22/05/2026
Langenberg macht vor, wie eine kleine Gemeinde auch in Zeiten knapper Haushaltsmittel Großes bewegen kann. Das Rezept: bürgerschaftliches Engagement, ein innovatives Finanzierungsmodell – und der feste Wille, die Schwimmtradition unseres Ortes zu erhalten.
Die Zeit drängt: Das bestehende Schwimmbad ist am Ende seiner Nutzungszeit. Irreparable bauliche und statische Schäden machen einen Neubau unausweichlich. Rund 250 Schülerinnen und Schüler, die DLRG, der TV Einigkeit und viele weitere – sie alle brauchen eine Zukunft im Wasser.
Die Antwort heißt Langenbad. Ein Förderverein mit über 1.000 Mitgliedern hat eine gemeinnützige GmbH gegründet, die als Bauherr des neuen Hallenbades auftritt. Dieses Modell ermöglicht eine Investition von rund 10,75 Millionen Euro – statt der kommunalen Äquivalentkosten von 15 bis 16 Millionen Euro. Planung und Bau laufen, der politische Rückenwind wächst. Jetzt gilt es, auch auf Landesebene die richtigen Weichen zu stellen: damit gemeinnützige Träger wie die Langenbad gGmbH künftig direkt förderberechtigt sind – und das Modell zur Blaupause für andere Kommunen in NRW werden kann.
Genau darum geht es am 2. Juni 2026: Wir präsentieren das Projekt der Öffentlichkeit und diskutieren es mit hochkarätigen Vertreterinnen und Vertretern der Landespolitik.
🤝 Mit dabei sind:
Frank Rabe – Generalsekretär Schwimmverband NRW
André Kuper, MdL – Landtagspräsident NRW
Wibke Brems, MdL – Fraktionsvorsitzende Die Grünen
Thorsten Klute, MdL – SPD
Britta Götz – Referatsleiterin Sport und Ehrenamt, NRW-Staatskanzlei
Dienstag, 2. Juni 2026 – ab 18:30 Uhr in der Mehrzweckhalle Langenberg im großen Feierraum. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.