Die "Schul-AG gegen Rassismus und Faschismus" des HLG-Landshut versteht sich als eine Gruppe von Schüler_innen, die sich aktiv gegen Rassismus, Faschismus, Antisemitismus, Sexismus, Homophobie und andere Formen der Diskriminierung einsetzt. Wir müssen uns endlich bewusst machen, dass die oben genannten und andere Formen der Diskriminierung tief in der Gesellschaft verankert sind - auch und gerade
in Deutschland, daher sehen wir es als zwingend notwendig an, sich damit auseinanderzusetzen und andere aufzuklären. Dass diese Themen aktueller denn je und somit unsere Arbeit wichtiger denn je ist, zeigen heute vor allem die NSU-Morde deutlichst, die durch Wegsehen weiter Teile der Gesellschaft und teils rassistische Ermittlungsmethoden der Polizei gefördert wurden. Auch in der jüngeren Vergangenheit machen rassistische und diskriminierende Ereignisse, wie die Pogrome von Rostock-Lichtenhagen und Hoyerswerda, wobei "ganz normale" Bürger_innen klatschend daneben standen als Mollotow-Cocktails flogen, wodurch der Tod von unschuldigen Menschen in Kauf genommen wurde, die Aktualität der angesprochenen gesellschaftlichen Misstände ganz deutlich. Wir möchten auf diese gesellschaftlichen Misstände durch Verschiedene Aktionen aufmerksam machen:
So werden beispielsweise Flugblätter geschrieben, Vorträge und Gespräche mit Zeitzeugen organisiert. Zudem beteiligen wir uns aktiv mit Redebeiträgen an Veranstaltungen und Aktionen, die zu unserem Ziel betragen, nämlich eine Gesellschaft zu schaffen, in der für Diskriminierung kein Platz ist und in der jeder "ohne Angst verschieden sein kann" (Adorno). Wir freuen uns auf DICH und DEINE Ideen!