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Mal was von mir bei Gedichtezauber 🍎🦔🦊
30/05/2025

Mal was von mir bei Gedichtezauber 🍎🦔🦊

Heute Nachmittag gibt es mal wieder ein Gedicht von mir (Christel). Es geht um einen Apfel 🍎einen Igel 🦔und ... 🦊 Viel Vergnügen mit dieser kleinen gereimten Geschichte :)

Igel Fridolin, Fuchs Tibor und ein Apfel

Igel Fridolin ist ganz entzückt,
da findet er mit großem Glück
einen Apfel, besonders rot und schön,
den will er mit nach Hause nehm‘.
Er rollt ihn vorsichtig vor sich her,
doch lange währt sein Glück nicht mehr,
denn Fuchs Tibor hat ihn schon entdeckt,
sich über die Schnauze gleich geleckt.
Auch er begehrt den Apfel sehr,
ist sein Magen doch so leer.

„Sag‘, lieber Igel“, darf ich Dich fragen,
soll ich Dir Deinen Apfel tragen?“,
meint er ganz höflich nur zum Schein,
denn eigentlich ist seine Absicht sehr gemein.
„Ach lass“, sagt Fridolin, die Frohnatur,
mein Weg ist um die Ecke nur.“
„Dann brauchst Du meine Hilfe nicht?“,
fragt der Fuchs und macht ein enttäuscht‘ Gesicht.
Mit List kommt er hier wohl nicht weiter.
Vielleicht ist ein schneller Angriff doch gescheiter?

Als Fridolin nun um die Ecke biegt,
bei Tibor der große Hunger siegt.
Er greift nach dem Apfel blitzgeschwind,
doch schon des Igels Stacheln ausgefahren sind.
Sie sind nun einfach überall,
denn Fridolin ist zusammengerollt wie ein Ball.
Tibor weiß, wann er verloren hat,
trollt sich davon, müde und matt.

Nun könnt‘ die Geschichte zu Ende sein,
doch Fridolin speist nicht gern allein.
Er ruft den Fuchs sofort zurück.
„Hey, Tibor, möchtest Du nicht auch ein Stück?“
Der schaut den Igel verwundert an,
die Freundlichkeit nicht glauben kann.
So sitzen sie gemeinsam beim Apfel-Schmaus
Und nun ist die Geschichte aus.

© Christel Hasse

Bilder: Pixabay

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Und mal ein Gedicht von mir :)
25/05/2025

Und mal ein Gedicht von mir :)

Guten Morgen :)
Wir beginnen an diesem Sonntag mal mit einem kleinen Gedicht von mir (Christel) ... es geht um eine Maus und um einen Pilz ... 🐁🍄

Miesewurz und Flitzgeschwind

Das Mäuschen Flitzgeschwind saust um die Pilze schnell herum.
Das ist Pilz Miesewurz jedoch schon bald zu dumm.
Völlig genervt mault er die Maus nun an:
„Kannst Du mal still stehen irgendwann?“
Verwirrt schaut Flitzgeschwind sich zu ihm um
und meint verwundert: „Aber sag mir doch, warum!
Ich lauf, damit ich mein Futter finden kann!“
Da sagt der Giftpilz gereizt darauf sodann:
„Dann steh wie ich doch einfach still und stumm!“
„Ach nee, das wäre mir bestimmt zu dumm“,
überlegt die kleine Maus und tritt an ihn heran.
„Es ist zwar gut, wenn man Nahrung aus dem Boden ziehen kann,
doch lauf ich lieber überall ganz viel herum,
trotz Arbeit schau ich mich dabei in der Welt doch um.“

© Christel Hasse

Bild: KI kreiert von

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22/05/2025

Mehr Fakten auf Faktglaublich

Nun Teil 6 und damit auch das Ende der Geschichte :)
11/01/2025

Nun Teil 6 und damit auch das Ende der Geschichte :)

Heute ist nun der letzte Teil des Abenteuers von Corax und Thadäus bei uns zu lesen. Viel Vergnügen 🐦‍⬛🧙‍♂️

Corax und Thadäus
auf der Suche nach den verschwundenen Eltern
Teil 6

„Ich versuche jetzt zu brechen den Bann!“,
sagt Corax und kündigt die Befreiung an.
Er überlegt genau, wie er das ohne zu schaden kann tun,
nimmt den Stab in die Kralle und richtet ihn auf Thadäus nun.

„Der letzte Zauber soll aufgehoben sein!“,
verkündet Corax, doch keine Wirkung tritt ein.
Stattdessen hört er vom Tisch ein leises Klirren.
Wie konnte er sich nur so irren?

Der letzte Zauber war ja das bestellte Essen,
das hatte er wirklich vollkommen vergessen!
Auf dem Tisch steht nun davon nichts mehr
und Radeck dürfte knurren der Magen doch sehr.

Dieser Gedanke gefällt dem Raben richtig gut,
obwohl es dürfte bringen Radeck sehr in Wut,
wenn dieser nun merkt, dass ihn der Hunger quält
und ihm der kostbare Zauberstab fehlt.

„Alle Zauber, die von Radeck gewirkt sollen aufgehoben sein!“,
sagt Corax laut und ihm fällt dazu ein,
dass Radeck bestimmt damit gezaubert hat sehr viel,
denn Macht und Bequemlichkeit waren sein Ziel.

Schwups steht Thadäus in alter Frische da
und grinst breit, das ist ja wohl klar.
Es verschwinden Teppich, Stuhl und der Tisch,
aus dem Bett wird ein Strohsack, ganz alt und nicht frisch.

„Corax, das hast Du gut gemacht!“,
lobt Thadäus. „Gebrochen ist nun seine Macht.“
„Wir müssen unbedingt Radeck schnappen“,
meint Corax, „das wird ja nun endlich klappen.“

Doch die ehemals Gefangenen kommen ihnen schon entgegen
mit Radeck, verschnürt als Paket, der kann sich nicht bewegen.
In einer gezauberten Kutsche geht es nun nach Haus
und die Geschichte ist nun fast schon aus.

Erwähnt werden muss noch ein großes Wiedersehensfest
und dass Thadäus natürlich Corax den Stab überlässt.
Dieser bewahrt in gut für Notfälle auf
und hat ganz sicher und fest seine Krallen darauf.

© Christel Hasse

Bilder: Pixabay und J. Spötta

Das erste Abenteuer der beiden, das ihre Freundschaft sehr zusammengeschweißt hat, könnt Ihr hier lesen:
https://www.xn--christelhasse-bcher-kbc.de/corax-und-thad%C3%A4us/

Hier ist Teil 5 🧙‍♂️🐦‍⬛
11/01/2025

Hier ist Teil 5 🧙‍♂️🐦‍⬛

Das Abenteuer von Corax und Thadäus geht weiter - heute mit Teil 5. Morgen erscheint der letzte Teil 🐦‍⬛🧙‍♂️

Corax und Thadäus
auf der Suche nach den verschwundenen Eltern
Teil 5

Doch Thadäus schaut ihn an und bleibt ganz stur,
schüttelt stumm den Kopf hin und her nur.
„Dann kannst auf Essen Du verzichten, Idiot!“,
grinst Radeck böse. „Bist dann jedoch bald tot!“

Mit dem Zauberstab erschafft er sich nun ein Mahl auf den Tisch.
Es duftet delikat und herrlich frisch.
Er steckt den Stab in seine Jacke und beginnt zu essen,
hat bald die Welt um sich herum vergessen.

Während Thadäus gelähmt in einer Ecke sitzt,
Radeck beim warmen Essen bald schon schwitzt.
Er zieht die Jacke aus und wirft sie achtlos hin,
vergisst, dass der Zauberstab ist darin.

Corax wittert nun die Gelegenheit,
weiß, dass er hat nur ganz wenig Zeit.
Er presst den Schnabel zusammen, hält den Atem an,
als er sich schleicht ganz langsam heran.

Plötzlich fällt Radeck die Gabel klirrend herunter,
doch schon einen Moment später isst er weiter ganz munter,
stellt nämlich fest, dass es mit Fingern viel besser geht,
während Corax immer noch wie erstarrt da steht.

Fast wie in Zeitlupe bewegt er sich dann,
hofft, dass er noch kommt an den Stab rechtzeitig heran,
bevor Radeck ist fertig mit seinem Mahl,
denn genau das wäre absolut fatal!

Corax sieht die Stabspitze aus der Jackentasche schauen,
Dies ist die Möglichkeit, diesen zu klauen!
Er packt ihn mit dem Schnabel und zieht ihn zu sich heran,
ganz leise schleicht er unter den Schrank sodann.

Nach dem Essen Radeck sich seine Jacke schnappt und geht.
„Ich schau mal, wie es mit der Arbeit in der Mine so steht!“
Mit diesen Worten zieht er von dannen.
Das ist ja nochmal gut gegangen!

Thadäus sieht auch erleichtert aus,
auch wenn er bekommt kein Wort heraus.
Er kann nur den Kopf etwas bewegen,
ist sonst gelähmt, obwohl er kämpft dagegen.

© Christel Hasse

Bilder: Pixabay und J. Spötta

Wer das erste Abenteuer der beiden lesen möchte, findet es hier:
https://www.xn--christelhasse-bcher-kbc.de/corax-und-thad%C3%A4us/

Und Teil 4 :)
10/01/2025

Und Teil 4 :)

Hier ist der 4. Teil des Abenteuers von Corax und Thadäus 🐦‍⬛🧙‍♂️
Morgen und übermorgen könnt Ihr lesen, wie es weitergeht ;)

Corax und Thadäus
auf der Suche nach den verschwundenen Eltern
Teil 4

„Der Knecht Radeck hält uns hier gefangen!“,
sagt ein Waldarbeiter. „Er konnte mächtige Magie erlangen!“
„Das muss an seinem Zauberstab liegen“,
meint ein andrer, „so kann niemand ihn besiegen!“

„Wo hat er den denn her?“, will Thadäus wissen.
„Hier gefunden und genommen – ohne schlechtes Gewissen!“
Einer der Waldarbeiter erklärt dies ganz aufgeregt
und dass viel früher ein Zauberer an diesem Ort gelebt.

Nachdenklich reibt Thadäus sich sei bärtiges Kinn.
„Wir müssen wohl nochmal zu der Hütter hin!“
„Doch wie wollt Ihr an den Zauberstab heran?“
Thadäus meint: „Das sehen wir ja dann!“

Gesagt, getan, Thadäus und Corax gehen zur Hütte zurück
und hoffen auf eine Idee und ein bisschen Glück.
Sie sehen, dass Knecht Radeck schläft immer noch.
Da sagt Thadäus: „Jetzt wag ich’s aber doch!“

Bevor Corax etwas einwenden kann,
schleicht sich Thadäus hinein und an Radeck heran.
Der Zauberstab liegt neben ihm auf seinem Kissen
Während der Knecht im Schlaf lächelt wie mit reinem Gewissen.

Als Thadäus will gerade greifen zu,
schlägt Radeck die Augen auf im Nu!
Sein Gesicht verzieht sich zum Grinsen ganz böse
und er springt auf mit viel Getöse.

„Du wolltest mir den Zauberstab stehlen!“,
schreit er. „Dafür werde ich Dich sehr quälen!“
Während Thadäus wird getroffen von einem Blitz,
Corax in Deckung unter einen Schrank flitzt.

Entsetzt beobachtet er, wie Radeck legt Thadäus Ketten an,
denn dieser steht offenbar unter einem Bann.
Er blickt nämlich einfach nur starr und stumm vor sich hin,
als würde kaum funktionieren irgendein Sinn.

Dafür spricht jetzt laut der ehemalige Knecht:
„Das geschieht Dir wirklich Recht!
Du bist der Zauberer aus meinem Dorf, ein großer Mann,
da sollst Du mir nun zeigen, was Magie so alles kann.“

© Christel Hasse

Bilder: Pixabay und J. Spötta

Das erste Abenteuer der beiden gibt es hier: https://www.xn--christelhasse-bcher-kbc.de/corax-und-thad%C3%A4us/

Hier ist der dritte Teil :)
10/01/2025

Hier ist der dritte Teil :)

Hier ist Teil 3 des 6-Teilers "Corax und Thadäus auf der Suche nach den verschwundenen Eltern" 🐦‍⬛🧙‍♂️ Morgen erscheint Teil 4 ;)

Corax und Thadäus
auf der Suche nach den verschwundenen Eltern
Teil 3

Thadäus und Corax schleichen sich an die Hütte heran,
schauen gemeinsam durch ein Fenster sodann.
Der ganz Raum drinnen wirkt gemütlich und nett
und sie sehen einen jungen Mann schlafend im Bett.

„Den hab ich doch schon im Dorf gesehen“,
überlegt Thaddäus, „ich dachte, dem wär‘ was Schlimmes geschehen.“
„Ja klar, das muss der verschwund’ne Knecht doch sein!“,
stimmt sogleich auch der Rabe mit ein.

Der Zauberer schaut Corax verwundert an.
„Wo sind die Eltern der Kinder aber dann?“
„Lass uns in der Höhle nachschauen gehen,
danach können wir ja weitersehen!“

Weil in der Höhle alles recht dunkel und schlecht ist die Sicht,
tippt Thadäus auf seine Handfläche und sagt: „Licht!“
Eine kleine Lichtkugel erscheint nun dort,
taucht in ein angenehmes Licht den düst’ren Ort.

Schon bald sehen sie in der der Ferne Fackelschein
und hör’n Stimmengewirr – das müssen viele Leute sein!
Da fragt Thadäus: „Kannst Du fliegen etwas voraus
und kundschaften die Umgebung aus?“

„Ich mag hier drinnen nicht gern fliegen“, seufzt der Rabe tief,
„das ist der Grund, warum ich eben neben Dir lief.“
Doch da ist es ganz plötzlich soweit
und der Gang öffnet sich zu einer Höhle ganz breit.

Vier Männer und eine Frau starren die beiden verwundert an.
Keiner von diesen viele Schritte gehen kann,
denn an ihren Füßen hängen schwere Ketten,
so dass sie keine Chance zum Weglaufen hätten.

Die verschwund’nen Eltern sind dabei, stellt sich raus geschwind,
und dazu drei Waldarbeiter, die seit einiger Zeit gefangen sind.
„Wir sollen hier suchen nach ganz viel Gold“,
erklärt die Frau, „doch nun ist das Schicksal uns wieder hold.“

Alle schauen hoffnungsvoll Thadäus und den Raben an,
doch bei Lösen der Ketten bemerkt der Zaub’rer einen Bann.
Verwundert sagt er: „So befreie ich Euch nie!
Hier wirkt sehr starke und besondere Magie!“

© Christel Hasse

Bilder: Pixabay und J. Spötta

Hier ist das erste Abenteuer der beiden:
https://www.xn--christelhasse-bcher-kbc.de/corax-und-thad%C3%A4us/

Hier ist der zweite Teil von Corax und Thadäus 🧙‍♂️🐦‍⬛
08/01/2025

Hier ist der zweite Teil von Corax und Thadäus 🧙‍♂️🐦‍⬛

Heute gibt es den zweiten Teil von "Corax und Thadäus auf der Suche nach den verschwunden Eltern". Morgen um die gleiche Zeit folgt Teil 3 🐦‍⬛🧙‍♂️

Corax und Thadäus
auf der Suche nach den verschwundenen Eltern
Teil 2

Ganz brav essen die Kinder ihr Mahl ohne Genörgel oder Gejammer
und verschwinden danach zum Schlafen in einer kleinen Kammer.
„Was tun wir jetzt?“, wendet sich Thadäus hilflos an den Raben.
„Wir scheinen wohl keine andere Wahl zu haben!“

Corax zupft nachdenklich an seinem Gefieder,
spreizt die Flügel dann immer wieder.
Schließlich sagt er: „Die Kinder brauchen einen sich’ren Platz.
Und dann hoff‘ ich, wir finden die Eltern ratzfatz.“

So bringen sie die Kinder zur Bäu‘rin Karla am nächsten Tag,
die zustimmt, weil sie sehr gerne Kinder mag.
Sie erzählt, vor einiger Zeit sei der Knecht Radeck verschwunden,
man habe im Wald nur seine Jacke gefunden.

Mit Sorge machen sich Corax und Thadäus auf zur Suche
Und beginnen am Waldrand bei der uralten Buche.
Während Thadäus genau auf den Boden schaut,
Corax auf den Überblick aus der Luft nun baut.

Es dauert nicht lange, da finden sie was,
neben dem Weg liegt ein buntes Tuch im Gras.
Sie hegen Hoffnung nach dieser ersten Spur,
doch bald schon wird der Pfad zur wirklichen Tortur.

Thadäus ist nicht so gut zu Fuß,
er daher oft eine Pause haben muss.
Doch Corax fliegt immer wieder weit voraus
und kundschaftet ganz genau die Gegend aus.

Immer wieder entdecken sie Knöpfe oder Stofffetzen direkt am Weg,
die wirken, als hätte jemand eine Spur gelegt.
Wenn’s eine Abzweigung gibt, ist’s besonders wichtig,
damit sie wissen, welcher Weg ist richtig.

Als nach zwei Stunden Thadäus wieder eine Pause macht,
Corax zu der Zeit die Gegend per Luft überwacht.
Da entdeckt er eine Höhle und eine Hütte daneben.
Nun wird es hoffentlich eine Lösung geben.

Von den vermissten Personen kann er nichts entdecken,
das muss er noch genau mit Thadäus checken.
Als der von Höhle und Hütte hört, ist er heilfroh,
denn seine Kondition ist am Ende sowieso.

© Christel Hasse

Bilder: Pixabay und J. Spötta

Hier ist ihr erstes Abenteuer:
https://www.xn--christelhasse-bcher-kbc.de/corax-und-thad%C3%A4us/

06/01/2025

Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an den Zauberer Thadäus und seinen Raben Corax aus dem letzten Jahr. Wer die Gedicht-Geschichte noch einmal lesen möchte, findet sie hier: https://www.xn--christelhasse-bcher-kbc.de/corax-und-thad%C3%A4us/
Nun gibt es ein neues Abenteuer der beiden - ab heute in 6 Teilen immer um diese Zeit 🧙‍♂️🐦‍⬛ - heute Teil 1 :)

Corax und Thadäus
auf der Suche nach den verschwundenen Eltern
Teil 1

Rabe Corax und Zauberer Thadäus sitzen noch spät zusammen,
das Abenteuer in der Mühle ist längst vergangen.
Jetzt, da dies liegt in der Ferne,
erinnern sie sich daran sehr gerne.

Wie sie schon bald haben bemerkt,
hat all dies ihre Freundschaft noch gestärkt.
Da können sie auf einmal ein Klopfen hören.
Wer mag sie denn nur am Abend stören?

Ein kleines Mädchen steht in der Dunkelheit,
an der Hand einen Jungen, beide noch nicht sehr alt.
„Ich bin Lissy“, sprudelt die Kleine aufgeregt hervor,
„dies ist mein Bruder, er ist erst fünf und heißt Tibor.“

Thadäus schaut verwundert drein,
lässt die beiden aber in sein Haus hinein.
Da sagt Lissy: „Vielen Dank, lieber Herr Zauberer,
wir brauchen Deine Hilfe ach so sehr!

Unsere Eltern sind gestern Nachmittag aufgebrochen,
sie wollten nur Feuerholz holen zum Kochen.
Wir waren schon letzte Nacht ganz allein
und mein Bruder ist doch noch so klein!“

„Sie sind nicht zurückgekommen?“, mischt sich Corax ein.
„Ist was passiert? Wie kann das sein?“
„Oh, der Rabe kann sprechen!“ Lissy macht ein überrascht‘ Gesicht.
„Aber sicher!“, antwortet Corax freundlich. „Warum auch nicht?“

„Mama und Papa haben genug Zeit gehabt,
bestimmt hat das Monster sie geschnappt!“,
sagt traurig der kleine Tibor und weint sogar.
Lissy stimmt zu: „Das ist wohl leider wahr!“

Verwundert fragt Thadäus: „Ein Monster soll es geben?
Das Erste, was ich höre. Wo soll es leben?“
Tibor ruft: „Im nahen Wald sagen die Leute!“
Und Lissy fügt hinzu: „Und manchmal holt es sich wohl Beute!“

Betrübt sind die Gesichter der Kinder,
Thadäus vermag ihr Leid kaum zu lindern.
Er bietet ihnen eine warme Suppe, Brot und ein Nachtlager an,
verspricht zu suchen die Eltern am nächsten Morgen dann.

© Christel Hasse

Bilder: Pixabay und J. Spötta

16/10/2024

Toll, oder?

15/10/2024
28/07/2024

Einen wunderschönen Sonntag für Euch :)

Heute ist es soweit, wir haben 5-jähriges Bestehen und unser Buch erscheint. Auch wenn wir aus tausenden auf unsrer Seite vorgestellten Gedichten nur eine kleine Auswahl treffen konnten, die uns wirklich schwer fiel, wollten wir damit dennoch ein ausgewogenes Spektrum abbilden.
Auf ca. 400 Seiten präsentieren wir im A5-Format (Hardcover) Gedichte von rund 100 Poetinnen und Poeten aus nahezu allen deutschsprachigen Gebieten Europas.
Da wir die Gedichte auf den Designs zeigen, ist es ein sehr buntes Buch geworden. Wer es käuflich erwerben möchte kann dies direkt bei epubli, überall im Buchhandel oder schickt uns eine PN ;). Mit 79 Euro ist es leider nicht besonders preisgünstig, ist aber vor allem den vielen Farbseiten geschuldet.

Viel Freude beim Stöbern!
unsre ISBN 978-3-759851-52-9

Adresse

Elmshorn
25337

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