26/01/2026
Wie Hightech und Pflege zusammengehen können, zeigt „Grace“ – Mannheims modernster Dalmatiner 🤖🐾
An der Technischen Hochschule Mannheim wird aktuell daran gearbeitet, den Roboterhund für den Einsatz in Pflegeeinrichtungen weiterzuentwickeln.
Damit aus wissenschaftlichen Ideen nicht nur spannende Prototypen entstehen, sondern echte wirtschaftliche Wertschöpfung, müssen wir – neben dem Zugang zu Kapital – die Rahmenbedingungen an unseren Hochschulen und Forschungseinrichtungen für Ausgründungen verbessern.
Drei kurze Gedanken dazu:
1️⃣ Entrepreneurship-Bildung früher verankern
Im Land der Mittelständler sollte Entrepreneurship längst fester Bestandteil des Lehrplans sein – bereits in Schulen. So erhalten junge Menschen frühzeitig einen Zugang zum Unternehmertum und damit eine zusätzliche Perspektive für ihren beruflichen Werdegang.
2️⃣ Zeitfenster für Ausgründungen schaffen
Für Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es bis heute eine enorme Herausforderung, neben Lehre/Forschung bzw. Studium erfolgreich zu gründen. Baden-Württemberg sollte deshalb über ein Gründungssemester nachdenken, um Ausgründungen attraktiver zu gestalten und Gründerinnen und Gründer zu entlasten.
3️⃣ Transfer- und Innovationsräume stärken
Wir brauchen mehr geeignete Finanzierungsmodelle und Tech-Räume, in denen Mittelstand, Gründerinnen und Gründer zusammenkommen – denn genau hier entsteht der notwendige Know-how-Transfer für marktfähige Innovationen.
Vielen Dank an Prof. Dr. Oliver Wasenmüller und Prof. Dr. Oliver Hummel für die vielen Impulse und den Rundgang durch das Zentrum. Ich bin immer wieder beeindruckt, was unsere Talente auf die Beine stellen.
Baden-Württemberg braucht ab März eine mutige Gründungs- und Startup-Politik – und damit wir unsere Innovationskraft entfachen können.