Liberale in Brieselang - FDP Brieselang

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25/07/2026

Zur Kritik der früheren brandenburgischen Ministerin Ursula Nonnemacher am Zustand der Deutschen Bahn erklärt der Falkenseer FDP-Stadtverordnete und stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Brandenburg, Amid Jabbour:

„Ursula Nonnemachers Ärger über Zugausfälle, Verspätungen und mangelhafte Informationen ist berechtigt. Gerade Pendler aus Falkensee erleben täglich das Versagen der Bahn. Ihre wirtschaftspolitische Diagnose ist jedoch grundfalsch: Das Bahn-Desaster ist nicht das Ergebnis einer Privatisierung – denn eine echte Privatisierung hat nie stattgefunden.

Mit der Bahnreform von 1994 wurden Bundesbahn und Reichsbahn lediglich in eine Aktiengesellschaft überführt. Alle Aktien blieben beim Bund, Netz und Bahnhöfe wurden nie an private Eigentümer verkauft, der geplante Börsengang fand nicht statt. Aus einer Behörde wurde ein Staatsunternehmen in privater Rechtsform. Wer Rechtsform und Eigentum verwechselt, zeigt leider jene wirtschaftspolitische Treffsicherheit, die wir schon von Robert Habeck kennen.

Ich teile die Kritik von Ursula Nonnemacher an den Zuständen. Doch grünes Klagen ersetzt keine richtige Diagnose! Das Kernproblem ist die politisch geschaffene Mischkonstruktion: Die Bahn soll wirtschaftlich arbeiten, politische Verkehrsziele erfüllen, Beschäftigung sichern und zugleich ein jahrzehntelang vernachlässigtes Netz sanieren. Der Bund nimmt über Aufsichtsrat, Haushaltsmittel und politische Vorgaben Einfluss, schiebt die Verantwortung für Fehlentwicklungen aber auf das formal selbstständige Unternehmen. Das Bahnmanagement wiederum verweist auf Politik und fehlende Mittel.

Ein wesentlicher Konstruktionsfehler ist die fehlende Trennung von Netz und Betrieb. Die Deutsche Bahn kontrolliert die zentrale Infrastruktur und konkurriert zugleich mit eigenen Verkehrsunternehmen um Fahrgäste. Wettbewerber bleiben bei Trassen, Baustelleninformationen, Bahnhöfen und Abstellanlagen von ihrem größten Konkurrenten abhängig. Aber Anbieter ohne Wettbewerber haben nichts zu fürchten.

Die grüne Forderung nach Rückkehr zur Bundesbahn ist keine Lösung, sondern ein Rückfall in alte Staatsgläubigkeit. Die Bahnreform war schließlich eine Reaktion auf marode Bundes- und Reichsbahn. Wer dahin zurückwill, treibt den Teufel mit dem Beelzebub aus.

Wir brauchen weder die heutige Scheinprivatisierung noch eine Renaissance der Behördenbahn. Wir brauchen eine starke und verlässlich finanzierte öffentliche Infrastruktur, klare Verantwortlichkeiten und echten Wettbewerb auf der Schiene. Der Staat muss das Netz gewährleisten und kontrollieren – aber nicht zugleich Monopolist, Verkehrsunternehmer, Schiedsrichter und politischer Auftraggeber sein.“

Die FDP Brieselang sieht die Planungsunsicherheit in Bezug auf die künftige Ausrichtung und den Neubau der Hans-Klakow-G...
10/06/2026

Die FDP Brieselang sieht die Planungsunsicherheit in Bezug auf die künftige Ausrichtung und den Neubau der Hans-Klakow-Gesamtschule mit Sorge. Da weder Ministerium, Schulamt, Landkreis noch Verwaltung klare und nachvollziehbare Verhandlungsergebnisse und entsprechende Entscheidungen vorgelegt haben, werden wir mit unserer Fraktion in der Gemeindevertretung Brieselang der Verwaltung einen klaren Weg und Auftrag vorgeben.

1.) 35 künftige Oberstufenschüler der Hans-Klakow-Gesamtschule müssen schnell versorgt werden

2.) Gesamtschule Brieselang langsam auslaufen lassen und Oberschule wieder aufleben lassen

Das Zustandekommen einer 11. Jahrgangsstufe an der Hans-Klakow-Gesamtschule ist zum zweiten Mal in Folge gescheitert. Zur Einrichtung einer 11. Jahrgangsstufe werden durch das Land Brandenburg 40 Schülerinnen und Schüler vorausgesetzt. Am Ende waren es dieses Jahr nur 35. Eine sogenanntes Umleitungsverfahren von Schülern nach Brieselang und eine Ausnahmegenehmigung wurde bereits im letzten Jahr durch das Land bzw. das Schulamt versagt.

„Zuerst müssen die 35 Schülerinnen und Schüler auf anderen Schulen mit Oberstufe, möglichst in Falkensee und Nauen, untergebracht werden. Dafür werde ich mich auch gegenüber dem Landkreis einsetzten,“ So Fabian Bleck, Kreistagsmitglied und Vorsitzender der CDU/FW/FDP-Fraktion in der Gemeindevertretung Brieselang.

Bleck weiter: „Im zweiten Schritt muss die Gemeinde Brieselang die Konsequenzen aus dieser Misere ziehen. Der Bau einer großen Gesamtschule mit Oberstufe überfordert die Gemeinde Brieselang sowohl planerisch als auch finanziell. Durch die enorm lange Planungs- und Umplanungszeit sind die Baukosten von ursprünglich 27 Millionen Euro in 2019 auf über 42 Millionen Euro gestiegen. Auch die Kostendämpfung mittels eines Mietmodells kann nur Entlastung bringen, wenn die Schule gut nachgefragt und angewählt wird. Dies war wiederholt leider nicht der Fall. Ganz eindeutig liegt das teils in dem schlechten Zustand des jetzigen Altbaus bergründet, der sicher kein Aushängeschild der Gemeinde Brieselang ist. Hätte man an den ursprünglichen Planungen festgehalten, wäre der Neubau und die Sanierung des Altbaus bereits 2024 fertiggestellt gewesen. Die Umplanungen waren teuer und haben die Zeitachse unverhältnismäßig verlängert. Dies ärgert mich persönlich sehr.

Investitionen in Bildung sind uns wichtig, deshalb haben wir im gesamten Prozess versucht zu retten, was zu retten ist. Da die Planungszeit aber seit 2019 aus dem Ruder gelaufen ist, die Kosten stark gestiegen sind und die Schule für das staatliche Schulamt nicht genug angewählt wird und Umleitungsverfahren und Ausnahmegenehmigung ausblieben, müssen wir das Projekt vom Kopf auf die Füße stellen. In der kommenden Gemeindevertretung wollen wir deshalb die Bürgermeisterin beauftragen beim Schulamt zu erwirken, die Gesamtschule auslaufen zu lassen. So könnten alle momentanen Schüler ihre Abschlüsse nach der 10. Klasse absolvieren. Außerdem beauftragen wir die Verwaltung den Antrag zu stellen gleichzeitig eine Oberschule, die möglichst dreizügig sein soll, aufzubauen. Der Neubau soll dann in kleinerer und kostengünstigerer Form (z.B. Modulbau) vor dem Sportplatz errichtet werden. Auch hier setzten wir uns für einen Generalunternehmen ein, um die Verwaltung so stark wie möglich von Aufgaben zu befreien.“

28/04/2026
28/04/2026
So sahen in den letzten Tagen viele unbefestigte Straßen aus 😨 Nach der langen Vereisung der Straßen nun viele kleine un...
26/02/2026

So sahen in den letzten Tagen viele unbefestigte Straßen aus 😨

Nach der langen Vereisung der Straßen nun viele kleine und größere „Badeseen“ bei den Sandpisten.

Die Geschwindigkeit des Straßenbaus in Brieselang lässt leider zu wünschen übrig und die Kosten dafür werden immer höher.
„Damit der Straßenbau in die Gänge kommt erneuern wir unseren Vorschlag das Bernauer Modell/ Oranienburger Modell ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Hierbei werden die Straßen zwar einfacher aber kostengünstiger saniert. Deswegen ist es gut, dass die Vorsitzende des Gemeindeentwicklungsausschusses, Susanne Hoffmann Kranich (CDU/FW/FDP) für den 17.3.2026 in Zusammenarbeit mit der Verwaltung eine Sondersitzung zum Straßenbau angesetzt hat. Wir schlagen zudem vor, dass wir uns mit den Verantwortlichen aus Bernau und Oranienburg treffen, um technische und rechtliche Einschätzungen aus erster Hand zu bekommen,“ so Fabian Bleck, Vorsitzender der CDU/FW/FDP-Fraktion Brieselang.

Bestätigung fand unsere Absicht auch bei Terminen vor Ort, die unser Gemeindevertreter Danny Walch in den letzen Tagen gemacht hat.

08/01/2026

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14612

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