BSW im Stadtrat Dresden

BSW im Stadtrat Dresden Warum BSW? Weil auch die Dresdner Kommunalpolitik von Vernunft und Gerechtigkeit geleitet sein sollte. Dafür setzen sich unsere Stadträte ein.

08/09/2026
19/08/2026

🌳🏞️🚴🏻‍♀️🚴🏻Der Elberadweg ist eine der schönsten Radwege Deutschlands. Nicht nur für Touristen, sondern auch für alle Dresdnerinnen und Dresdner. Es ist die beste Möglichkeit, naturnah durch die Stadt zu fahren.

☝🏻⚠️ Aber es gibt dennoch einige Problemstellen, denen BSW-Stadtrat Maurice Devantier in dieser Serie auf die Spur geht.

Als vor 50 Jahren, am 1. August 1976, die Olympischen Sommerspiele von Montreal zu Ende gingen, wies der Medaillenspiege...
01/08/2026

Als vor 50 Jahren, am 1. August 1976, die Olympischen Sommerspiele von Montreal zu Ende gingen, wies der Medaillenspiegel die DDR-Auswahl auf dem zweiten Platz aus – hinter der Sowjetunion und vor den USA. 90 Medaillen, darunter 40 Mal Gold, hatten die ostdeutschen Athletinnen und Athleten erkämpft. Namen wie der von Schwimmerin Kornelia Ender (4x Gold) und von Marathonläufer Waldemar Cierpinski, der vier Jahre später in Moskau seinen Triumph wiederholen sollte, blieben im Gedächtnis.

Auch die DDR-Fußball-Nationalmannschaft schrieb mit ihrem Olympiasieg Geschichte. Dynamo Dresden stellte mit gleich sechs Spielern einen starken Block im Team von Trainer Georg Buschner. Kapitän war Dynamo-Libero Dixie Dörner, damals 25 Jahre alt.

Diese Erfolge hatten System. Ein Land mit 17 Millionen Einwohnern konnte den viel größeren Mitbewerbern nur deshalb die vorderen Plätze streitig machen, weil es nichts dem Zufall überließ.

Kinder wurden schon in früh für den Leistungssport gesichtet, chancenreiche Sportarten in besonderer Weise gefördert, Trainerinnen und Trainer an der DHfK nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft ausgebildet. Dazu kam ein ausgesprochenes Leistungsdenken, welches Mittelmaß nicht honorierte. Das zahlte sich aus: Montreal war längst keine Eintagsfliege, auch bei den Olympischen Spielen in Moskau (1980) und Seoul (1988) landete die DDR auf Platz zwei.

Bei den ersten Spielen nach der Wiedervereinigung holte die nunmehr gesamtdeutsche Mannschaft 1992 in Barcelona immerhin noch 82 Medaillen – 60 weniger als DDR und BRD zusammen in Seoul – und belegte den dritten Rang. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren in Paris reichte es für Deutschland in der Nationenwertung mit 33 Medaillen (12 Mal Gold) nur noch zu Platz zehn. Wie kann der schleichende Abstieg des deutschen Spitzensports gestoppt werden?

Ralf Böhme, Fraktionschef des BSW im Stadtrat Dresden: „In der Diskussion um Wege aus der Krise muss sich der Blick auch auf das Vermächtnis der DDR-Sportpolitik richten, deren Strukturen nach der Wende leichtfertig über Bord geworfen wurden.“

📸🏅Die Finals haben sich ein Jahr nach der erfolgreichen Auflage in Dresden nun auch in Hannover als publikumsträchtiges ...
27/07/2026

📸🏅Die Finals haben sich ein Jahr nach der erfolgreichen Auflage in Dresden nun auch in Hannover als publikumsträchtiges Format erwiesen, um Deutsche Meisterschaften in einer Vielzahl von Sportarten kompakt und öffentlichkeitswirksam zu veranstalten.

Dass Dresden eine erneute Bewerbung als Austragungsort angekündigt hat, ist nur zu begrüßen. Doch das Sahnehäubchen einer solchen Gastgeberrolle besteht jeweils darin, dass sich die eigenen Sportlerinnen und Sportler bei ihrem Heimspiel zu Top-Leistungen aufschwingen und damit das Publikum stolz machen.

🚨 Wie die Ergebnisse von Hannover zeigen, sind derzeit jedoch nur sehr wenige Dresdnerinnen und Dresdner in ihren Sportarten deutsche Spitze.

⏩ Es muss ganz klar mehr für den Leistungssport in der Landeshauptstadt getan werden, damit Medaillen für Dresdner Lokalmatadoren in ein paar Jahren ein gewohntes Bild darstellen und nicht die absolute Ausnahme.

Dafür braucht es Investitionen in Sportstätten, in Trainer und die Sportler selbst – jetzt.

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Dresden

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