23/02/2026
Integration braucht Grenzen und Identität
„Frankfurt ist nur das Symptom – das Problem sitzt tiefer.“
Wir müssen ehrlich miteinander sein: Der Vorfall um die Ramadan-Beleuchtung in Frankfurt ist kein isoliertes Ereignis, sondern das Resultat einer Politik, die unser Land zunehmend spaltet.
Eines darf man dabei nicht vergessen: In der Vergangenheit war das kein Thema. Jahrzehntelang haben Muslime hier friedlich mit ihren christlichen Nachbarn gelebt, ohne dass lautstark nach eigenen Schildern oder der Umbenennung unserer Traditionen gerufen wurde. Dass wir heute diese Konflikte im öffentlichen Raum austragen, ist eine direkte Folge der Entwicklungen seit 2015.
Wir haben heute eine große Zahl an Menschen im Land, die unsere Werte und unsere gewachsene Kultur oft nicht in dem Maße schätzen, wie es für ein friedliches Miteinander nötig wäre. Natürlich gilt die Religionsfreiheit – aber sie hat dort ihre Grenzen, wo sie beginnt, die Identität des Gastlandes zu verdrängen. Deutschland ist und bleibt ein christlich geprägtes Land. Wenn St. Martin zum „Lichterfest“ wird oder Weihnachten an Bedeutung verliert, während gleichzeitig neue Symbole mit politischem Nachdruck installiert werden, fühlen sich die Menschen – Deutsche wie auch seit Jahrzehnten hier lebende und integrierte Migranten – zu Recht fremd im eigenen Land.
Die Bundesregierung spielt hier mit dem sozialen Frieden. Anstatt uns zusammenzuführen, werden Gruppen gegeneinander ausgespielt. Diese Politik schürt Missgunst und provoziert Reaktionen, die wir alle eigentlich nicht wollen. Die Grenze dessen, was die Menschen hier an Veränderung ihrer Heimat bereit sind mitzutragen, ist für viele – egal welcher Herkunft – schlichtweg erreicht.
Wir brauchen keine neue Erfindung unserer Kultur, sondern den Mut, zu unseren Wurzeln zu stehen und von jedem, der hier lebt, Respekt gegenüber diesen Wurzeln einzufordern.
„Gesegnete Fastenzeit“: Identitäre verhüllen Ramadan-Beleuchtung in Freiburg
Mit einer spektakulären Aktion hat die europäisch-patriotisch ausgerichtete „Identitäre Bewegung“ (IB) in Freiburg ein Zeichen gegen die Islamisierung gesetzt. IB-Aktivisten verhüllten die Ramadan-Beleuchtung in der baden-württembergischen Stadt, die als eines der Tore zum Schwarzwald gilt. Sie brachten ein Banner an, auf dem „Gesegnete Fastenzeit“ stand. Darüber war ein christliches Kreuz zu sehen.
Maximilian Märkl, Bundessprecher der IB Deutschland, Maximilian Märkl, schrieb dazu auf X: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland!“ Der Staat missbrauche deutsches Steuergeld für Symbole der Unterwerfung.
Nach Frankfurt/M. und Köln begleitet jetzt erstmals auch Freiburg als „Zeichen der Vielfalt“ den islamischen Fastenmonat (dauert bis 19.März) mit einer Beleuchtung im Seepark. Zentrales Motiv ist nach Angaben der Stadt ein Mond, der sich in vier aufeinanderfolgenden Lichtmotiven vom Halbmond zum Vollmond entwickelt und wieder abnimmt. Realisiert wurde das Projekt gemeinsam mit Freiburger Moschee-Gemeinden.