AGH - Antifaschistische Gruppe Hannover

AGH - Antifaschistische Gruppe Hannover Antifaschistische Gruppe aus Hannover! Erreichen könnt ihr uns unter:

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Liebe Freund*innen und Genoss*innen,in einem langen Prozess haben wir uns dazu entschieden diese Gruppe, so wie sie war,...
18/01/2021

Liebe Freund*innen und Genoss*innen,
in einem langen Prozess haben wir uns dazu entschieden diese Gruppe, so wie sie war, nicht mehr fortzuführen. Aus unterschiedlichen Gründen gehen wir jetzt erst mit unserer Entscheidung an die Öffentlichkeit. Hiermit lösen wir die Gruppe nun offiziell auf. Antifaschismus bleibt für uns ein essentieller Teil unserer politischen Arbeit. Wir bedanken uns bei allen befreundeten Gruppen für die gute Zusammenarbeit.

Weitersagen! Die Interventionistische Linke Hannover und wir fahren mit euch am 22. August zur Demo nach   und zurück! T...
13/08/2020

Weitersagen! Die Interventionistische Linke Hannover
und wir fahren mit euch am 22. August zur Demo nach und zurück! Tickets gibt es montags von 18 bis 20 Uhr im Infoladen Korn und die ganze Woche im Annabee Buchladen.
Kostenpunkt: 15 € (Ermäßigt: 10€ | Soli: 20€)
Initiative 19.Februar

Trotz  -19, der Kampf für eine gerechtere   ist wichtiger denn je. Deshalb am  : Radio Flora einschalten, Boxen ans Fens...
21/04/2020

Trotz -19, der Kampf für eine gerechtere ist wichtiger denn je. Deshalb am : Radio Flora einschalten, Boxen ans Fenster und am Besten noch selber aktiv werden!

Wir teilen im folgenden den Aktionsvorschlag des Bündnisses:

- Aktionsvorschlag für einen kämpferischen 1. Mai in Hannover.
- Wie wir uns auch ohne klassische Demonstration den öffentlichen Raum zurückerobern können

Seit mehreren Monaten planen wir als Bündnis für einen kämpferischen 1. Mai verschiedene Aktionen und eine gemeinsame Demonstration für den Kampftag der Arbeiter*innen in Hannover.
Die im Vorjahr erstmals von diesem Bündnis organisierte Demonstration mit 2000 Teilnehmer*innen bildete hierbei die Grundlage für unsere bisherigen Überlegungen. Da sich die
Bedingungen durch die Covid-19 Pandemie für unsere politische Praxis grundlegend geändert haben, möchten wir euch unser angepasstes Konzept für den Tag vorstellen.
Dieser Text soll keinen Aufruf ersetzen, sondern ein praktischer Debattenbeitrag für eine politische Praxis am 1.Mai sein. Allerdings wollen wir an dieser Stelle deutlich machen, dass der 1.Mai als Aktionstag wichtiger denn je ist und aufgrund der sich zuspitzenden Situation, trotz
Kontaktverboten, eine offensive Praxis das Ziel für den Tag sein sollte.
Auch ohne Covid-19 würde es mehr als genug Gründe für eine Revolte geben. Die sich zuspitzende Situation für Mieter*innen, das Elend der Geflüchteten an den EU Außengrenzen, der grassierende Rassismus, der Rechte Terror, die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen und nicht zuletzt die immer ungleichere Verteilung von Ressourcen und Reichtum. Das Alles müsste eigentlich schon Grund
genug sein, den symbolischen Charakter einer ritualisierten 1.Mai Demonstration zu verlassen.
Durch Covid-19 verschärfen sich die Verhältnisse für uns alle weiter. Mieter*innen stehen noch mehr unter Druck, müssen sich verschulden, umziehen oder werden obdachlos. Das Elend auf den griechischen Inseln steigt ins Unermessliche. Rechte Prepper und Ne***zis räumen ihr Waffenlager
leer und spekulieren auf den lang ersehnten TagX. Der Staat und die Bullen erfreuen sich an autoritären Maßnahmen, wobei jeder praktische Widerspruch mit voller Härte geahndet wird. Für viele Arbeiter*innen bedeutet die Covid-19 Krise Kündigung oder Kurzarbeit. Die Arbeitgeberverbände nutzen die Situation um erkämpfte Errungenschaften der Arbeiter*innen wieder los zu werden. Der 8 Stunden Tag wird aufgeweicht und es wird offen über Zwangsarbeit
diskutiert.
Dennoch sehen wir in der aktuellen Krise auch Potenzial. Wir sehen die selbstorganisierten Solidaritätsstrukturen, die wilden Streiks, die Knastrevolten, die Mietsstreiks. Wir sehen Brüche im System an denen es die Hebel anzusetzen gilt.
Doch wie kann eine Praxis unter den gegeben Bedingungen aussehen? Wie können wir auch mit Kontaktverboten kollektive Momente im Widerstand schaffen? Darüber zerbrechen sich sicherlich unzählige Gruppen derzeit den Kopf. Grund genug für uns euch unser Konzept für den 1.Mai in Hannover vorzustellen.

+ Teil 1 Radio-Kundgebung +
Wir werden am 1.Mai eine Kundgebung abhalten, jedoch nicht im klassischen Sinne, wo wir uns an einem zentralen Platz treffen würden. Wir wollen eine Situation schaffen in der sich alle von zu Hause aus, aber auch auf der Straße beteiligen können. Wir wollen es gemeinsam schaffen, dass
mindestens in den Stadtteilen wo auch unsere Demonstration stattgefunden hätte, also Linden und Nordstadt, unsere Kundgebung in jeder Straße zu hören ist.Wie setzen wir das um?Mit einer Sendung über ein Online Radio und vielen lauten Musikanlagen bzw. Boxen. Wir werden als Bündnis am 1.Mai bei Radio Flora von 13-14Uhr auf Sendung sein und unsere Kundgebung abhalten. Die Bewegung muss dafür sorgen, dass wir in der Stadt und insbesondere in unseren
Stadtteilen zu hören sind.
Für alle Teilnehmer*innen bedeutet das:
- Verkabelt eure Musikanlage bzw. eure Boxen mit eurem Computer, Smartphone oder Onlineradio
- Stellt die Boxen an eure Fenster oder auf eure Balkone
- Schaltet am 1.Mai pünktlich um 13Uhr den Livestream von Radio Flora ein (radioflora.de)
- beschallt euren Stadtteil mit Redebeiträgen und Aktionsberichten
- überzeugt eure Freund*innen, Nachbar*innen usw. mitzumachen
- überlegt euch, ob ihr einen Zugriff auf größere Musikanlagen habt, die man nutzen könnte
- nutzt auch tragbare Musikanlagen, mit denen man draußen unterwegs sein kann

+ Teil 2 - Dezentrale Aktionen +
Wir rufen dazu auf, für den Tag Aktionen vorzubereiten und dezentral durchzuführen. Eurer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wir werden als Bündnis die Struktur zur Verfügung stellen uns (auch anonym) über Aktionen die stattfinden oder stattgefunden haben zu informieren,
sodass wir in regelmäßigen Blöcken über Radio zu diesen Aktionen berichten. Für alle Teilnehmer*innen bedeutet das:
- bereitet in euren Zusammenhängen Aktionen für den 1. Mai vor
- berichtet uns kurz vor oder während der Sendung über Aktionen die gerade stattfinden oder stattgefunden haben
- wie ihr uns Infos zukommen lassen könnt, werden wir in kürze veröffentlichen
- beschäftigt euch im Vorfeld mit digitaler Sicherheit um evtl. polizeiliche Ermittlungen ins Leere laufen zu lassen
- wir berichten dann live über die Aktionen im Radio

Wir freuen uns auf weitere Konzepte aus anderen Städten!
Bündnis für einen kämpferischen 1. Mai in Hannover, April 2020

In Hannover gibt es eine neue Gruppe: Get organzied. Als erste Aktion haben die Genoss*innen Plakate zur aktuellen Krise...
16/04/2020

In Hannover gibt es eine neue Gruppe: Get organzied. Als erste Aktion haben die Genoss*innen Plakate zur aktuellen Krise entworfen:

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Wir teilen die gemeinsame Erklärung nach der Ermordung Arkan Hussein Khalafs in CelleDie Ermordung des 15-jährigen Êzîde...
11/04/2020

Wir teilen die gemeinsame Erklärung nach der Ermordung Arkan Hussein Khalafs in Celle

Die Ermordung des 15-jährigen Êzîden Arkan Hussein Khalaf in Celle hinterlässt tiefen Schmerz bei der Familie, sowie bei Freund_innen und macht viele Menschen fassungslos. Nun braucht es eine ehrliche gesellschaftliche Aufarbeitung der brutalen Tat: „Es muss über Rassismus und Vorurteile gesprochen werden“, fordern verschiedene Organisationen in einer gemeinsamen Erklärung.

Arkan Hussein Khalaf wurde am Dienstagabend brutal ermordet. Aus seiner Heimat, dem Şengal im Nordirak, flüchtete er mit seiner Familie 2014 nach dem Völkermord an den Êzîden durch den IS. Wie viele Andere suchte er hier Schutz vor Gewalt und Verfolgung und wurde dennoch am 7. April von einem Deutschen in Celle ermordet.

Vor diesem Hintergrund hat die Tat unvermeidbar eine politische Dimension. Sie erinnert an weitere Morde an Menschen mit migrantischem Hintergrund. Genau deshalb muss in dieser Situation über Rassismus als eine Motivation für diese tödliche Gewalt gesprochen werden. Auch wenn es bislang keine Erkenntnisse dafür gibt, dass der Täter Daniel S. ein organisierter Ne***zi war, ist klar, dass er sich zumindest im Internet mit rassistischen und antisemitischen Gedanken umgeben hat. Unter seinen Facebook-Freund_innen befinden sich unter anderem auch Ne***zis. Dies bestätigten Recherchen von Zeit Online, die am Donnerstag veröffentlicht wurden. Ähnlich wie bei den rassistisch motivierten Morden in Hanau wird bei dem Täter eine Mischung aus rechter Ideologie und Verschwörungstheorien erkennbar.

Täter rassistischer Verbrechen legitimieren ihre Gewalt, sie suchen Schuld für gesellschaftliche Missstände bei „den Anderen“. Sie sehen sich selbst dazu befugt, mit Gewalt oder Mord zu richten. Gesellschaftliche Debatten, in denen beispielsweise Geflüchtete für Probleme verantwortlich gemacht werden, geben den Tätern die Rechtfertigung dazu. Rassismus ist ein tief sitzendes Problem in unserer Gesellschaft. Rassismus fördert Ungleichbehandlung, Gewalt und Morde. Rassismus wird von vielen geschürt, verbreitet und geduldet. Am selben Tag, an dem Arkan Hussein Khalaf ermordet wurde, wurde ein Geflüchteter aus Syrien in den Medien stellvertretend als Sündenbock für alle dargestellt, die sich nicht an die Corona-Kontaktbeschränkungen halten. So etwas ist keine Ausnahme, sondern alltäglich.

Nachdem die Meldung vom Mord in Celle veröffentlicht wurde, vermuteten Kommentar-Schreiber sofort einen „Gast“ als Täter. Nach Meldung einer deutschen Staatsangehörigkeit wurde sofort nach dem Vornamen gefragt, erst dann könne man sagen, ob es wirklich ein Deutscher war. Diese Erwartungen in den Köpfen sind Rassismus.

Die Staatsanwaltschaft vermutet psychische Erkrankungen des Täters Daniel S. Wir halten es für einen Fehler mit diesem Verweis vorschnell einen möglichen rassistischen Hintergrund kleinzureden. Psychische Erkrankungen sind kein Widerspruch für ideologische Motive.

In dieser Situation braucht es mehr denn je klare Statements aus Politik und Gesellschaft: gegen Gewalt, gegen Mord und gegen Rassismus. Es braucht klare Zeichen der Solidarität an die Familie und die Bekannten. Und es braucht Einschreiten statt Zusehen, sowie ein klares Bekenntnis zu einer Stadt, in der es keinen Platz für Rassismus und Ausgrenzung gibt – ein Bekenntnis zu einem gleichberechtigten Miteinander. Wir fordern eine gesellschaftliche Aufarbeitung der mörderischen Gewalttat und machen hiermit einen ersten Schritt, indem wir als Organisationen und Initiativen gemeinsam dazu aufrufen.

Unsere Gedanken sind bei der Familie von Arkan Hussein Khalaf, der wir in diesem Moment und für die kommende Zeit unser Beileid und viel Kraft senden.

Êzîdischer Frauenverein „Hêvî – Hilfe für Frauen in Not“, Êzîdischer Frauendachverband SMJÊ, NAV-YEK Zentralverband der Êzîdischen Vereine e.V., MŞD – Rat der Êzîden aus Şengal in Europa, MCÊ Mala Êzîdiya Celle/Êzîdisches Kulturzentrum Celle e.V., HCÊ Bündnis der Êzîdischen Jugend e.V., VVN-BdA Celle, Buntes Haus Celle, Gemeinsam Kämpfen Celle, Antifaschistische Linke Celle, Fridays for Future Celle, Celler Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus, Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremism

In Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, und Nordrhein-Westfalen haben Faschisten ihre Waffen aus ihen Safehouses ...
09/04/2020

In Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, und Nordrhein-Westfalen haben Faschisten ihre Waffen aus ihen Safehouses geholt und bereiten sich auf einen Tag-X vor. Und sogar der VS geht von einer Zunahme von rechtextremer Gewalt aus. Festnahmene gab es natürlich nicht... Haltet die Augen offen.

Die Gefahr rechtsextremer Anschläge könnte in der Corona-Krise wachsen. Die Bundesregierung warnt vor Gruppen, die die Ausnahmesituation ausnutzen könnten. Vor allem rechte Netzwerke in Polizei und Bundeswehr müssten im Blick behalten werden, fordert die Opposition.

09/04/2020

Die Antirassistische Gruppe Solinet Hannover gibt es jetzt auch auf Facebook. Guckt mal vorbei und liked sie

Solinet ist eine antirassistische Gruppe in Hannover, die das Ziel hat Hannover zu einer Solidarischen Stadt für Geflüchtete zu machen. Dafür sind wir Teil internationaler und bundesweiter Bündnisse und unterstützen und fördern lokale Kämpfe!

In Celle wurde heute ein 15-jähriger Ezide von einem Mann auf offener Straße ermordet. Die Hintergründe sind noch unklar...
08/04/2020

In Celle wurde heute ein 15-jähriger Ezide von einem Mann auf offener Straße ermordet. Die Hintergründe sind noch unklar.

Familie Khalaf hat nach dem ezidischen Völkermord des „Islamischen Staat“ (IS) vom 3. August 2014 die Şengal-Region in Südkurdistan verlassen. Die Eltern mit ihren drei Töchtern und drei Söhnen rei...

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