24/03/2026
Ab 1. April kürzen die Gesetzlichen Krankenkassen die Honorare für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten um 4,5 Prozent.
Dies kann laut Therapeutenkammer zu noch längeren Wartezeiten und einer Verschlechterung der Versorgung führen.
Schon jetzt ist in Hamburg die Wartezeit auf einen Therapieplatz sehr hoch.
Eine weitere Folge kann es sein, dass sich die Therapeuten noch mehr auf Privatpatienten und Selbstzahler fokussieren, da sich diese jetzt noch besser rechnen.
Vor dem Hintergrund, dass die psychischen Erkrankungen in unserem Land zunehmen, ist dies ganz klar eine schlechte Entwicklung und verstärkt das zwei Klassensystem in der Gesundheitsversorgung.
Seelische Gesundheit darf nicht zum Luxus werden und muss niederschwellig als Kassenleistung verfügbar sein.