06/05/2026
Zum Leserbrief "Der Untergang ist unumkehrbar" von Ralf Hilfrich (NNP vom 5.05.2026)
Liebe Hünfeldenerinnen und Hünfeldener,
Liebe Freunde,
dass man als Politiker mit klarer Haltung, eindeutigen Zielen und lauter Stimme insbesondere in der heutigen Zeit nicht nur Unterstützer hat, das versteht sich eigentlich von selbst. Und dennoch ist man von Zeit zu Zeit immer wieder verwundert, was man so alles in der Zeitung zu lesen bekommt. So wurde ich gestern morgen von einem guten Bekannten auf einen Leserbrief der NNP aufmerksam gemacht, in der sich ein Herr Ralf Hilfrich aus Hünfelden offenkundig, unsachlich und zum Teil deutlich abwertend über meinen Bruder und Fraktionskollegen Stefan Ernst und mich geäussert hat. Gerne hätte ich euch diesen Leserbrief an dieser Stelle als vollständigen Artikel zur Verfügung gestellt, jedoch ist dies aufgrund der heutigen, (über-) strengen Datenschutzvorgaben leider nicht so einfach möglich. Was jedoch definitiv erlaubt ist, das ist das Zitieren des Verfassers. Und genau darauf werde ich nun nachfolgend eingehen.
Also, der oben genannte Verfasser schreibt in seinem Bericht unter anderem, Zitat:
,,Was können wir von AfD'lern erwarten? Sicherlich nur den Untergang unseres Landes."
An dieser Stelle eine kleine rhetorische Gegenfrage von uns an Sie, Herr Hilfrich: ,,Was können wir von der CDU, der SPD, den Grünen und den Linken erwarten und wer hat unser Land durch eine jahrzehntelange Fehlpolitik überhaupt erst in die aktuelle Situation gebracht????"
Weiter schreiben Sie, Zitat: ,,Die Frage ist nur, ob die Putin - Getreuen in Moskau diesen Untergang feiern werden?"
Herr Hilfrich, was soll ich Ihnen jetzt als normal denkender Mensch darauf antworten??🙈😅🤦♂️
Aber es geht ja noch weiter. Zitat: ,,Wenn wir gegen den Klimawandel nichts unternehmen, dann wird es in 50 Jahren den Kirberger Wald, aber auch den gesamten Wald in Mitteleuropa, nicht mehr geben."
Ich, als forstfachlicher Experte, kann Sie getrost beruhigen Herr Hilfrich und Ihnen klar und unmissverständlich versprechen: Sowohl den Kirberger Wald als auch die mitteleuropäischen Wälder wird es auch in 50 Jahren noch geben, das garantiere ich Ihnen!"
Bezüglich ihrem vermeintlichen Aktivismus in puncto Klimawandel muss ich Ihnen allerdings leider ebenso unmissverständlich mitteilen, dass kein auf diesem Planeten existierendes Lebewesen die Fähigkeit besitzt, das Klima zu schützen. Dies ist einfach schlichtweg unmöglich. Das Klima ist seit Millionen von Jahren stetig und unaufhörlich im Wandel. Es gab Zeiten voller Hitze und Trockenheit, in welchen sich teilweise Unmengen von heisser Lava an der Erdoberfläche befanden. Ebenso gab es lang anhaltende Eiszeiten, geprägt von grösster Kälte und dickem Eis. Wer meint, er könnte den Klimawandel aufhalten, der glaubt auch, er könnte dafür sorgen, dass es nie mehr Vollmond gibt.
Nächstes Zitat Ihrerseits: ,,Die erste Aktion der beiden Herren, als ,,lupenreine Demokraten" und Beschäftigte des öffentlichen Dienstes (!), ist, dass sie selbst die AfD - interne Kontrolle ausschalten, indem die Parteikollegin nicht in die ,,AfD - Fraktion" aufgenommen wird. Die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber."
Lieber Herr Hilfrich, im Gegensatz zu manch einem anderen Politiker sehen wir uns in der Tat als echte Demokraten und leben dies im Übrigen auch so vor. Und Ja, auch AfD'ler haben, ebenso wie Funktionäre aller anderen Parteien, das Recht auf eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst. Punkt.
Bezüglich Ihres Vorwurfes im Hinblick auf die vermeintliche, parteiinterne Kontrolle, wie Sie sich so schön ausgedrückt haben: Frau Wolff hatte zu keiner Zeit auch nur ansatzweise das Bestreben, geschweige denn die Aufgabe gehabt meinen Bruder und mich zu ,,kontrollieren". Schreiben Sie sich das bitte dick hinter Ihre Ohren, Herr Hilfrich.
Die Gründe für eine interne Trennung sind aus einer ganz anderen Thematik heraus entstanden, welche wir hier an dieser Stelle, zum gefühlt tausendsten Mal, ganz bestimmt nicht noch einmal aufrollen werden, auch wenn Sie und andere Personen dies vielleicht gerne so hätten. Frau Wolff macht innerhalb der Hünfeldener Gemeindevertretung ihre Arbeit, wir machen unsere. Mehr gibt es dazu definitiv nicht zu sagen.
,,Die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber" ist ein Zitat von Ihnen welches wir uns zutiefst verbitten, da Sie damit direkt und unmittelbar unsere Wählerinnen und Wähler angreifen!!!
Auch in diesem Punkt kann ich Ihnen nur aufrichtig und ernsthaft ans Herz legen, sich gedanklich nocheinmal intensiver und detaillierter damit auseinanderzusetzen, wer die dümmsten Kälber, bzw. die Schlächter womöglich tatsächlich sein könnten!😉
Mit freundlichen Grüssen,
Jochen Ernst, Fraktionsvorsitzender,
AfD-Fraktion Hünfelden