bewertet er die Änderungen, klärt offene Fragen und hat einen Rat für alle Selbstständigen, die heute noch keine Altersvorsorge haben.

Das vollständige Interview finden Sie hier: https://www.mittelstandsbund.de/kompetenzbereiche/finanzen/beitrag/altersvorsorgedepot-finanzexperte-bastian-kunkel-im-gespraech-zu-den-chancen-fuer-selbststaendige

Glauben Sie, dass das neue Altersvorsorgedepot in der Praxis wirklich angenommen wird? Wir sind gespannt auf Ihre Einschätzung.

0,5 Prozent Wachstum. Das ist die Erwartung derBundesregierung für 2026.Mit der Veröffentlichung der Frühjahrsprojektion...
24/04/2026

0,5 Prozent Wachstum. Das ist die Erwartung der
Bundesregierung für 2026.

Mit der Veröffentlichung der Frühjahrsprojektion wurde
bestätigt, was KMU bereits seit Wochen spüren: Der Irankrieg treibt die Energie- und Rohstoffpreise in die Höhe, der Export bleibt schwach und die Inflation liegt bei prognostizierten 2,7 Prozent.

Für viele KMU ist das bereits Alltag. Sie spüren steigende
Kosten auf der einen und ausbleibende Impulse auf der anderen Seite.

Was die Politik bisher als Antwort liefert, verschärft die
Lage für viele Betriebe eher, als dass es zu Entlastungen führt.
Der Mittelstand braucht strukturelle Reformen, die in der
Breite wirken.

Bedeutet:
➡️ weniger Belastungen
➡️ begrenzte Sozialabgaben
➡️ gezielte Zukunftsinvestitionen statt kurzfristiger Einzelmaßnahmen

DMB-Vorstand Marc S. Tenbieg macht die Erwartung des DMB
klar: „Diese Politik der Puzzlestückchen, die kein klares Bild ergeben, hilft nicht dabei, die ausbleibenden Investitionen in der Privatwirtschaft anzuregen. Nötig ist ein Gesamtpaket an zügigen strukturellen Reformen.“

Unsere vollständige Pressemitteilung zur Frühjahrsprojektion
finden Sie hier: https://www.mittelstandsbund.de/alle-nachrichten/dmb-vorstand-tenbieg-zur-fruehjahrsprojektion-koalition-muss-mutige-und-entschlossene-strukturreformen-auf-den-weg-bringen

Mit der Einigung zum Industriestrompreis setzt dieBundesregierung auf selektive Entlastung. KMU außerhalb der energieint...
22/04/2026

Mit der Einigung zum Industriestrompreis setzt die
Bundesregierung auf selektive Entlastung. KMU außerhalb der energieintensiven Industrie schauen erneut zu.

Die Regelung entlastet gezielt einzelne Branchen. Für den
breiten Mittelstand ändert sich wenig. KMU zahlen weiterhin hohe Strompreise und finanzieren gleichzeitig die Subvention der Industrie mit. Für Betriebe, die bereits Investitionen verschieben und Kosten drücken, ist das kaum zu rechtfertigen.

Selbst Industriebetriebe profitieren nicht durchgängig.
Investitionsauflagen und komplexe Antragsverfahren sind in der Praxis eine Hürde, die viele mittelständische Betriebe nicht nehmen können. Eine Förderung, die mittelständische Betriebe faktisch ausschließt, ist keine Förderung für den Mittelstand.

Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB, macht
deutlich, was stattdessen gebraucht wird: „Sinnvoll wäre keine punktuelle Subvention einzelner Sektoren, sondern eine strukturelle Entlastung bei Energiepreisen, Abgaben und Netzentgelten, die allen Unternehmen zugutekommt.“

Wir als DMB fordern einfache, verlässliche und technologieoffene Rahmenbedingungen, die Investitionen aus eigener Kraft wieder
möglich machen. Strukturelle Entlastung muss alle Unternehmen erreichen, nicht nur einzelne Branchen.

Spüren Sie die hohen Stromkosten in Ihrem Unternehmen
und was würde eine strukturelle Entlastung für Sie bedeuten?

Aktuell werden Reformvorschläge für die gesetzlicheKrankenversicherung (GKV) diskutiert. Für KMU geht es dabei vor allem...
10/04/2026

Aktuell werden Reformvorschläge für die gesetzliche
Krankenversicherung (GKV) diskutiert. Für KMU geht es dabei vor allem um die Frage, wie steigende Sozialabgaben begrenzt und mehr Planungssicherheit bei den Lohnnebenkosten erreicht werden kann.

Die FinanzKommission Gesundheit (FKG) hat dazu einen ersten
Bericht mit 66 Reformvorschlägen vorgelegt. Politisch ist dazu noch keine Entscheidung gefallen, aber der Bericht setzt den Takt für die nächsten Schritte. Erste Maßnahmen sollen ab 2027 greifen, sofern sie politisch beraten und beschlossen werden. Ein zweiter Bericht mit weitergehenden Strukturreformen ist für Ende 2026 angekündigt.

Die Kommission setzt dabei auf mehrere Hebel im System:

🔹 Ausgaben sollen stärker begrenzt werden,
etwa durch Anpassungen in Vergütungssystemen, Preisregeln und Maßnahmen gegen Überversorgung.

🔹 Einnahmen sollen stabilisiert werden, unter anderem durch zusätzliche Steuerzuschüsse und Anpassungen bei Minijobs.

🔹 Beteiligung und Prävention ausbauen, inklusive stärkerer Kostenbeteiligung und steuerlicher Anreize, etwa bei Tabak,
Alkohol und zuckerhaltigen Getränken.

Der Zeitdruck ist hoch. Für 2027 wird ein Defizit von rund
15,3 Mrd. Euro erwartet, bis 2030 könnte es auf über 40 Mrd. Euro anwachsen.
Ohne Gegenmaßnahmen drohen steigende Beitragssätze und damit höhere Personalkosten. Gerade KMU haben hier oft weniger Spielräume als größere Unternehmen.

Welche Stellschraube halten Sie für am wirksamsten, um
Beiträge zu stabilisieren und Planungssicherheit für Arbeitgeber zu schaffen?

Ein Kommentar von Patrick Schönowski, DMB-Fachreferent für Digitalisierung, zur Modernisierung des Produkthaftungsrechts...
07/04/2026

Ein Kommentar von Patrick Schönowski, DMB-Fachreferent für Digitalisierung, zur Modernisierung des Produkthaftungsrechts

"Die Modernisierung der gesetzlichen Regelungen zur Produkthaftung ist grundsätzlich richtig. Sie passt den Rechtsrahmen an Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und vernetzte Produkte an. Dass Deutschland die europäische Richtlinie ohne nationale Verschärfungen umsetzt, ist ein positives Signal. Es sichert faire Wettbewerbsbedingungen im Binnenmarkt und vermeidet unnötige nationale Sonderwege.

Im Detail bleiben jedoch zentrale Fragen offen. Künftig soll bereits derjenige wie ein Hersteller haften, der ein Produkt „wesentlich verändert“. Schon im analogen Kontext ist dies nicht immer einfach, aber klarer zu fassen. Doch was im digitalen Umfeld als „wesentliche Veränderung“ gilt, bleibt unscharf. Ist bereits ein minimales Software-Update oder eine KI-Optimierung eine wesentliche Veränderung?

Solange hier klare gesetzliche Definitionen fehlen, entsteht Rechtsunsicherheit. Unternehmen könnten aus Sorge vor Haftungsfolgen notwendige Updates oder Verbesserungen zurückstellen. Das bremst nicht nur Innovation, sondern beeinträchtigt im Zweifel auch die IT-Sicherheit. Unkalkulierbare Haftungsrisiken treiben die Versicherungskosten hoch. Dies dämpft die Investitionsbereitschaft und schwächt damit letztlich die Standortattraktivität.

Verbraucherschutz und Mittelstandsschutz schließen sich nicht aus. Beide brauchen jedoch präzise gesetzliche Leitplanken. Genau hier muss der Gesetzgeber im parlamentarischen Verfahren feinjustieren."

Ihre Meinung interessiert uns: Wann gilt ein Software-Update Ihrer Meinung nach als „wesentliche Veränderung“?
Diskutieren Sie mit uns in den Kommentaren!

02/04/2026

Stellen Sie sich vor, Sie sehen „Ihr“ Produkt plötzlich bei einem anderen Anbieter und fragen sich: Was jetzt, ohne gleich einen teuren Rechtsstreit loszutreten?

Dr. Tobias Förster, Patentanwalt bei VON ROHR, empfiehlt Unternehmen einen klaren Ablauf: Erst außergerichtlich klären, dann – wenn nötig – konsequent durchsetzen.

Für KMU ist eine Abmahnung vor allem dann sinnvoll, wenn
🔹 Sie sich relativ sicher sind, dass das
eigene Schutzrecht rechtsbeständig ist, und
🔹 die Verletzung gut begründet werden kann.

Dafür empfiehlt sich vorab fachliche Unterstützung und die
Bereitschaft, den nächsten Schritt notfalls auch konsequent zu gehen.

Gleichzeitig gilt, dass nicht jede Auseinandersetzung sofort vor Gericht landen muss. Aufgrund des Kostenrisikos kann es sinnvoll sein,
zunächst außergerichtliche Optionen auszuschöpfen.

Haben Sie noch Fragen zu diesem Thema? Schreiben Sie uns
gerne in den Kommentaren. 💬

Sie möchten KI einführen, Prozesse automatisieren oder neue Tools nutzen? Dann stellt sich eine zentrale Frage: Sind Ihr...
23/03/2026

Sie möchten KI einführen, Prozesse automatisieren oder neue Tools nutzen? Dann stellt sich eine zentrale Frage: Sind Ihre Daten dafür bereits nutzbar?

Genau darum geht es in der nächsten Sitzung des
DMB impact NETZWERK Digitale Transformation:
🗓️ 09. April 2026 | 15:00–16:00 Uhr

Im Fokus stehen Daten und Datennutzung – von aktuellen
Entwicklungen im Datenrecht (u. a. Data Act/Digitaler Omnibus) bis zur praktischen Frage, wie aus Daten ein tragfähiges Fundament für Digitalisierung, KI und Automatisierung entsteht.

Nicolas Hellbrück vom Mittelstand-Digital Zentrum Saarbrücken liefert die Impulse und Beispiele, die sich in eigene Arbeitsprozesse übersetzen lassen.

Im Anschluss ist Zeit für einen Austausch in der Runde: Was funktioniert, wo hakt es und welche nächsten Schritte sind
realistisch?

Das Format ist Teil unseres DMB-Netzwerks. Wir freuen uns
aber ausdrücklich auch über Nicht-Mitglieder, die ihr Wissen vertiefen und sich zum Thema austauschen möchten.

Melden Sie sich jetzt hier kostenlos an: https://www.mittelstandsbund.de/veranstaltung/sitzung-des-impact-netzwerks-digitale-transformation-26

Gute Vereinbarkeit entsteht im Mittelstand oft nicht durch großeProgramme, sondern durch kleine, kluge Lösungen, die im ...
20/03/2026

Gute Vereinbarkeit entsteht im Mittelstand oft nicht durch große
Programme, sondern durch kleine, kluge Lösungen, die im Alltag tatsächlich funktionieren.

Genau solche Beispiele sollen jetzt sichtbar werden: Im
Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie“ des BMFSFJ läuft der Wettbewerb „Kleine Lösungen – große Wirkung. KMU gewinnen mit Vereinbarkeit“.

Ausgezeichnet werden Unternehmen mit maximal 250
Beschäftigten, die wirksame, passgenaue und gut übertragbare praktische Maßnahmen für Mütter, Väter oder pflegende Angehörige umgesetzt haben.

Warum ist das für Unternehmen wichtig?
Vereinbarkeit ist kein „Nice-to-have“. Sie kann ganz konkret
dabei helfen, Fachkräfte zu gewinnen und zu binden, Ausfälle zu reduzieren und Teams verlässlich zu entlasten, insbesondere in Zeiten, in denen wirtschaftlicher Druck und Personalengpässe gleichzeitig steigen.

Wichtig zu wissen:
Es gibt keine vorgegebenen Kategorien. Gesucht sind
Lösungen, die in Ihrem Betrieb funktionieren, auch wenn sie Ihnen nicht besonders innovativ erscheinen.

Genau diese pragmatischen Ansätze fehlen oft in der
öffentlichen Wahrnehmung, obwohl sie anderen KMU sofort weiterhelfen könnten.

✅ Bewerbungsschluss ist der 24. April 2026.
Bewerbungen sind ab sofort hier möglich:
https://www.erfolgsfaktor-familie.de/erfolgsfaktor-familie/ueber-das-programm/unternehmenswettbewerb
Die Gewinner werden beim Unternehmenstag „Erfolgsfaktor
Familie“ am 11. September 2026 in Berlin von Bundesfamilienministerin Karin
Prien und DIHK-Präsident Peter Adrian ausgezeichnet. Die Preisverleihung wird
durch bundesweite Pressearbeit und zusätzliche Medienaufmerksamkeit für die
ausgezeichneten Beispiele begleitet.
Zeigen Sie, was im Mittelstand möglich ist: Reichen Sie Ihre
Lösung ein und ermutigen Sie andere zum Nachmachen!

Am 18. & 19. März 2026 steht Berlin im Zeichen derdigitalen Transformation von Unternehmen.Die   (Bitkom B2B-Leadevent) ...
16/03/2026

Am 18. & 19. März 2026 steht Berlin im Zeichen der
digitalen Transformation von Unternehmen.

Die (Bitkom B2B-Leadevent) bringt in der STATION Berlin Expo- und Bühnenformate, Networking und Learning zusammen.

Das Ziel? Lösungen sichtbar und erlebbar zu machen und den
Austausch zwischen Geschäftsführungen, Digitalverantwortlichen und Politik zu ermöglichen.

Für viele KMU ist das Timing passend, denn Digitalisierung
wird 2026 noch stärker zur Frage von Prioritäten und Umsetzung: Was bringt schnell Entlastung? Was skaliert? Und was bleibt am Ende nur ein Pilot?

Was Sie erwartet:
✅ Trends, Technologien und Best Practices
✅ Speaker:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und
Politik
✅ Praxisorientierte Learning-Formate (insbesondere
fürs Management)
✅ Erfahrungsaustausch zwischen Anwendern
verschiedener Branchen
✅ Kuratierter Ausstellungsbereich in der STATION
Berlin

Die Tickets sind regulär für 450 € erhältlich.
➡️ DMB-Mitglieder
haben die Möglichkeit, sich hier Freitickets für die Veranstaltung zu sichern: https://www.mittelstandsbund.de/veranstaltung/transform-2026

Netzwerken unter ungewöhnlichen Bedingungen? Definitiv.Zusammen mit unserem Partner Jaguar Land Rover haben wir 20 Unter...
12/03/2026

Netzwerken unter ungewöhnlichen Bedingungen? Definitiv.

Zusammen mit unserem Partner Jaguar Land Rover haben wir 20 Unternehmer und DMB-Mitglieder mal weg von Schreibtisch,Computer und Terminmarathon geholt und stattdessen durch Wasser, über extreme Steigungen und unwegsames Gelände fahren lassen.

Ende Februar haben die Teilnehmenden an zwei Event-Tagen ein intensives Fahrtraining absolviert und beim gemeinsamen Lunch zusammengesessen. Das Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war durchweg begeistert.

Teilnehmen konnten DMB-Mitglieder, die im vergangenen Jahr die exklusiven Einkaufskonditionen des DMB genutzt haben.
Und genau das ist uns wichtig: Mitgliedsmehrwerte nicht nur auf dem Papier, sondern als echte Erfahrung erlebbar zu machen. Auch das Abschalten können – mal raus aus dem Büroalltag – gehört für uns dazu.

Und ein großes Dankeschön an JLR sowie das Team vom Land Rover Experience Center Wülfrath für die tolle Zusammenarbeit und dieses besondere Erlebnis!

Adresse

Grafenberger Allee 128a
Düsseldorf
40237

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 14:00

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