03/07/2020
+++ ANSPRECHENDER WOHNRAUM IN HAMBURG FÜR SCHWARZE FRAUEN UND KINDER SOFORT GESUCHT! +++
"Die Selbstorganisation "Sisters in Struggle" ist eine Gruppe Schwarzer Frauen mit unterschiedlichen Geschichten und vielfältigen sozialen Hintergründen in Hamburg. Sie unterstützen Frauen und Kinder in Lagern und sind bei verschiedenen Demos und Aktionen aktiv. Bis morgen haben sie noch Unterkünfte für Menschen, die sie unterstützen, aber dann müssen sie diese verlassen.
Deswegen suchen sie dringend Unterkünfte, Wohnungen und Zimmer ab sofort! Wenn ihr was wisst, meldet euch direkt bei *Sister Oloruntoyin* unter [email protected] oder +49 157 85508107."
ANSPRECHENDER WOHNRAUM IN HAMBURG FÜR SCHWARZE FRAUEN UND KINDER SOFORT GESUCHT!
Die Selbstorganisation "Sisters in Struggle" ist eine Gruppe Schwarzer Frauen mit unterschiedlichen Geschichten und vielfältigen sozialen Hintergründen in Hamburg. Sie unterstützen Frauen und Kinder in Lagern und sind bei verschiedenen Demos und Aktionen aktiv. Bis morgen haben sie noch Unterkünfte für Menschen, die sie unterstützen, aber dann müssen sie diese verlassen.
Deswegen suchen sie dringend Unterkünfte, Wohnungen und Zimmer ab sofort! Wenn ihr was wisst, meldet euch direkt bei *Sister Oloruntoyin* unter [email protected] oder +49 157 85508102
Außerdem könnt ihr die Organisation natürlich auch gerne finanziell unterstützen!
Die "Sisters in Struggle" sind Teil der Gruppe ARRiVATi
und hat sich als Reaktion auf den Corona-Notstand gegründet. ARRiVATi bietet neben der Unterkunftssuche auch psychosoziale Beratung, medizinische Betreuung, Begleitung in Asyl- und Einwanderungsfragen und Empowerment-Workshops an. "Sisters in Struggle" sind Frauen, für die Mehrfach-Diskriminierung zum Alltag gehört und Frauen, die aufgrund der Corona-Krise hier gestrandet sind. Die Corona-Krise hat die bereits bestehenden Diskriminierungen nochmals verstärkt. Sie weisen auf folgende Missstände hin:
– kann nur, wer auch ein Zuhause hat und können nur diejenigen, deren Zuhause kein gefährlicher Ort ist.
– in absichtlich überbelegten Massenunterkünften ist unmöglich!
– schriftliche Informationen erreichen nur die von uns, die lesen&schreiben können. Analphabetinnen haben keinen genügenden Zugang zu verständlicher Information in mehreren Sprachen, die Online-Angebote erreichen nur diejenigen von uns, die auch Zugang zum Internet haben.
– Frauen ohne Papiere arbeiten häufig als Arbeiterinnen im Caresektor. Sie haben keine Möglichkeit Kurzarbeitsgeld oder Krankengeld zu beantragen, geschweige denn Distanz zu wahren. Sie arbeiten weiter und ungeschützt unter nochmals gefährlicheren Bedingungen.