02/09/2026
Looking at you, Ulrike Scharf.
Jetzt den 12-Stunden-Tag zu fordern ist eine Ansage. Wo der Freistaat jetzt schon viel zu wenig dafür tut, um Arbeit und Familie miteinander vereinbar zu machen. Es fehlen Betreuungsplätze an Kitas und in Pflegeeinrichtungen. Da könnte man ansetzen um denen, die gerne mehr arbeiten würden, dies zu erleichtern.
Hinzu kommt noch: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Gefahr von Arbeitsunfällen nach acht Stunden deutlich steigt, und erst recht noch einmal nach zehn Stunden. Die aktuellen Arbeitszeitregeln haben schon ihren Sinn.
Wir Gewerkschaften haben 1918 den Achtstundentag erkämpft und wir werden weiter dafür kämpfen. Geht deshalb am 26. September in Nürnberg auch für den Achtstundentag mit uns auf die Straße!