THW-Landessprecherteam Schleswig-Holstein

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THW-Landessprecherteam Schleswig-Holstein Der Landessprecher ist der ehrenamtlicher Vertreter der Helfer*innen des THW in Schleswig-Holstein.

Als Sprecher des Ehrenamtes vertritt er dessen Interessen und ist in alle wichtigen Entschiedungen einbezogen. Die letzte Wahl zur*zum Landessprecher*in fand am 07.05.2022 in Neumünster statt. Gewählt wurden:
Udo Petersen zum Landessprecher
Lars Wehmeyer zum stellvertretenden Landessprecher
Helge Schierhorn zum stellvertretenden Landessprecher

Spatenstich für den Neubau des Ortsverbandes
30/05/2026

Spatenstich für den Neubau des Ortsverbandes

26/05/2026

Ein Blick hinter die Kulissen:

Jetzt kommen wir zum wichtigsten bei so einem Lager - und eigentlich umfasst es alle die auch schon genannt wurden:

Menpower und Womenpower!!! 💪🏻💙

Hierzu gehören alle, die hier schon in den Fachgruppen vertreten waren und die dem Organisationsteam mit angehören!!! 📝
Denn ganz ehrlich, was nützt es uns wenn wir planen und planen und dann niemanden haben der hilft???
Wie man an den ganzen Beiträgen gesehen hat - das kann man nicht mit 5 oder 6 Leuten schaffen!!

Wir danken allen Helfern und Helferinnen, die sich vor, während und nach diesem Lager die Zeit genommen haben, um uns zu unterstützen und dieses Lager möglich gemacht haben!! 💙
Ihr seid alle der Wahnsinn!!!

Vielen vielen Dank! 🎉

23/05/2026
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17/05/2026

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10/05/2026

Am Beginn jeder THW-Laufbahn steht die Grundausbildung als Fundament für jeden Helfer. Gleich 9 von ihnen kamen am 25. April aus dem Ortsverband Kiel, um das erlernte Wissen in der Prüfung zu beweisen. In der Theorie und an sechs praktischen Stationen bewältigten die "Prüflinge" Aufgaben u.a. zu den Themen Stromerzeugung, Pumpen, Leitern, Heben von Lasten und Holz- und Gesteinsbearbeitung. Prüfer aus dem Regionalbereich begutachteten die Durchführung.

Am späten Nachmittag konnte Prüfungsleiter Lars Wehmeyer dann die Glückwünsche verkünden - 9 Kieler Anwärterinnen und Anwärter hatten bestanden.

Wir wünschen allen viel Spaß und Erfolg bei der zukünftigen Unterstützung im Technischen Zug des Ortverbandes!

Jubiläum und Einweihung der neuen Liegenschaft THW Ortsverband Kaltenkirchen Herzlichen Glückwunsch und alles Gute in de...
02/05/2026

Jubiläum und Einweihung der neuen Liegenschaft THW Ortsverband Kaltenkirchen
Herzlichen Glückwunsch und alles Gute in der neuen Heimat

07/04/2026
04/04/2026
02/04/2026

Gemeinsam sicher vorbereitet – zusammen mit dem , mit dem uns eine langjährige Zusammenarbeit und viele gemeinsame „FeuerWerk“-Projekte verbinden, unterstützen wir die Kampagne des Landes Schleswig-Holstein und setzen ein Zeichen für mehr Krisenvorsorge in der Bevölkerung. 💪

Ziel der Kampagne ist die eigenständige Versorgung über mindestens 72 Stunden. Gleichzeitig soll wichtiges Wissen vermittelt werden:

👉 Sicherstellung der eigenen Selbstversorgung
👉 Kenntnis und richtiges Einordnen von Warnmitteln
👉 Verständnis für das richtige Verhalten nach Warnungen

Klar ist: Wer vorbereitet ist, schützt nicht nur sich selbst, sondern entlastet auch die Einsatzkräfte. So können wir im Einsatz gezielt dort helfen, wo es wirklich darauf ankommt.

Wie bereitest du dich auf Krisen- und Katastrophenfälle vor? 🫢
Folge jetzt und erfahre mehr über die optimale Vorbereitung!


finke .danielguenther

Mach’s Gut Bernd
02/04/2026

Mach’s Gut Bernd

Trauer um Bernd Richardt.

Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk trauert um Bernd Uwe Richardt. Im Alter von 81 Jahren verstarb der Träger des THW-Ehrenzeichens in Gold am 29.03.2026 in Flensburg.

Bernd Richardt war als dienstältestes Mitglied des Ortsverbandes Flensburg über 65 Jahre für das THW aktiv. Im Jahre 1960 in Berlin-West eingetreten, engagierte er sich seit dem unermüdlich für die Bundesanstalt. Egal ob ehren- oder hauptamtlich, Bernd genoss stets die größte Hochachtung seiner Mitmenschen und stand ihnen immer mit Rat und Tat zur Seite.

Analog zu Bernds Dienstzeitalter stieg die eingebrachte Energie für das THW. In den ersten „jungen und wilden“ Jahren absolvierte er diverse Lehrgänge. Ob zu Land, auf dem Wasser oder mit neuer Verantwortung. Zu nennen sind hier unter Anderem die Ausbildungen zum Sicherheitsbeauftragten, Jugendbetreuer oder Feldkoch. Bernd übt seine übernommenen Aufgaben stets zu vollster Zufriedenheit seiner Kameradinnen und Kameraden aus.

Auch hauptamtlich war Bernd für das THW eine wahre Bereicherung. Als Junggeselle des Gebäudereinigungshandwerks ist er 1972 hauptberuflich in den Landesverband 10 (X) Berlin eingestiegen. Zunächst als Kraftfahrer, später als Gerätehandwerker schnupperte Bernd die Luft des Hauptamtes, welche ihn schnell in den Bann zog. Seine Kolleginnen und Kollegen beschreiben Bernd als dauerhaft motivierten und perfektionistischen Kameraden und Kollegen, auch weil er stets versuchte, diese Eigenschaft mit einer gesunden Strenge an seine ehrenamtlichen, aber auch hauptamtlichen Kameraden zu übertragen – und das meist mit Erfolg. Der Ausruf „keine halben Sachen“ beschrieb Bernd und seine Arbeit ziemlich treffend.

Im Jahre 1976, gerade einmal vier Jahre im Hauptamt, stand bereits die erste berufliche Umstrukturierung an. Bernd durfte einer Beschäftigung in der Werkstatt des LV X als Karosseriehandwerker nachgehen. In dieser Zeit bildete er sich und andere unermüdlich und mit dem gewohnten hohen Maß an Ehrgeiz weiter, u.a. erlang er die Befähigung zum Prüfen von Fahrtenschreibern und Luftdruckbremsanlagen.

Während der ersten Jahre als Hauptamtlicher war Bernd selbstverständlich auch weiterhin ehrenamtlich aktiv. Er schaffte es, Familie und THW, egal ob als Hobby oder Beruf, in Einklang zu bringen.

Nachdem Bernd Richardt im Jahre 1980 beruflich nach Schleswig-Holstein versetzt wurde, wuchs mehr und mehr sein Herz für die Jugendarbeit. Besonders die finale Versetzung in die damalige Geschäftsstelle Flensburg, zu diesen Zeiten noch in der alten „Duburg-Kaserne“ zusammen mit dem Ortsverband Flensburg beheimatet, ließ Bernd mit seiner Familie im Jahre 1983 in seinem Wohnort Harrislee sesshaft werden. Er nahm sich mehr und mehr Zeit für die Jugend, die er in Flensburg mit aufbaute. In dieser Zeit pflegte er ein enges Verhältnis mit dem damaligen Landesjugendleiter Schleswig-Holstein und Leiter des THW im Stützpunkt Internat Louisenlund an der Schlei. Die Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung expandierte schnell, sodass regelmäßige Jugendlager entstanden.

Als er nicht nur seine fachliche Kompetenz, sondern auch die Fähigkeit, zwischenmenschliche Harmonie zu bewirken erkannte, übernahm er zum 01. Juni 1989 die ordentliche Funktion des Jugendbetreuers. In dieser Zeit hätte er wahrscheinlich nicht geahnt, dass seine Begeisterung, die er mit Elan auf die Jugend überträgt, viel bewirken kann. Viele seiner ehemaligen Junghelferinnen und Junghelfer sind dem THW verbunden geblieben. Unzählige Fachhelfer, die mittlerweile über das gesamte Bundesgebiet verteilt noch immer aktiv im THW wirken, zeugen von seiner Leistung. Besonders beträchtlich sei aber die Anzahl der ehemaligen Junghelfer, die jetzt Führungskräfte sind. Ohne Bernd wären sie wahrscheinlich sie nie soweit gekommen – darunter etliche Gruppen- und Zugführende, OV-Stabsmitglieder und Ortsbeauftragte, sowie auch hauptamtliche Regionalstellen- und Referatsleitungen bundesweit. Nach der Jugend bereitete Bernd „seine Kinder“ in einer für ihn selbstverständlichen Präzision und Sorgfalt auf den Einsatzdienst im Rahmen der Grundausbildung vor.

Auch Auslandseinsätze auf mehreren Kontinenten härteten ihn ab und sorgten sicherlich auch nicht unerheblich dafür, dass Bernd so war, wie wir ihn kannten. Sein Engagement wurde insgesamt vier Mal mit dem Einsatzzeichen für humanitäre Hilfe im Ausland gewürdigt. Bernd machte sich nach und nach nicht nur regional, sondern deutschland- und wenn nicht sogar weltweit bekannt, beispielsweise in Russland oder Tunesien.

1996 konnte Bernd für die Funktion des Ausstatters in der THW Geschäftsstelle Schleswig (ehem. Flensburg) mit Sitz in Flensburg gewonnen werden. Er stelle in dieser Zeit erneut seinen Fleiß und seine Kompetenz unter Beweis. Ein Großteil der Helferschaft des Geschäftsführerbereichs lernte Bernd spätestens in „seiner“ Kleiderkammer kennen.

Bernd Richardt wurde im Jahr 2007 in den hauptamtlichen Ruhestand verabschiedet. Was hieß das für ihn? Genau – mehr Zeit für das Ehrenamt und den OV Flensburg! Beinahe täglich war Bernd bis kurz vor seinem Tod in seinem OV, pflegte Fahrzeuge und Gerät, griff auch selber mal zum Schraubenschlüssel und sorgte dafür, dass alles läuft.

In dieser Zeit merkte er, dass sein fortgeschrittenes Alter einen zu großen Abstand zur Jugend darstellt. Er stellt sein Amt als Jugendbetreuer zur Verfügung und konnte es schnell in jüngere Hände, selbstverständlich in die eines seiner ehemaligen Junghelfer, übergeben. Auch wenn er die Funktion des Jugendbetreuers nicht mehr innehatte, war Bernd immer für die Jugend da, egal ob mit Rat oder Tat. Auch die Teilnahme an Zeltlagern ließ er sich nicht nehmen, obwohl er nach kurzer Zeit als normaler Helfer zum Schirrmeister berufen wurde.

Von 2006 bis zu seinem Tod war Bernd gut 20 Jahre Schirrmeister des Ortsverbandes, und nahm zugleich auch die Funktion als wandelnde THW-Enzyklopädie des Ortsverbandes wahr. Er bildete bis zuletzt noch immer die Jugendbetreuer und Schirrmeister aus und war immer da, ohne irgendetwas dafür zu verlangen. Wöchentlich stand er pünktlich zum Dienst auf der Matte – eine Aktivität, die trotz seines hohen Alters wie ein Klacks für ihn erscheint. Egal ob als Mitglied des Ortsausschusses, ständiger Berater der Jugend und der OV-Führung, insbesondere des Ortsbeauftragten und des Stabs, Bernd stand immer mit Rat und Tat zur Verfügung.

Mitte des Jahres 2019 trat er sogar in das Büro des Ortsbeauftragten und verlangte in seiner direkten und geliebten Art nach neuen Aufgaben. Ihm sei langweilig und es kribble in seinen Fingern. Diese Situation steht sinnbildlich für ein nicht zu löschendes, in seinem Herzen loderndes Feuer, das seit über 65 Jahren für das THW brannte. Nach längerem Überlegen war eine schnelle und sinnvolle Lösung gefunden. Stichwort: BuFDi 2000. Bernd war nach einigen wenigen klärenden Gesprächen bereit, die Aufgabe – selbstverständlich im OV Flensburg – zu übernehmen und ab 2019 der erste BFDler in einem Ortsverband im Regionalbereich Schleswig, wahrscheinlich sogar in ganz Deutschland zu sein.

Bernd Richardt hat dem THW beinahe sein ganzes Leben lang ,gedient‘. Fast 40 Lehrgänge an Ausbildungsstellen des Bundes und der Länder, eine Vielzahl von ausgebildetem THW-Nachwuchs, die Arbeit über 35 Jahre als hauptamtlicher und 12 Jahre nach dem Ruhestand erneut als BFDler, seine Liebe für das THW – all diese Dinge umschreiben sein Lebenswerk, welches sich selbst in einer solch ausführlichen Begründung nicht gänzlich widerspiegeln lässt. Unser Bernd war immer für uns da, wenn wir ihn brauchten.

Als Anerkennung für seine beispiellose Einsatzbereitschaft und herausragenden Verdienste im THW verlieh der Präsident Gerd Friedsam am 14.01.2020 das Ehrenzeichen in Gold der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk an Bernd Uwe Richardt. Diese Ehrung bildete zweifelsfrei den Höhepunkt seines Lebenswerks.

In tiefer Trauer nimmt der Ortsverband Flensburg Abschied von Bernd Uwe Richardt. Unsere Gedanken sind bei seinen beiden Töchtern und ihren Familien. Voller Dankbarkeit verneige ich mich tief vor seiner Leistung für das THW. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.


Matthias Scherff
Der Ortsbeauftragte für Flensburg.

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