09/07/2024
Am letzten Dienstabend (04.07.2024) haben wir zusammen mit der Feuerwehr Salem verschiedene Möglichkeiten einer technischen Rettung geübt. Es gibt häufig Situationen in denen die Patienten nicht mehr gehfähig sind und nicht über den ,,normalen“ Weg, das Haus oder zum Beispiel eine Baugrube verlassen können. Dann kommen wir mit unseren üblichen Hilfsmitteln schnell an unsere Grenzen. Die Feuerwehr hat mit der Drehleiter die Möglichkeit, eine Schleifkorbtrage an der Unterseite des Korbs zu befestigen und somit in einer tieferen Grube(zum Beispiel eine Baugrube) einen Patienten so herauszuholen. Natürlich wird oft der klassische Weg mit der Drehleiter genutzt und die Patienten können vom Fenster aus auf den Tragetisch der Drehleiter verbracht werden um so aus höheren Stockwerken sicher aus dem Gebäude gerettet zu werden.
An der zweiten Station durften wir weitere Möglichkeiten der Rettung von Patienten aus Höhe oder Tiefe kennenlernen. Wenn die Drehleiter keine Möglichkeit hat an den Einsatzort zu kommen oder vor Ort die Möglichkeit nicht besteht das eine Rettung mit der Drehleiter durchgeführt werden kann, dann gibt es alternative Lösungen. Mit Steckleitern die zu einer längeren Bahn zusammen gesteckt werden können, kann beispielsweise von einem Baugerüst eine ,,Brücke“ gebaut werden um den Patienten sicher in einer Schleifkorbtrage nach unten gleiten zu lassen. Mit dem Leiterhebel haben wir eine weiter Möglichkeit geübt um einen Patienten in der Wagerechte aus einem Fenster zu holen. Hierbei werden an der Schleifkorbtrage vier Seile befestigt. Mit der Kopfseite der Trage wird diese an der Leiter festgeknotet, am Fußteil werden ebenfalls zwei Seile befestigt. Somit kann der Patient, mit sechs Helfern, aus dem Fenster langsam zu Boden gelassen werden.
Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir bedanken uns, dass wir viele interessante Einblicke in die technische Rettung mit der Feuerwehr bekommen haben.
salem
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