11/06/2026
CDU-Ratsfraktion fordert sichere Radwegeverbindung für Schulkinder aus Hetterscheidt
Die CDU-Ratsfraktion hat die Stadtverwaltung im Rahmen einer direkten Anfrage gebeten, die Planungen für die Radverkehrsinfrastruktur im Bereich Hetterscheidt und Südringterrassen zu ergänzen und eine sichere, direkte Schulwegverbindung für Kinder und Jugendliche zu schaffen.
Derzeit können Schülerinnen und Schüler aus Hetterscheidt mit dem Fahrrad lediglich über den kombinierten Fuß- und Radweg bis zur Kreuzung Abtskücher Straße/Pinnerstraße fahren. Von dort aus führt der offizielle Weg entweder über den Panoramaradweg oder entlang der Hauptstraße weiter zu den weiterführenden Schulen. Beide Varianten bedeuten jedoch einen erheblichen Umweg.
„In der Praxis führt dies dazu, dass viele Kinder und Jugendliche mit Fahrrädern oder E-Scootern den kürzeren Weg über den Südring wählen und dabei häufig den Gehweg entgegen der vorgesehenen Fahrtrichtung nutzen“, beschreibt Maren Orlik, Ratsfrau der CDU Fraktion. Dadurch entstehen vermeidbare Gefahrensituationen und ein erhöhtes Unfallrisiko.
Aus Sicht der CDU-Ratsfraktion bietet sich eine deutlich bessere Lösung an. „Da die Bergische Straße künftig als Fahrradstraße ausgebaut werden soll, wäre es nur konsequent, die Schulwegverbindung bereits ab der Kreuzung Abtskücher Straße/Pinnerstraße zu optimieren“, so Ralf Herre, Fraktionsvorsitzender der CDU.
„Eine direkte Führung könnte über die verkehrsberuhigte Tersteegenstraße, anschließend durch das Neubaugebiet Südringterrassen, vorbei an der Skateranlage und über die Herzogstraße zur Bergischen Straße erfolgen“, beschreibt Herre.
Voraussetzung hierfür ist jedoch eine entsprechende Radwegeverbindung zwischen der Tersteegenstraße beziehungsweise der Frieda-Nadig-Straße und der Elisabeth-Selbert-Straße. Eine solche Verbindung ist nach aktuellem Planungsstand bislang nicht vorgesehen. Nach Auffassung der CDU-Ratsfraktion könnte diese jedoch problemlos entlang des geplanten Spielplatzes realisiert werden.
„Wenn wir möchten, dass Kinder und Jugendliche sicher und selbstständig mit dem Fahrrad zur Schule fahren, müssen wir ihnen auch direkte und attraktive Wege anbieten“, fordert Maren Orlik.
„Die derzeitige Situation führt dazu, dass viele junge Verkehrsteilnehmer auf unsichere Alternativrouten ausweichen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf“, führt die CDU Ratsfrau weiter aus.
Die CDU hat die Verwaltung daher um Prüfung gebeten, wie die vorgeschlagene Verbindung kurzfristig in die laufenden Planungen integriert werden kann, um eine sichere und alltagstaugliche Radanbindung für die Schülerinnen und Schüler aus Hetterscheidt zu schaffen. Die CDU wird das Thema im kommenden Mobilitätsausschuß thematisieren.