22/06/2026
2034. Die Kinder, die heute eingeschult werden, sind dann Teenager. Die Ratsmehrheit hat gerade ihre Steuern erhöht und stellt gleichzeitig kaum etwas auf den Prüfstand. Das ist die Stadt, die wir ihnen hinterlassen.
🗺️ SELM 2034: WAS BLEIBT, WAS FEHLT — UND WER DIE VERANTWORTUNG TRÄGT
Acht Jahre läuft das Haushaltssicherungskonzept noch. Acht Jahre Aufsicht durch die Bezirksregierung. Acht Jahre, in denen Selm kaum investieren, kaum fördern und kaum gestalten kann. Das spüren Menschen, Vereine und Familien — jeden Tag.
📊 Wo Selm heute steht
Der NRW-Durchschnitt bei der Grundsteuer B liegt bei rund 560 Punkten.
Selm 2026: 990 Punkte → +77 % über dem NRW-Schnitt
Selm 2034: 1.310 Punkte → +134 % über dem NRW-Schnitt
Wer heute in Selm 600 Euro Grundsteuer zahlt, würde im NRW-Schnitt nur rund 340 Euro zahlen.
Steuern erhöhen ist der einfachste Weg. Aber es ist nicht der einzige. Und es ist nicht der fairste.
⚖️ Konsolidierung - aber nur auf einer Seite
Die Ratsmehrheit hat höhere Steuern für alle privaten Haushalte beschlossen. Was gleichzeitig fehlt: eine konsequente Prüfung auf der Ausgabenseite. Konsolidierung darf nicht bedeuten, dass ausschließlich Bürgerinnen und Bürger die Last tragen, während auf der anderen Seite nicht alles ernsthaft hinterfragt wird.
Ein dokumentiertes Beispiel, wie mangelndes Augenmaß teuer werden kann: der Kauf einer Kreisstraße ohne vorheriges Wertgutachten, gefolgt von jahrelangem Stillstand. Die Kosten tragen - wie immer - die Bürgerinnen und Bürger.
Unsere Forderung ist klar: Wer Steuererhöhungen beschließt, muss zuerst im eigenen Haushalt aufräumen. Jede freiwillige Leistung, jedes Vorhaben, jedes Projekt gehört auf den Prüfstand.
🏙️ Was in diesen acht Jahren nicht passiert
Straßen, die warten. Schulgebäude, die Aufmerksamkeit brauchen. Vereinsförderung, die schrumpft. Ein Hallenbad, das fehlt. Investitionen in Zukunft, die verschoben werden.
Das ist der eigentliche Preis des Defizits. Und er wird von denen bezahlt, die ihn nicht verursacht haben.
💬 Was wir unseren Kindern schulden
Die Generation, die heute aufwächst, hat diese Entscheidungen nicht getroffen. Sie werden mit den Konsequenzen leben — in Form höherer Steuern, aufgeschobener Investitionen und einer Stadt, die weniger kann als sie sollte.
Das ist keine Schicksalsfrage. Es ist eine Frage der politischen Prioritäten.
Wir haben drei Alternativen eingebracht. Alle drei wurden abgelehnt:
📌 Grundsteuer B auf 950 statt 990 Punkte — abgelehnt.
📌 Gewerbesteuer auf 520 statt 515 Punkte — abgelehnt.
📌 Prüfantrag: Mehrausschüttung der Sparkasse — abgelehnt.
Drei Vorschläge. Drei Ablehnungen. Die Last tragen die kommenden Generationen.
Wir werden weiter Alternativen einbringen. Denn Selm verdient mehr als den einfachsten Weg.
Was wünscht ihr euch für Selm 2034? Schreibt es uns. 👇
🔗 https://starkfuerselm.de/HSK-selm-2026/
Stark für Selm - Solide Finanzen. Starke Zukunft.