Antidiskriminierungsstelle AWO KV Kleve

Antidiskriminierungsstelle AWO KV Kleve Herzlich Willkommen. Sie werden benachteiligt und fühlen sich z.B. Nutzen Sie das KOSTENLOSE Angebot der AWO! WAS BEDEUTET EIGENTLICH DISKRIMINIERUNG? B.

Die Antidiskriminierungsarbeit der AWO Kreis Kleve berät kostenlos bei Diskriminierung (wegen Rassismus, Religion, Erkrankung, Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft, Sprache ...) wegen ihrer Hautfarbe, Herkunft oder Sprache, wegen Ihrer Religion, Ihres Alters, einer Behinderung oder Ihres Geschlechts diskriminiert? Sie möchten über Ihre Erfahrungen sprechen und Handlungsmöglichkeiten entwic

keln, sich über Ihre rechtlichen Möglichkeiten informieren und wünschen sich Unterstützung? WIR BIETEN IHNEN einen geschützten Raum zum Sprechen über Diskriminierungserfahrungen und zu ersten Schritten der Verarbeitung. Wir unterstützen Sie bei der Bewertung konkreter Situationen und der Entwicklung von individuellen Handlungsstrategien und informieren Sie über Ihre Rechte. In der Umsetzung außergerichtlicher und rechtlicher Interventionen begleiten wir Sie. Bei Bedarf vermitteln wir Ihnen Kontakte zu weiteren Fachdiensten. Mögliche GESPRÄCHSTERMINE und -ORTE werden individuell abgestimmt. Für Interessierte und Kooperationspartner bietet die Servicestelle Bildungs- und Sensibilisierungsarbeit. Dazu gehören Fortbildungen, Seminare und Workshops für/mit Schulen, Kitas, Vereinen und in Quartieren zu den Themen Diskriminierung, Vorurteile und Rassismus. Unter Diskriminierung werden Ausgrenzungen und sachlich nicht begründbare Benachteiligungen verstanden, die Menschen aufgrund von Zuschreibungen oder (vermeintlichen) Zugehörigkeiten, z. bezüglich des Geschlechts, der ethnischen oder sozialen Herkunft, einer Behinderung, der Religion oder Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung erfahren. Diese können direkt im Kontakt mit anderen oder indirekt durch vermeintlich neutrale Verfahren, Regelungen oder Kriterien geschehen. WIE KANN DISKRIMINIERUNGSBERATUNG AUSSEHEN? Beim Erstgespräch geht es zunächst darum, dass Betroffene in einer geschützten Atmosphäre und ohne Zeit- oder Erwartungsdruck von ihren Erfahrungen berichten können und ihnen zugehört wird. Im Anschluss daran werden die Erwartungen und Ziele geklärt um dann gemeinsam die Unterstützungs- und Interventionsmöglichkeiten zu besprechen. Neben weiteren Gesprächen gehört dazu unter anderem:
* Empowerment:
Konkret bedeutet das die Selbststärkung und Selbstbemächtigung von Betroffenen. Empowerment ist also ein Prozess, in dem Betroffene Wege entwickeln, um aus Machtlosigkeit und Fremdbestimmung herauszutreten.
* Beschwerdebrief:
Dieser kann unterschiedlich detaillierte Beschreibungen, Erklärungen und Argumentationen ebenso enthalten wie konkrete Forderungen und/oder die Bitte um eine Stellungnahme.
* Klage:
Möglicherweise besteht die Option einer Klage nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG). In Einzelfällen kommen auch andere Gesetze in Betracht.
* Testing:
Als Testing werden Verfahren beschrieben, die eine Diskriminierung durch den Vergleich zweier Personen oder Personengruppen sichtbar machen. Die realen oder fiktiven Personen begeben sich beide in die zu testende Situation. Beispiel: Einem Wohnungsinteressenten mit einem Namen, der auf eine Migrationsbiografie verweist, wird durch die Vermietungsgesellschaft mitgeteilt, dass die Wohnung bereits vergeben sei. Durch Testing wird überprüft, ob ein (fiktiver) Interessent mit „deutschem“ Namen zu einem Besichtigungstermin eingeladen wird. Sollte dies der Fall sein, kann die Vermietungsgesellschaft mit ihrer diskriminierenden Praxis auf unterschiedliche Weise konfrontiert werden. Dies hängt von den Zielvorstellungen der betroffenen Person und den rechtlichen Möglichkeiten ab.
* Vertragliche Vereinbarung:
Eine vertragliche Vereinbarung ist das Ergebnis eines erfolgreichen Aushandlungsprozesses zwischen Betroffenen, Berater:innen und der für die Diskriminierung verantwortlichen Seite. Sie ist eine lösungsorientierte, dialogische Reaktion auf eine konkrete Diskriminierung. Grundlage ist das Interesse aller Beteiligten an einer diskriminierungsfreien Praxis. In einem Austauschprozess geht es darum, Maßnahmen zu entwickeln, die geeignet sind, Diskriminierung in Zukunft zu verhindern und/oder ihr konstruktiv zu begegnen. Diese Maßnahmen müssen konkret, umsetzbar, überprüfbar, zeitlich terminiert und wirksam sein.
* Vermittlung:
Sollte sich herausstellen, dass das Beratungsanliegen nicht in den Kompetenz- und Arbeitsbereich der Antidiskriminierungsberatungsstelle fällt, wird nach einer Beratungsstelle gesucht, die auf das Anliegen spezialisiert ist.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes meldet Rekordwerte: Im vergangenen Jahr haben sich rund 13.000 Menschen an die...
05/06/2026

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes meldet Rekordwerte: Im vergangenen Jahr haben sich rund 13.000 Menschen an die Beratungsstelle gewandt – ein Anstieg von 15 % gegenüber dem Vorjahr. Besonders auffällig: Der Arbeitsbereich bleibt mit 3.600 Anfragen am stärksten betroffen, während auch der Wohnungsmarkt (+25 %) und das Gesundheitswesen deutlich zulegen.

Unabhängige Bundesbeauftragte Ferda Ataman warnt davor, dass rassistische Einstellungen sich verfestigen und zu heftiger erlebter Diskriminierung führen. Gleichzeitig kritisiert sie, dass geplante Gesetzesreformen zu schwach bleiben würden.

Ein wichtiges Thema, das gesellschaftliche Debatten braucht – nicht nur wegen der Zahlen, sondern weil dahinter reale Betroffenheiten stehen.

dahinter reale Betroffenheiten stehen.

🔗 https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/starker-anstieg-13-000-faelle-mutmasslicher-diskriminierung,VLN6oL9

Immer mehr Menschen wenden sich an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Die Zahl der Beratungsanfragen stieg im vergangenen Jahr auf rund 13.000 Fälle – so viele wie nie zuvor. Die meisten Anfragen kamen wegen rassistischer Diskriminierung.

Fast jede zweite befragte Person im Gesundheitswesen berichtet von Machtmissbrauch, jede zehnte sogar von sexueller Belä...
22/05/2026

Fast jede zweite befragte Person im Gesundheitswesen berichtet von Machtmissbrauch, jede zehnte sogar von sexueller Belästigung.“ 🚨
Was Medizinstudentinnen jetzt auf dem Deutschen Ärztetag schildern, zeigt: Das Problem ist kein Einzelfall, sondern Teil eines Systems. Hände auf Rücken und Gesäß, sexistische Kommentare, Einladungen aufs Hotelzimmer. Eine Ärztin aus Fulda fordert nun klare Konsequenzen und besseren Schutz für Betroffene.

Eine Debatte um Sexismus, Übergriffe und Machtmissbrach beschäftigt die Ärzteschaft. Studentinnen hatten beim Ärztetag von sexueller Belästigung und Fehlverhalten berichtet. Laut einer Studie und den Erfahrungen einer Medizinerin aus Fulda ist das ein weitverbreitetes Problem.

Wichtiges Urteil zur Wohnungssuche!Der BGH hat entschieden: Makler können haften, wenn sie Mietinteressent:innen wegen i...
04/02/2026

Wichtiges Urteil zur Wohnungssuche!

Der BGH hat entschieden: Makler können haften, wenn sie Mietinteressent:innen wegen ihrer Herkunft / ihres Namens benachteiligen (z.B. keine Besichtigung anbieten).

In dem Fall bekam eine Frau mit pakistanisch klingendem Namen mehrfach Absagen, mit deutschem Namen dann plötzlich Termine. Das wurde als Diskriminierung nach dem AGG gewertet.

-> Schadensersatz ist möglich (hier: 3.000 € + Kosten).

Link zum Artikel:

Ein Makler muss einer Mietinteressentin Schadenersatz wegen Diskriminierung aus ethnischen Gründen zahlen. Er hatte sie wegen ihrer pakistanischen Vor- und Nachnamen nicht zur Wohnungsbesichtigung eingeladen. Das nicht nur von den Medien mit Spannung erwartete Urteil des BGH zur ...

28/01/2026

Deine Stimme zählt!
Diskriminierung passiert – oft still, oft unsichtbar. Jetzt hast du die Chance, deine Erfahrungen zu teilen und zu zeigen, wo Handlungsbedarf besteht.

Mach mit bei der Umfrage: 👉 diskriminierung-umfrage.de

💬 Jede Antwort hilft, Diskriminierung besser zu verstehen und Wege zu finden, sie zu bekämpfen. Lass uns gemeinsam ein Zeichen setzen! ✊

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2026- Und wir machen weiter!2025 haben wir hart gearbeitet, viele Veranstaltungen organisiert, Räume für Austausch gesch...
07/01/2026

2026- Und wir machen weiter!

2025 haben wir hart gearbeitet, viele Veranstaltungen organisiert, Räume für Austausch geschaffen und zahlreiche Inhalte erstellt.
Jetzt ist 2026 und wiederZeit für – VOLUNTEERS AGAINST RACISM

Wir kommen aus unterschiedlichen Orten.
Wir sprechen verschiedene Sprachen.
Wir bringen einzigartige Geschichten, Traditionen und Stärken mit.

Aber zusammen sind wir eine Gemeinschaft.
Für uns ist Vielfalt nichts, was man tolerieren muss.
Sie ist etwas, das wir feiern 🌍💬💛

Alle sind wichtig.
Jede Stimme zählt.
Jede Identität zählt.

Lasst uns weiter einen Raum aufbauen,
in dem sich alle zugehörig fühlen.

2026 -AND WE WORK ON

In 2025 we worked hard, created events and a lot of contents. Now it is 2026. Time to work on - VOLUNTEERS AGAINST RACISM
We come from different places.
We speak different languages.
We bring unique stories, traditions, and strengths.
But together, we are one community.
For us diversity isn’t something to tolerate. It’s something to celebrate. 🌍💬💛
Alll of us matter, every voice, every identity matters.
Let’s keep building a space where everyone belongs.







Solidarität - wir feiern dich, denn am Ende bist du entscheidender Faktor für unser Zusammenleben und unsere ZukunftSoli...
18/12/2025

Solidarität - wir feiern dich, denn am Ende bist du entscheidender Faktor für unser Zusammenleben und unsere Zukunft
Solidarity - in the end in our lives you will be the pivotal factor for cohesion and collaboration

Freiwillige gegen Rassismus wünschen allen einen gute, solidarische Zeit zum Jahresende!
Volunteers against racism wish you all a very solidary time and a peaceful end of 2025 year!














Rassismus oder andere Diskriminierung? Jeden Tag erleben tausende Menschen in Deutschland Diskriminierung.Mach mit an de...
11/12/2025

Rassismus oder andere Diskriminierung? Jeden Tag erleben tausende Menschen in Deutschland Diskriminierung.
Mach mit an der Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes - noch bis Ende Januar 2026. Nimm 10 min. Zeit. Trage dazu bei, dass Diskriminierung sichtbar wird. verschiedene Sprachen möglich.
HIER gehts zur Umfrage : https://diskriminierung-umfrage.de/

Racism? Or other experiences of discrimination? Every day thousands of people experience discrimination in Germany. Participate in the ministeries survey - available for you until end of January 2026. Take 10 minutes. Help us make discrimination visible to everyone. Several languages possible.
HERE you get to the survey: https://diskriminierung-umfrage.de/










👍Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes führt bis 28. Februar 2026 die größte Umfrage zu Diskriminierung in Deutschla...
11/12/2025

👍Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes führt bis 28. Februar 2026 die größte Umfrage zu Diskriminierung in Deutschland durch. ✍️Teilnehmen können alle Menschen ab 14 Jahren, die Diskriminierung erlebt haben. Die Umfrage ist anonym, barrierearm und in verschiedenen Sprachen verfügbar.

🎯Ziel ist es, ein umfassendes Bild zu Diskriminierungserfahrungen zu erhalten und gleiche Rechte für alle zu stärken 💪.

Alle Details sowie den Online-Fragebogen findest du hier: http://www.diskriminierung-umfrage.de

🤝❤️

“They never picked me because I looked ‘different.’”Behind every silence is a story.Behind every ignored hand is a heart...
03/12/2025

“They never picked me because I looked ‘different.’”
Behind every silence is a story.
Behind every ignored hand is a heartbeat.
No one should feel left out for being themselves.
Choose inclusion. Always.
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Goebelstraße 61
Emmerich
46446

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