28/02/2026
Liste 6, Platz 1: Sabine Weinbeer
Unsere Fraktionsvorsitzende und 3. Bürgermeisterin Sabine Weinbeer führt unsere Gemeinderatsliste an.
Als junge Mutter ist sie 1996 als erste Frau in den Gemeindrat Oberaurach gewählt worden und auch heute als Oma liegen ihr die Kinder und Familien besonders am Herzen. Sie erzählt:
"Das war damals gar nicht so einfach, denn wir waren bisher immer maximal drei Frauen im Gremium und das Phänomen berufstätige Frau jenseits des Minijobs war bei den Männern noch nicht so richtig angekommen. Lange habe ich das Ferienprogramm federführend organisiert, doch irgendwann brauchte es mehr als ein paar abwechslungsreiche Tage während der Sommerferien und so haben wir die Betreuung mit Eltmann und Rauhenebrach gemeinsam auf die Beine gestellt. Ob wir im ländlichen Raum wirklich Krippen in den Kindergärten einrichten müssen, war auch lange kein Konsens in der Kommunalpolitik.
Nicht nur bei diesem Thema hat sich für mich gezeigt, dass eine bessere Ausgewogenheit bei den Entscheidern wichtig ist und deshalb bin ich sehr stolz, dass sich bei der FWG so viele Frauen für eine Kandidatur entschlossen haben".
Viel Herzblut hat Sabine Weinbeer auch in die Ausstattung der Feuerwehren investiert. Dazu war es zunächst nötig, mehr Einigkeit unter den Wehren zu schaffen und das Amt des federführenden Kommandanten zu stärken. Die FWG war es, die das Fahrzeugkonzept für die Feuerwehren auf die Schiene gesetzt hat, das seit 18 Jahren im großen Konsens aller Fraktionen umgesetzt wurde. Heute sind die Oberauracher Wehren gut ausgestattet, hoch motiviert, einig und bei Notfällen stets zur Stelle - und sie wissen um den Rückhalt, den sie im Rathaus haben.
Diesen Rückhalt dürfen alle Ehrenamtlichen in Oberaurach erwarten, wenn sie sich an die Gemeinde wenden. Im Gemeinderat und in der Verwaltung weiß man, dass gerade in einer Flächengemeinde nur das Ehrenamt dafür sorgt, dass die Dörfer lebendig bleiben und der Zusammenhalt gestärkt wird. "Deshalb haben alle unsere Kandidatinnen und Kandidaten Erfahrung und engen Kontakt mit dem Ehrenamt, gleich welchen Alters, denn auch die Unterstützung unserer Seniorinnen und Senioren wird nur durch familiären Zusammenhalt, Nachbarschaftshilfe und Ehrenamt bei Bürger helfen Bürgern machbar beziehungsweise für viele Betroffene auch finanzierbar sein. Pflegeheime sind wertvolle Einrichtungen, aber alle Träger haben große Personalnöte - und wir alle wollen doch am liebsten so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben. Mit Hilfe geht das meist viel länger.
"Wir sehen grundlegende gesellschaftliche Veränderungen, die uns Gemeinden vor neue Aufgaben stellen. Ich bin gerne nochmals sechs Jahre dabei, diese Aufgaben einer bodenständigen, menschenfreundlichen Lösung zuzuführen und meine vielfältigen Erfahrungen und Kontakte einzubringen. Deshalb freue ich mich über 3 Stimmen auf Liste 6, Platz 1 für den Gemeinderat.
Das Gleiche tue ich gerne weiterhin im Kreistag, hier finden Sie mich auf Liste 2, Platz 4."
Ihre Sabine Weinbeer