30/04/2026
Linksextreme Gewaltverherrlichung am 17. April in Grimma muss Konsequenzen haben!
Am 17. April fand auf dem Marktplatz von Grimma eine linksextreme Kundgebung gegen die Alternative für Deutschland statt. In ihrem Verlauf fiel u. a. der Aufruf zur Gewalt „Hammer auf den Kopf - Sichel in den Bauch“: Siehe Video👇👇👇
Da sich unter den Teilnehmern der Kundgebung auch der Naunhofer Grünen-Stadtrat Jens Redmann befand, sah sich unsere Fraktion in der Stadtratssitzung vom 29. April veranlasst, mit folgender Protokollerklärung klare Konsequenzen einzufordern:
Protokollerklärung der AfD-Stadtratsfraktion Naunhof
Im Zusammenhang mit einer öffentlichen Kundgebung am 17. April in Grimma sind Parolen bekannt geworden, die in ihrer Wortwahl als gewaltverherrlichend und menschenverachtend einzuordnen sind.
Insbesondere wurde dort eine Losung skandiert, die offen zu körperlicher Gewalt gegen politisch Andersdenkende aufruft.
Unabhängig von politischen Positionen oder parteipolitischen Differenzen gilt: Derartige Äußerungen überschreiten eine klare Grenze der demokratischen Auseinandersetzung. Sie stehen im Widerspruch zu den Grundprinzipien unseres Gemeinwesens, das auf Meinungsfreiheit, aber ebenso auf der Achtung der körperlichen Unversehrtheit und der Würde jedes Einzelnen beruht.
Nach vorliegenden Informationen hat auch der Naunhofer Stadtrat Jens Redmann an dieser Kundgebung teilgenommen. Vor diesem Hintergrund kommt der Rolle und dem Verhalten von Mandatsträgern besondere Bedeutung zu. Von ihnen ist zu erwarten, dass sie sich jederzeit klar und unmissverständlich von Gewaltaufrufen und extremistischen Parolen distanzieren – unabhängig davon, aus welchem politischen Spektrum diese stammen.
Die Teilnahme an Veranstaltungen, auf denen entsprechende Parolen geäußert werden, ohne dass eine erkennbare Distanzierung erfolgt, wirft Fragen hinsichtlich der politischen Kultur sowie des eigenen Verständnisses von Verantwortung im öffentlichen Amt auf.
Die AfD-Fraktion Naunhof fordert daher den Stadtrat Jens Redmann zur Niederlegung seines Mandates auf, der zudem wiederholt mit der Diffamierung politisch Andersdenkender in Erscheinung getreten ist. Weiterhin fordert sie die Bürgermeisterin der Stadt Naunhof auf, zu diesem Sachverhalt Stellung zu nehmen und darzulegen, wie sie die Teilnahme von Mandatsträgern an Veranstaltungen mit derartigen Vorfällen bewertet.
Vielen Dank.