WerteUnion Kreisverband Neuss

WerteUnion Kreisverband Neuss Dies ist die Seite des Kreisverbandes Neuss der WerteUnion.

20/08/2026

Das Vertrauen der Deutschen in die Briefwahl und die ordnungsgemäße Durchführung unserer demokratischen Wahlen war noch nie so gering wie heute. Es muss dringend wiederhergestellt werden. Von Sylvia Pantel

Mehr dazu auf Tichys Einblick, Link im ersten Kommentar!

18/08/2026

Unsere Kinder sind kein Experimentierfeld!
Mit ihren „Standards für Sexualaufklärung in Europa“ will die WHO einen Rahmen setzen, welche Inhalte Kinder und Jugendliche zu Sexualität, Beziehungen, Körper, Identität und sexuellen Rechten in verschiedenen Altersstufen lernen sollen.Das Dokument schlägt eine Themenmatrix für die Altersgruppen 0–4, 4–6, 6–9, 9–12, 12–15 und ab 15 Jahren vor. Die Autoren verstehen den Beginn „ab Geburt“ ausdrücklich weit.
WHO-Empfehlungen gehören aber nicht ungeprüft in Lehrerfortbildungen.
Es genügt nicht, darauf zu verweisen, die WHO-Standards seien „nur Empfehlungen“. Empfehlungen können praktische Wirkung entfalten, wenn sie über Fortbildungen, Handreichungen oder externe Anbieter in den Schulalltag gelangen.
Die WHO ist keine deutsche Bildungsbehörde. Ihre Gremien werden nicht unmittelbar von deutschen Bürgern gewählt und sind gegenüber deutschen Eltern, Lehrkräften und Wählern nicht verantwortlich. Deshalb dürfen ihre Empfehlungen niemals stillschweigend zum Maßstab für Ausbildung und Fortbildung deutscher Lehrkräfte werden.
Bevor Inhalte internationaler Organisationen in Lehrerfortbildungen einfließen, müssen die zuständigen Länder und ihre demokratisch legitimierten Stellen transparent darüber befinden. Nötig sind eine fachliche Prüfung, Offenlegung von Urhebern und Grundlagen sowie die klare Vereinbarkeit mit Landesrecht, Lehrplänen und dem Bildungsauftrag der Schule.
Die USA haben ihren Austritt aus der WHO am 22. Januar 2026 vollzogen und ihre staatliche Unterstützung beendet. Das ist keine automatische Widerlegung aller WHO-Empfehlungen. Es zeigt jedoch, dass internationale Organisationen und ihre Strukturen politisch bewertet und kritisch hinterfragt werden müssen,statt ihre Vorgaben unbesehen zu übernehmen.
Lehrerfortbildung ist keine ideologische Einfallstür. Sie liegt in der Verantwortung der Länder. In Nordrhein-Westfalen können externe Träger zwar Angebote unterbreiten, doch diese müssen den landesrechtlichen Vorgaben entsprechen; zudem muss die Schulleitung transparent prüfen , ob ein Angebot im Interesse der Lehrerfortbildung liegt.
Unsere Forderung: Keine Lehrerfortbildung auf Grundlage von WHO- oder vergleichbaren internationalen Empfehlungswerken, ohne vorherige transparente Prüfung und Befassung der zuständigen Landesstellen. Eltern, Lehrkräfte und Öffentlichkeit haben ein Recht zu wissen, welche Inhalte vermittelt werden, von wem sie stammen und auf welcher wissenschaftlichen Grundlage sie beruhen.

16/08/2026

Demokratie braucht Schutz, gerade vor Wahlbetrug !
Briefwahl stärkt Teilhabe, aber Demokratie darf nicht auf blinden Vertrauensvorschuss angewiesen sein.
Die Fälle in Wülfershausen und Frankfurt zeigen die unterschiedlichen Schwachstellen bei den Wahlen.Der unkontrollierte Zugang zu bereits eingegangenen, sowie missbräuchlich beantragten Briefwahlunterlagen müssen vor den nächsten Wahlen abgeschafft sein.
Dazu brauchen wir klare Sicherungen. Das Vier-Augen-Prinzip bei der Lagerung, Öffnung und Auszählung muss gesichert sein und die Zugänge müssen lückenlos protokollierte werden.Versiegelte Transporte und sichere Verwahrung sind ebenfalls, wie auch eine Videoüberwachung ausschließlich für die Bearbeitungsräume, nie der Wahlräume erforderlich . Es werden sichere, überprüfbare Identitäts- und Zustellverfahren benötigt, wobei die Wahlentscheidung immer frei und unbeobachtet stattfinden muss. Dokumentiert und geschützt werden muss die Beweiskette rund um die Wahlunterlagen.
Vertrauen in Wahlen entsteht durch Transparenz, Kontrolle und konsequente Aufklärung.

06/08/2026
18/07/2026

Werte predigen – Gesetze umgehen? Das passt nicht zusammen.

Jens Spahn ist als Fraktionsvorsitzender zurückgetreten. Er selbst begründet diesen Schritt damit, dass seine private Entscheidung für ein Kind durch Leihmutterschaft nicht mehr mit seinem politischen Spitzenamt vereinbar sei.

Doch damit darf die politische Verantwortung nicht enden.

Leihmutterschaft ist in Deutschland aus guten Gründen verboten. Das Embryonenschutzgesetz schützt Frauen vor einer Kommerzialisierung ihres Körpers und Kinder davor, zum Objekt eines Marktes zu werden. Wer dieses Verbot bewusst über das Ausland umgeht, stellt die Wertentscheidung des deutschen Gesetzgebers infrage und beschädigt das Vertrauen in den Rechtsstaat.

Wer Werte vertritt, muss sie auch leben.

Gerade Abgeordnete einer Partei, die sich auf das christliche Menschenbild, den Schutz der Familie und die Achtung des Rechtsstaats beruft, müssen sich an ihren eigenen Maßstäben messen lassen.

Übernehmen Sie Verantwortung!

Gesetze gelten für alle, das muss Konsequenzen haben.

Aus meiner Sicht reicht der Rücktritt vom Fraktionsvorsitz deshalb nicht aus. Konsequenterweise sollte Jens Spahn auch sein Bundestagsmandat zurückgeben.

Und diese Maßstäbe dürfen nicht nur für Jens Spahn gelten. Auch der CDU-Abgeordnete Hendrik Streeck hat ein Kind durch Leihmutterschaft erhalten und damit bewusst das deutsche Verbot über den Weg ins Ausland umgangen. Hier müssen dieselben politischen Maßstäbe gelten.

Glaubwürdigkeit kennt keine Ausnahmen. Entweder Gesetze gelten für alle, oder sie verlieren ihre Autorität.

Kinderschutz muss im Zentrum stehen. Wer Gesetze macht, darf ihre Wertungen nicht selbst unterlaufen.

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05/07/2026

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