05/12/2025
Am vergangenen Mittwoch fand die Sondersitzung des Jugend-, Schul-, Sport-, Kultur- und Sozialausschusses (JSSKS) statt. Im Mittelpunkt standen drei große Zukunftsprojekte für unsere Isselburger Sportlandschaft:
1️. Ersatzneubau des Vereinsheims des SV Werth
2️. Der von der CDU-Isselburg beantragte Kunstrasenplatz beim SuS Isselburg als zentrale Trainings- und Ausweichmöglichkeit für alle Vereine
3️. Das Gemeinschaftsprojekt von Westfalia Anholt und VfL Anholt: Bau einer Freiluftsporthalle auf dem Gelände von Westfalia Anholt
Priorisierung für neuen Fördertopf notwendig
Seit Oktober ist ein neuer Bundes-Fördertopf für die Ertüchtigung von Sportstätten geöffnet, allerdings nur bis zum 15. Januar. Da alle drei Projekte hohe Investitionsvolumina haben, war eine Priorisierung zwingend notwendig, um mindestens eines der wichtigen Vorhaben fristgerecht für eine Förderung von bis zu 45 % (in Ausnahmefällen bis zu 75 %) einreichen zu können.
Nach intensiver Beratung haben sich Vereine, Politik und Stadtverwaltung gemeinsam auf folgende Reihenfolge geeinigt:
1. Priorität: Vereinsheim SV Werth 1929 e.V.
Alle Beteiligten sprachen sich geschlossen dafür aus, dieses Projekt einzureichen.
Grund: unzureichende Statik sowie drohende existenzielle Schädigung des Vereins.
Aktueller Stand: Der Architekt arbeitet bereits an den Planunterlagen und der Kostenberechnung.
2. Priorität: Kunstrasenplatz beim SuS Isselburg
Gerade angesichts der vielen wetterbedingten Spiel- und Trainingsausfälle wäre ein Kunstrasenplatz eine enorme Entlastung für alle Vereine.
Allerdings: Die Stadtverwaltung machte deutlich, dass bis zum 15. Januar keine Planungsstufe 3 erreicht werden kann. Es bestehen noch offene Fragen zur Aschenbahn sowie zur vertraglichen Ausgestaltung gemeinsam mit dem SuS.
3. Priorität: Freiluftsporthalle Anholt
Westfalia Anholt selbst unterstützte die Entscheidung, dieses umfangreiche Projekt erst in einem späteren, größeren Förderprogramm erneut anzugehen.
Blick nach vorn: Keine Projekte in der Schublade
Die CDU-Isselburg betont: Alle drei Projekte sind für unsere Stadt wichtig.
Auch wenn nur ein Projekt fristgerecht eingereicht werden kann, dürfen die anderen nicht in Vergessenheit geraten. Wir setzen uns dafür ein, zeitnah passende größere Förderprogramme zu nutzen, damit der Kunstrasenplatz und die Freiluftsporthalle ebenfalls Realität werden.
Gemeinschaft, die man spürt
Die Sitzung zeigte eindrucksvoll, wie gut Vereine, Politik und Stadtverwaltung zusammenarbeiten, wenn es um die Weiterentwicklung der Sportinfrastruktur in Isselburg geht.
Aus allen Ortsteilen Anholt, Werth, Heelden und Isselburg war spürbar:
👉 Wir ziehen an einem Strang.
👉 Wir stärken gemeinsam den Sport.
👉 Wir bringen Isselburg weiter voran.