Rote Ruhr Akademie

Rote Ruhr Akademie Umweltzerstörung, Kriege und Ausbeutung: Gibt es Alternativen zum Kapitalismus? Die Rote Ruhr Akademie versucht Antworten auf diese Fragen zu finden.

Glaubt man einer wachsenden Zahl linker Politikerinnen und Politiker, ist die Identitätspolitik der neue große Spaltpilz...
21/05/2021

Glaubt man einer wachsenden Zahl linker Politikerinnen und Politiker, ist die Identitätspolitik der neue große Spaltpilz der deutschen Linken. Auch Sahra Wagenknecht vertritt in ihrem neuen Buch „Die Selbstgerechten“ vom April 2021 diese These und kritisiert dort auf Schärfste ebenjene, wie sie es nennt, „Lifestyle-Linken“ und deren „Linksliberalismus“, der weder links noch liberal sei und Hand in Hand mit dem wirtschaftsradikalen Neoliberalismus geht. Kathrin Vogler sieht das gänzlich anders, sie und Sahra Wagenknecht haben über das neue Buch von Sahra und die Aufgaben linker Politik diskutiert.

Glaubt man einer wachsenden Zahl linker Leute, ist die Identitätspolitik der neue große Spaltpilz der deutschen Linken. Auch Sahra Wagenknecht vertritt in ih...

Danke Żaklin Nastic!
16/05/2021

Danke Żaklin Nastic!

Es war mehr als ein Krieg: vor, während und nach dem israelischen „Unabhängigkeitskrieg“ wurden Zwangsräumungen palästinensischer Häuser durchgeführt, Dörfer und Wohngebiete belagert, Häuser mitsamt des Habs und Guts niedergebrannt und Trümmer vermint, damit die Besitzer nie mehr zurückkehren würden. Fast 800.000 Menschen wurden während der palästinensischen „ “ vertrieben, 531 palästinensische Dörfer zerstört und elf Stadtteile komplett entvölkert.

Auch in den folgenden Jahrzehnten, insbesondere nach dem Sechs-Tage Krieg von 1967, ging der Landraub weiter. Mit der Übernahme zehntausender Geschäfte, landwirtschaftlicher Betriebe, Wohnhäuser, Felder und ganzer Ortschaften wurden unumkehrbare Fakten geschaffen. Der Entzug von „Aufenthaltsrechten“, der Bau einer „Sperranlage“ sowie von Wohneinheiten für 750.000 Siedler*innen mitten auf palästinensischem Gebiet haben ihr Übriges getan. Nachdem vor der Gründung des Staates 87% des damaligen britischen Mandatsgebiets in der Hand der arabischen Bevölkerung war, sind es heute höchstens noch 15%. Auch die palästinensische Bevölkerung innerhalb des israelischen „Kernlandes“ hat über die Hälfte ihres Landbesitzes verloren.

Über 70 Jahre nach der palästinensischen „Nakba“ gehen seit Wochen Palästinenser*innen auf die Straße, um gegen die drohende Enteignung zahlreicher Wohnhäuser, u.a. in Scheich Jarrah in Ostjerusalem, zu protestieren. Die Enteignung palästinensischer Hausbesitzer beruht auf einem Gesetz, nach dem jüdische Israelis Besitzanspruch auf Häuser anmelden können, die vor 1948 jüdischen Familien gehörten. Für aus ihrem Eigentum vertriebene gilt dieses Gesetz hingegen nicht.

Gewaltsam gehen israelische Sicherheitskräfte gegen die Demonstrierenden und ihre heiligen Stätten vor. Eine verzweifelte, traumatisierte Bevölkerung fühlt sich im Stich gelassen von der so genannten internationalen Gemeinschaft, die den Konflikt mit Waffenlieferungen seit Jahrzehnten anheizt.

Der aktuelle Krieg ist mehr als eine israelische Reaktion auf die aus dem abgefeuerten Raketen, wie deutsche Medien suggerieren. Er wurde ausgelöst durch die für Palästinenser alltäglichen, momentan aber in Scheich Jarrah akuten, Zerstörungen palästinensischer Häuser, die Teil einer jahrzehntelangen Besatzungs- und sind. Er ist Resultat zerstörter Hoffnung, tagtäglicher Erniedrigungen und Gewalt. Eine einseitige Verurteilung der Palästinenser*innen ist nicht nur falsch, sie verhindert auch eine friedliche Lösung.

Die Gewalt muss sofort beendet werden! Es braucht einen Stopp der Vertreibungs-und , des völkerrechtswidrigen Siedlungsbaus, von Entwürdigung und Entrechtung. Der Beschuss ziviler Ziele darf nicht fortgeführt werden, stattdessen braucht es eine sofortige Wiederaufnahme der Verhandlungen auf Augenhöhe.

Die ist aufgefordert, umgehend jegliche in die gesamte Region auszusetzen und die Militärkooperation mit Israel zu beenden, den israelischen Siedlungsbau nicht weiter zu dulden und sich endlich ernsthaft für ein Ende der Besatzung und der Blockade des Gazastreifens einzusetzen. Sie muss als souveränen Staat anerkennen, sich für dessen Aufnahme als Vollmitglied der Vereinten Nationen einsetzen und die gegenseitigen Vertretungen in den Rang einer Botschaft erheben. Jegliche Angriffe auf Jüd*innen und in und anderswo müssen sofort gestoppt werden.

Fraktion DIE LINKE. im Bundestag DIE LINKE Hamburg DIE LINKE

05/09/2020
Die Bundesregierung hat während der Coronakrise das Kohleausstiegsgesetz durchgesetzt. Anders als der Name suggeriert be...
10/08/2020

Die Bundesregierung hat während der Coronakrise das Kohleausstiegsgesetz durchgesetzt. Anders als der Name suggeriert beinhaltet das Gesetz allerdings wenig positives, wie Luisa Neubauer, die wohl bekannteste Aktivistin von Friday for Future in Deutschland, deutlich macht. Warum das Gesetz nicht hilfreich ist, die Klimabewegung soziale Sorgen ernst nimmt und man im September auf die Straßen gehen sollte, erklärt sie im Interview.

Die Bundesregierung hat während der Coronakrise das Kohleausstiegsgesetz durchgesetzt. Anders als der Name suggeriert beinhaltet das Gesetz allerdings wenig ...

Die Wasserversorgung im Flüchtlingscamp Moria ist knapp, der Schutz vor Corona ist nicht da, Faschisten bedrohen und gre...
27/03/2020

Die Wasserversorgung im Flüchtlingscamp Moria ist knapp, der Schutz vor Corona ist nicht da, Faschisten bedrohen und greifen Geflüchtete an und Europa schaut zu. Die EU muss nun endlich zVerantwortung übernehmen und die Geflüchteten aus Moria und von der griechisch-türkischen Grenze aufnehmen

Die Wasserversorgung im Flüchtlingscamp Moria ist knapp, der Schutz vor Corona ist nicht da, Faschisten bedrohen und greifen Geflüchtete an und Europa schaut zu. Die EU muss nun endlich Verantwortung übernehmen und die Geflüchteten aus Moria und von der griechisch-türkischen Grenze aufnehmen. ‬

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19/03/2020

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Gemeinsam mit der Linksjugend.solid Vest machen wir deutlich: - wir werden Rassismus immer den Kampf ansagen - Engagiert euch jetzt gegen Faschismus, Rassismus und Hetze!

03/11/2019

Die größte Rote Ruhr Akademie aller Zeiten liegt hinter uns, fast 200 Menschen waren da. Jung und alt diskutierten gemeinsam über die Perspektiven für die deutsche Linke, erfreuten sich über die Erfolge der Klimabewegung in Deutschland und international, solidarisierten sich mit den revolutionären Prozessen in der arabischen Welt und Lateinamerika, sprachen über Digitalisierung, die Ausbeutung des globalen Südens, die Notwendigkeit der Solidarität mit Unterdrückten und vieles mehr. Das alles taten sie trotz unterschiedlichster Positionen in einem solidarischen Klima und mit dem Ziel einer besseren Welt vor Augen. Das führte zu neuen Eintritten und der Aktivierung neuer Genossinnen und Genossen. Kurz um die Rote Ruhr Akademie hat gezeigt Bildungsarbeit und Diskussion kann Spaß machen,Menschen zusammenbringen und für linke Politik begeistern. Wir freuen uns auf spannende Diskussionen, gemeinsame Aktivitäten und die 6. Rote Ruhr Akademie nächstes Jahr!

PS: Wenn euch Themen gefehlt haben oder ihr Feedback habt, schreibt uns.

Lesenswertes Interview mit Jules El-Khatib zur roten Ruhr und warum die Linksjugend diese nicht finanziert!
01/11/2019

Lesenswertes Interview mit Jules El-Khatib zur roten Ruhr und warum die Linksjugend diese nicht finanziert!

Kritik an Bundesebene der »Linksjugend«, die die heute beginnende »Rote Ruhr Akademie« nicht unterstützt. Ein Gespräch mit Jules El-Khatib • Foto: SAV/flickr.com/photos/sozialistischealternativesav/8593815033/ creativecommons.org/licenses/by/2.0/

31/10/2019

Morgen Abend um 18:30 geht die 5. Rote Ruhr Akademie los. Wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung mit Katja Kipping und Ali Al-Dailami zur Frage: "Welche Linke braucht das Land"

"Sie lügen wie gedruckt, wir drucken wie sie lügen"? - Markus Bernhardt (Journalist & Buchautor) und Melanie Stitz von d...
23/10/2019

"Sie lügen wie gedruckt, wir drucken wie sie lügen"? - Markus Bernhardt (Journalist & Buchautor) und Melanie Stitz von der "Wir Frauen"-Redaktion werden an dem Beispiel der "Junge Welt" und "Wir Frauen" deutlich machen, was dort im Gegensatz zu anderen Medien berichtet wird bzw. wie berichtet wird.

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