SPD Gemeindeverband Traben-Trarbach

SPD Gemeindeverband Traben-Trarbach Wir werden euch mit immer neuen Informationen über unseren Gemeindeverband auf dem laufenden halten.

Gestern waren Bea und ich gemeinsam nach Menningen zum "Pokitischen Grillen" des DGB Saar-Trier. Neben guten Gesprächen ...
23/08/2026

Gestern waren Bea und ich gemeinsam nach Menningen zum "Pokitischen Grillen" des DGB Saar-Trier. Neben guten Gesprächen bot sich hier auch die Möglichkeit neue Kontakte zu Haupt- und Ehrenamtlichen Gewerkschaflern zu knüpfen. Danke Marcus für die Einladung, wir kommen gerne wieder.

15/08/2026

Ich weiß ich texte euch die letzten Tage zu mit langen Texten. Aber es ist nicht alles in 5 Wörtern erklärt

"Warum wählen Arbeiter die AfD, wenn die AfD gar keine Arbeiterpartei ist?

Das ist vielleicht einer der größten politischen Widersprüche unserer Zeit.

Bei der Bundestagswahl 2025 wurde die AfD mit rund 38 Prozent stärkste Kraft unter den Arbeiterinnen und Arbeitern. Gleichzeitig zeigt eine aktuelle Studie der Universität Tübingen: Wirtschaftlich steht die AfD keineswegs für einen besonders starken Sozialstaat oder eine Politik zugunsten kleiner und mittlerer Einkommen.

Im Gegenteil: Die Analyse der Programme seit 2013 ordnet die AfD mit 92 Prozent klar am marktliberalen, unternehmensfreundlichen und fiskalkonservativen Ende des politischen Spektrums ein. Damit liegt sie wirtschaftspolitisch deutlich näher bei Union und FDP als bei SPD oder Linken.

Das ist kein kleiner Widerspruch. Es geht um sehr konkrete Interessen:

👉 weniger Umverteilung
👉 weniger staatliche Leistungen
👉 marktliberalere Wirtschaftspolitik
👉 steuerpolitische Konzepte, von denen Menschen mit hohen Einkommen und Vermögen überproportional profitieren können

Und trotzdem gewinnt die AfD gerade bei denen, die von einem starken Sozialstaat und einer gerechten Verteilung besonders abhängig sind.

Warum?

Weil die AfD den alten Konflikt „oben gegen unten“ erfolgreich durch einen anderen Konflikt ersetzt: „innen gegen außen“.

Nicht mehr der Millionär ist der Gegner, sondern der Migrant.
Nicht mehr die Frage nach Löhnen, Vermögen und Verteilung steht im Mittelpunkt, sondern Migration, Globalisierung und die Angst vor sozialem Abstieg.

Das ist politisch geschickt – aber für Arbeitnehmer möglicherweise ein teures Tauschgeschäft:

Man wählt gegen die vermeintlich Verantwortlichen für die eigene Unsicherheit – und bekommt am Ende womöglich eine Politik, die genau den sozialen Schutz schwächt, den man eigentlich braucht.

Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht:

„Warum wählen so viele Arbeiter AfD?“

Sondern:

„Warum gelingt es einer wirtschaftsliberalen Partei, Arbeitern glaubhaft zu vermitteln, sie vertrete ihre sozialen Interessen?“

Darüber sollten die demokratischen Parteien dringend nachdenken. Denn ein paar neue Sozialleistungen werden nicht reichen.

Wer Menschen zurückgewinnen will, muss ihnen wieder glaubwürdig zeigen, dass Politik ihren Alltag verbessern kann – und dass soziale Sicherheit kein Almosen, sondern ein Bürgerrecht ist.

Sonst passiert etwas Gefährliches:

Diejenigen, die am meisten vom Sozialstaat profitieren könnten, wählen möglicherweise jene, die ihn am stärksten zurückbauen wollen.

Und das wäre nicht nur ein politisches Paradox.

Es wäre ein sozialpolitisches Eigentor."

11/08/2026

Ich weiß Genossen es ist viel Text aber man sollte sich die Zeit nehmen.

Die SPD-Basis entdeckt plötzlich, dass sie noch lebt.
von Christian Lukas-Altenburg ©®08/2026

Was sich derzeit in der SPD abspielt, hat durchaus das Zeug zu einer kleinen parteiinternen Revolution.
Nicht auf den Straßen, nicht mit Mistgabeln und Fackeln dafür ist die SPD schließlich viel zu regierungsfähig geworden.

Nein, die Revolution findet dort statt, wo sie für eine Parteiführung besonders unangenehm wird
an der Basis.

Und die sagt inzwischen ziemlich unmissverständlich: Genug ist genug.

Denn langsam dämmert offenbar auch den Genossinnen und Genossen vor Ort, dass ihre Partei gerade dabei ist, ihre eigene politische DNA im Berliner Regierungsbetrieb abzugeben
vermutlich irgendwo zwischen Koalitionsvertrag, Kabinettstisch und dem nächsten Kompromiss
mit der Union.

Die einstige Arbeiterpartei?
Nun ja.

Arbeiterpartei war gestern.
Heute könnte man die SPD gelegentlich für den linken Flügel der Union halten.
Man sitzt brav am Regierungstisch, nickt die politische Agenda des Kanzlers ab und versucht anschließend der eigenen Basis zu erklären, warum das alles natürlich sozialdemokratische Politik sei.

Das ist ungefähr so, als würde der Vegetarierverein begeistert eine Metzgerei eröffnen und anschließend erklären, man habe damit lediglich die Ernährungspolitik modernisiert.

Doch jetzt regt sich Widerstand.
Und zwar ausgerechnet dort,
wo Parteiführungen normalerweise besonders gerne ihre Organisationsfähigkeit loben an der Basis.
Die Botschaft lautet sinngemäß:
Wir machen das nicht mehr mit.

Und das ist für Lars Klingbeil und Bärbel Bas politisch weitaus unangenehmer als irgendein kritischer Zeitungsartikel. Denn Kritik von außen kann man aussitzen, ignorieren oder als „verkürzte Darstellung“ abheften.

Wenn aber die eigenen Leute anfangen zu fragen,
wo eigentlich die SPD geblieben ist,
wird es ungemütlich.

Dann geht es nicht mehr um ein paar unzufriedene Genossen.

Dann geht es um die Identität einer Partei.
Die SPD steht damit vor einem bemerkenswerten Dilemma.

Sie wollte regieren.
Sie wollte staatstragend sein.
Sie wollte Verantwortung übernehmen.
Und nun stellt ausgerechnet ihre eigene Basis die ketzerische Frage.
Ja, schön. Aber wofür eigentlich?

Denn eine Partei kann sich noch so oft „sozialdemokratisch“ nennen. Sie wird dadurch nicht automatisch sozialdemokratisch.
Ein Etikett ersetzt keine Politik.
Und ein rotes Parteibuch ersetzt schon gar
keine roten Linien.

Klingbeil und Bas sind deshalb mehr als nur angezählt. Sie stehen vor der viel unangenehmeren Frage,
ob ihnen ihre Partei noch folgt oder ob sie inzwischen nur noch versuchen, ihre Partei davon zu überzeugen, dass der eingeschlagene Kurs alternativlos sei.
Dieses Wort kennt man übrigens.
Alternativlos.

Politisch ist es ungefähr die höfliche
Umschreibung für.

„Wir haben uns entschieden.
Jetzt bitte keine Fragen mehr.“

Nur scheint die SPD-Basis inzwischen genau darauf keine Lust mehr zu haben.
Und so könnte aus dem Flüstern langsam ein Donnern werden.

Aus einzelnen kritischen Stimmen eine organisierte Unzufriedenheit.
Und aus der Unzufriedenheit irgendwann eine Personalfrage.

Denn wenn die Basis erst einmal zu dem Schluss kommt, dass die Parteiführung nicht mehr ihre Interessen, ihre Werte und ihre Traditionen vertritt, dann wird es für jede Führung gefährlich.
Dann hilft auch kein noch so routiniertes Parteitagslächeln.
Dann helfen keine wohlformulierten Pressemitteilungen.
Und irgendwann hilft auch der Hinweis auf „gemeinsame Verantwortung“ nicht mehr.

Dann heißt es schlicht:
Danke für die geleistete Arbeit.
Wir machen jetzt wieder SPD.

Das eigentlich Komische daran?
Die SPD muss gerade von ihrer eigenen Basis daran erinnert werden, dass sie eine eigenständige Partei ist.
Eine Partei mit einer langen Geschichte.
Eine Partei, die einmal für Arbeitnehmerrechte,
soziale Sicherheit, Aufstieg durch Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt stand.
Und keine sozialpolitisch dekorierte Mehrheitsbeschaffungsmaschine für die Union.

Vielleicht erleben wir deshalb gerade tatsächlich
eine kleine Revolution.

Nicht weil die SPD plötzlich radikal geworden wäre.
Sondern weil ihre Mitglieder offenbar beginnen,
Nein zu sagen.

Und dieses kleine Wort könnte für Klingbeil, Bad
und die gesamte Parteiführung noch ziemlich groß werden.

Denn irgendwann ist auch die geduldigste Basis nicht mehr bereit, jeden Kurswechsel als strategische Meisterleistung zu verkaufen.
Dann wird aus Gefolgschaft Widerspruch.
Aus Widerspruch Widerstand.
Und aus Widerstand irgendwann die Frage,
die jede Parteiführung fürchtet.
Wer seid ihr eigentlich und wo ist unsere SPD geblieben?

Der Vorhang hebt sich.
Die Genossen nehmen Platz.
Und irgendwo im Berliner Willy-Brandt-Haus dürfte gerade jemand sehr angestrengt versuchen,
das Geräusch einer sich bewegenden Basis als „lebendige innerparteiliche Debatte“
zu verkaufen.
Natürlich.
Was sonst?

Der Kritiker lächelt.
Denn wenn eine Partei plötzlich entdeckt,
dass ihre eigene Basis nicht mehr alles abnickt,
ist das noch keine Revolution.
Aber es ist ein verdammt guter Anfang.

Deutschlandfunk

Das wäre der falsche Weg, wenn die Sozialdemokraten in der SPD aus der SPD austreten. Denn das macht weder die SPD, noch...
02/08/2026

Das wäre der falsche Weg, wenn die Sozialdemokraten in der SPD aus der SPD austreten.
Denn das macht weder die SPD, noch unser Land, noch unsere eigene Zukunft besser. Wir müssen für den Erhalt der sozialdemokratischen Werte, Ziele und Ideale der SPD IN der SPD kämpfen. Außerhalb ist das nicht mehr möglich.

(C) des Symbolfotos: SPD Hainburg

Genossen, wollen wir da weiter mitmachen? Diese Regierung ist Gift für uns. Wir werden immer mehr Wähler verlieren und i...
02/08/2026

Genossen, wollen wir da weiter mitmachen? Diese Regierung ist Gift für uns. Wir werden immer mehr Wähler verlieren und irgendwann in der Bedeutungslosigkeit rum dümpeln. Das kann doch nicht im Sinne unserer SPD sein. RAUS AUS DER KOALITION!!

23/07/2026
Hätte können schlimmer kommen, aber Genossen wir sind halt nur der junior Partner. Wir haben bei der Bundestagswahl nur ...
02/07/2026

Hätte können schlimmer kommen, aber Genossen wir sind halt nur der junior Partner. Wir haben bei der Bundestagswahl nur 16,5 % erreicht. Wer mehr SPD will mus auch SPD wählen.

26/06/2026

Die Entscheidung ist gefallen: Unsere Unterstützung zur Landratswahl geht an Nico Steinbach! 💚🗳️

Gestern Abend kamen unsere Mitglieder zur Kreismitgliederversammlung zusammen. Nach der persönlichen Vorstellung der beiden demokratischen Bewerber haben wir per Beschluss entschieden:
Wir von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sprechen eine klare Unterstützung für den Einzelkandidaten Nico Steinbach aus! 🤝

Ein faires Lob an den Mitbewerber im demokratischen Spektrum: Wir schätzen den parteilosen Kandidaten Dr. Johannes Zierden Landratskandidat Eifelkreis als starken, integren Bewerber mit viel Struktur und Herz für den Eifelkreis. Danke für den guten und demokratischen Austausch!

Warum unsere Unterstützung an Nico Steinbach geht:

⚡ Klimaschutz vor Ort: Er treibt die Energiewende voran und setzt sich für eine
nachhaltige Regionalentwicklung im Eifelkreis ein.

🏥 Gesundheitsvorsorge stärken: Eine verlässliche und gut erreichbare medizinische Versorgung für uns alle hat für ihn Priorität.

🏘️ Starke Gemeinden: Er setzt sich für eine gezielte Dorfförderung ein, um die
Lebensqualität in unseren Ortschaften nachhaltig zu sichern.

🌐 Digitale Zukunft: Die Modernisierung der digitalen Infrastruktur ist für ihn ein Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit unseres Kreises.

Jetzt starten wir gemeinsam in einen fairen und sachorientierten Wahlkampf für unsere Heimat! 🌲✨

❗ Ein wichtiges Wort zum Schluss: Verfassungsfeindliche Kräfte und Hetze haben in unserem Kreishaus nichts verloren. Den dritten, nicht-demokratischen Bewerber schließen wir kategorisch aus. Unsere Heimat braucht eine starke demokratische Mitte! ✊⚖️

Adresse

Auf'm Wasem
Eisenschmitt
54533

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