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Unser Wachtberg gestalten ... im Sinne der Bürgerscha

Informationen zu den politischen Aktivitäten Zielen, Aufgaben und Personen der UWG in Wachtberg

Aus der Ratsfraktion im „Wir Wachtberger“ (Veröffentlichung am 25.04.2026)Wachtberg berät Zukunftsthemen –Wohnraum und B...
21/04/2026

Aus der Ratsfraktion im „Wir Wachtberger“
(Veröffentlichung am 25.04.2026)

Wachtberg berät Zukunftsthemen –
Wohnraum und Bildung im Fokus

In diesen Tagen stehen in Wachtberg zentrale Themen auf der politischen Tagesordnung. In den Ausschüssen wird über Fragen beraten, die die Entwicklung der Gemeinde unmittelbar betreffen.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem sogenannten „Bau-Turbo“. Dabei geht es um die Frage, wie zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden kann. Für die Unabhängige Wählergemeinschaft ist klar: Der Bedarf ist da – entscheidend ist, dass neue Entwicklungen mit Augenmaß erfolgen und Infrastruktur von Anfang an mitgedacht wird.

Auch im Bildungsbereich stehen wichtige Entscheidungen im Raum. Die Diskussion um die Hans-Dietrich-Genscher-Schule zeigt, wie eng die rechtlichen Rahmenbedingungen derzeit sind und dass bisherige Ansätze – wie ein zusätzlicher Realschulzweig – so nicht umgesetzt werden konnten.
Für die UWG ist jedoch ebenso klar: Damit darf sich Politik nicht zufriedengeben. Es braucht neue Perspektiven für den Standort und eine verlässliche Zukunft für die Schülerinnen und Schüler.

„Gerade jetzt wird sichtbar, welche Themen viele Menschen bewegen – und wie wichtig es ist, nicht nur Grenzen zu verwalten, sondern aktiv zu gestalten“, so der Fraktionsvorsitzende Bernd Wollin.

Die Unabhängige Wählergemeinschaft begleitet die laufenden Beratungen eng und wird über die weiteren Entwicklungen informieren.

Diese Themen gehen uns alle an.
Veränderung passiert nicht von allein.
Sie braucht Aufmerksamkeit, Interesse – und manchmal auch den nötigen Druck.

Hier die Tagesordnungen der öffentlichen Fachausschüsse jeweils um 18.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.

📅 Dienstag, 21. April – Planungsausschuss
https://sessionnet.owl-it.de/wachtberg/bi/si0057.asp?__ksinr=4039

📅 Mittwoch, 22. April – Ausschuss für Infrastruktur und Bau
https://sessionnet.owl-it.de/wachtberg/bi/si0057.asp?__ksinr=4040

📅 Donnerstag, 23. April – Ausschuss für Bildung und Gesellschaft
https://sessionnet.owl-it.de/wachtberg/bi/si0057.asp?__ksinr=4108

👉 Was ist euch beim Thema Wohnen und Schule in Wachtberg besonders wichtig?

Aus der Ratsfraktion im "Wir Wachtberger" (Veröffentlichung am 25.04.2026)Wachtberg berät Zukunftsthemen –Wohnraum und B...
21/04/2026

Aus der Ratsfraktion im "Wir Wachtberger"
(Veröffentlichung am 25.04.2026)

Wachtberg berät Zukunftsthemen –
Wohnraum und Bildung im Fokus

In diesen Tagen stehen in Wachtberg zentrale Themen auf der politischen Tagesordnung. In den Ausschüssen wird über Fragen beraten, die die Entwicklung der Gemeinde unmittelbar betreffen.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem sogenannten „Bau-Turbo“. Dabei geht es um die Frage, wie zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden kann. Für die Unabhängige Wählergemeinschaft ist klar: Der Bedarf ist da – entscheidend ist, dass neue Entwicklungen mit Augenmaß erfolgen und Infrastruktur von Anfang an mitgedacht wird.

Auch im Bildungsbereich stehen wichtige Entscheidungen im Raum. Die Diskussion um die Hans-Dietrich-Genscher-Schule zeigt, wie eng die rechtlichen Rahmenbedingungen derzeit sind und dass bisherige Ansätze – wie ein zusätzlicher Realschulzweig – so nicht umgesetzt werden konnten.
Für die UWG ist jedoch ebenso klar: Damit darf sich Politik nicht zufriedengeben. Es braucht neue Perspektiven für den Standort und eine verlässliche Zukunft für die Schülerinnen und Schüler.

„Gerade jetzt wird sichtbar, welche Themen viele Menschen bewegen – und wie wichtig es ist, nicht nur Grenzen zu verwalten, sondern aktiv zu gestalten“, so der Fraktionsvorsitzende Bernd Wollin.

Die Unabhängige Wählergemeinschaft begleitet die laufenden Beratungen eng und wird über die weiteren Entwicklungen informieren.

Diese Themen gehen uns alle an.
Veränderung passiert nicht von allein.
Sie braucht Aufmerksamkeit, Interesse – und manchmal auch den nötigen Druck.

Hier die Tagesordnungen der öffentlichen Fachausschüsse jeweils um 18.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.

📅 Dienstag, 21. April – Planungsausschuss
https://sessionnet.owl-it.de/wachtberg/bi/si0057.asp?__ksinr=4039

📅 Mittwoch, 22. April – Ausschuss für Infrastruktur und Bau
https://sessionnet.owl-it.de/wachtberg/bi/si0057.asp?__ksinr=4040

📅 Donnerstag, 23. April – Ausschuss für Bildung und Gesellschaft
https://sessionnet.owl-it.de/wachtberg/bi/si0057.asp?__ksinr=4108

👉 Was ist euch beim Thema Wohnen und Schule in Wachtberg besonders wichtig?

Aus der Ratsfraktion im "Wir Wachtberger" (Veröffentlichung 28.03.2028)Brunnengarten gescheitert –Wachtberg verliert ern...
24/03/2026

Aus der Ratsfraktion im "Wir Wachtberger"
(Veröffentlichung 28.03.2028)

Brunnengarten gescheitert –
Wachtberg verliert erneut einen Investor

Die Firma Dornieden wird die Projektentwicklung des Bebauungsplans Brunnengarten in Berkum nicht fortsetzen – das teilte Bürgermeister Swen Christian am 17.03.2026 den Ratsfraktionen mit.

Die Unabhängige Wählergemeinschaft nimmt diese Nachricht mit Bestürzung zur Kenntnis. Was Wachtberg damit verliert, ist konkret: Etwa 100 Wohneinheiten – mit ca. 30 Prozent gefördertem Wohnraum, Mehrgenerationen- und seniorengerechtem Wohnen, höchstem Energiestandard, zentraler Wärmeversorgung und Begegnungsflächen in unmittelbarer Nähe von Einkaufszentrum und Busbahnhof. Ein Projekt, das Wachtberg gebraucht hätte.

Über zwei Jahre kein Gutachten

Seit 2013 ist die 3,5 Hektar große Fläche im Flächennutzungsplan als Wohnbaufläche ausgewiesen. Im Februar 2020 brachte die UWG den Antrag ein, dass mindestens 20 Prozent geförderter Wohnraum entstehen soll – der Planungsausschuss stimmte zu.

Im September 2023 beschloss der Planungsausschuss ein unabhängiges hydrogeologisches Gutachten zur Wasserversorgung der Burg Odenhausen – Grundvoraussetzung für das weitere Verfahren. Heute, im März 2026, liegt dieses Gutachten nicht vor.

„Der Planungsausschuss hat einen klaren Beschluss gefasst. Die Verwaltung hat ihn nicht umgesetzt. Das Ergebnis ist der Verlust eines Investors, der dringend benötigten Wohnraum für Wachtberg hätte schaffen können", erklärt Bernd Wollin, Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen Wählergemeinschaft. Swen Christian war vor seiner Wahl zum Bürgermeister acht Jahre Beigeordneter und damit für die Gemeindeentwicklung verantwortlich.

Wie geht es mit der Fläche weiter?

Angelika Schmidt, Sprecherin für Bau- und Planungsthemen, benennt die entscheidende Frage: „Lässt die Verwaltung das hydrogeologische Gutachten jetzt trotzdem durchführen, um eine Entwicklung der Fläche durch einen anderen Investor zu ermöglichen? Oder verbaut man damit Wachtbergs städtebauliche Zukunft auf Jahre? Das sind Fragen, die die Menschen im Ländchen zurecht umtreiben." Ohne das Gutachten ist jede weitere Entwicklung blockiert – unabhängig davon, wer als nächstes Investor wäre.

Kein Einzelfall – das größere Bild

Der Brunnengarten reiht sich in ein Muster ein: Im Dezember 2025 sprang der Investor für das Baugebiet Margeritenweg in Pech ab. Und wie der General-Anzeiger Bonn im Januar 2026 berichtete, sucht die Fraunhofer-Gesellschaft - mit über 900 Mitarbeitenden der größte Arbeitgeber Wachtbergs - Erweiterungsflächen außerhalb der Gemeinde, weil Verhandlungen laut GA „nicht zielführend" verliefen. Christians Reaktion auf GA-Anfrage: „Die Gemeinde hat dazu keine Informationen." Auf Initiative der Ratsfraktionen wurden Gespräche aufgenommen. Ob die Intervention noch etwas ändern kann, bleibt offen. Dass es erst dieses Drucks bedurfte, ist bezeichnend.

Verlässlichkeit als Führungsaufgabe

Wachtberg hat derzeit keine stabile Ratskoalition. Gerade deshalb wäre es Aufgabe des Bürgermeisters, durch verlässliche Kommunikation Vertrauen bei wichtigen Partnern aufzubauen. Öffentlichkeitswirksame Präsenz allein schafft keine belastbaren Partnerschaften.

Was Investoren und Institutionen brauchen, sind keine Bekenntnisse – sondern Verbindlichkeit. „Projekte gelingen in Wachtberg nur, wenn Verwaltung und Politik als Einheit auftreten. Diese Brückenarbeit ist keine Option – sie ist Pflicht. Das war in Wachtberg einmal selbstverständlich", so Andrea Lohmeier, Pressesprecherin der Unabhängigen Wählergemeinschaft und langjähriges ehemaliges Ratsmitglied.

UWG fordert:
Das hydrogeologische Gutachten muss unverzüglich beauftragt werden. Der Bürgermeister muss öffentlich erklären, warum ein Beschluss des Planungsausschusses zweieinhalb Jahre folgenlos blieb. Und Wachtberg braucht eine verbindliche Kommunikations- und Standortpolitik – keine Verwaltung, die von Entwicklungen überrascht wird, die längst hätten gesteuert werden können.

Aus der Ratsfraktion im "Wir Wachtberger" vom 28.02.2026UWG fordert verlässliche PerspektivenGewerbepolitik bedeutet Zuk...
20/03/2026

Aus der Ratsfraktion im "Wir Wachtberger" vom 28.02.2026

UWG fordert verlässliche Perspektiven
Gewerbepolitik bedeutet Zukunft sichern

Die Diskussionen der vergangenen Wochen um den Flächenbedarf eines großen Forschungs- und Technologiearbeitgebers in unserer Region zeigen, wie wichtig eine vorausschauende und transparente Gewerbepolitik für Wachtberg ist. Es geht nicht um einzelne Projekte, sondern um die langfristige wirtschaftliche Stabilität unserer Gemeinde.

Unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen leisten hierzu seit Jahren einen entscheidenden Beitrag. Rund 7,2 Mio. Euro Gewerbesteuer netto jährlich fließen in den Gemeindehaushalt – bei Gesamteinnahmen von etwa 50 Mio. Euro. Zum Vergleich: Die Grundsteuer B liegt bei rund 5,9 Mio. Euro. Diese Zahlen verdeutlichen, wie stark unsere finanzielle Handlungsfähigkeit von einer funktionierenden wirtschaftlichen Basis abhängt.

Bereits 2022 bestand im Zuge der Regionalplanung die Chance, zusätzliche perspektivische Gewerbeflächen zu entwickeln. Die UWG hätte diesen Weg gerne gemeinsam mit der Verwaltung – damals unter Verantwortung des heutigen Bürgermeisters – weiterverfolgt, konnte sich politisch jedoch nicht durchsetzen.

Gerade weil Gewerbeflächenentwicklung lange Vorlaufzeiten hat, darf weiteres Zögern keine Option sein. Die UWG fordert, jetzt ergebnisoffen zu prüfen, wo perspektivisch zusätzliche Flächen entstehen können. Wer heute nicht handelt, verspielt morgen Gestaltungsspielraum.

Unsere gewerbesteuerzahlenden Betriebe sichern Arbeitsplätze, Innovationskraft und finanzielle Stabilität. Sie verdienen klare Perspektiven und verlässliche Rahmenbedingungen.

Andrea Lohmeier

Aus der Ratsfraktion im "Wir Wachtberger" vom 14.02.2026L158 bleibt zentrales Verkehrsthema in WachtbergFrühe Initiative...
20/03/2026

Aus der Ratsfraktion im "Wir Wachtberger" vom 14.02.2026

L158 bleibt zentrales Verkehrsthema in Wachtberg
Frühe Initiative der Unabhängigen zeigt Wirkung – Verkehrslenkung und Schutz der Ortslagen im Fokus

Die Verkehrssituation rund um die L158 und die möglichen Folgen der Sperrung der Bonner Nordbrücke beschäftigen die Wachtberger Politik weiterhin intensiv. Bereits am 22. Dezember 2025 hatte die Unabhängige Wählergemeinschaft öffentlich auf mögliche Belastungen für die Ortslagen hingewiesen und eine frühzeitige Befassung gefordert.

Diese Forderung griffen Bündnis 90/Die Grünen auf und brachten einen Dringlichkeitsantrag ein, um Straßen.NRW frühzeitig in die Beratungen einzubinden. Daraufhin griff auch die Verwaltung das Thema auf: Herr Huth von Straßen.NRW nahm an der Ratssitzung am 05. Februar 2026 teil und berichtete über geplante Maßnahmen zur Verkehrslenkung. Ziel ist ausdrücklich, keine offizielle Umleitungsstrecke über die L158 auszuweisen und auch Navigationssysteme möglichst entsprechend zu steuern. Gleichzeitig bleibt klar, dass Ziel- und Lieferverkehr weiterhin über die Landstraße geführt werden muss.

Der Rhein-Sieg-Kreis führt derzeit Verkehrszählungen durch, um belastbare Vergleichswerte zur bisherigen, aktuellen und möglichen künftigen Verkehrsentwicklung zu erhalten. Fraktionsvorsitzender Bernd Wollin konnte zudem erreichen, dass ein möglicher Einsatz von Flüsterasphalt geprüft wird. Auch die Verkehrssituation an der Kreuzung Pech/L158 soll erneut betrachtet werden – sowohl mit Blick auf den Rückbau der Seilbachbrücke als auch auf den insgesamt zu erwartenden zusätzlichen Verkehr. Dabei soll insbesondere auch die Situation für Fußgänger und Schulkinder stärker berücksichtigt werden.

Aus Sicht der Fraktion zeigt sich, dass frühgesetzte Impulse Wirkung zeigen. Ziel bleibt es, zusätzliche Belastungen für die Ortslagen möglichst zu begrenzen und zugleich praktikable Lösungen für Pendler, Landwirtschaft und Gewerbe sicherzustellen.

Andrea Lohmeier

Aus der Ratsfraktion im „Wir Wachtberger“ vom 31.01.2026Klarheit an der Gemeindegrenze - Windkraft mit AugenmaßMit der R...
31/01/2026

Aus der Ratsfraktion im „Wir Wachtberger“ vom 31.01.2026

Klarheit an der Gemeindegrenze - Windkraft mit Augenmaß

Mit der Rechtskraft des Sachlichen Teilplans Erneuerbare Energien für die Planungsregion Köln ist endgültig klar:
Die geplanten Windindustrieanlagen im Waldgebiet am Bonner Heiderhof und Haselingsberg werden nicht realisiert. Die betreffenden Flächen wurden aus der regionalen Planung gestrichen.

Auch wenn dieses Vorhaben auf Bonner Stadtgebiet lag, hatte es eine unmittelbare Bedeutung für Wachtberg, insbesondere für den Ortsteil Pech. Die geplanten Standorte befanden sich direkt an der Gemeindegrenze, angrenzende Wald- und Erholungsflächen wären sichtbar und erlebbar betroffen gewesen. Viele Bürgerinnen und Bürger aus Wachtberg haben diese Entwicklung daher mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.

Die UWG Wachtberg begrüßt, dass diese Planung nun vom Tisch ist. Die Entscheidung bestätigt, dass großdimensionierte Windindustrieanlagen in unmittelbarer Nähe von Wohngebieten und sensiblen Waldflächen besonders sorgfältig geprüft werden müssen - und nicht jeder theoretisch mögliche Standort auch politisch sinnvoll ist.

Für Wachtberg selbst ist das Thema Windkraft seit Längerem klar eingeordnet. Maßgeblich waren dabei unter anderem die fachlichen Einschätzungen des in unserer Gemeinde ansässigen Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik, wonach Windenergieanlagen in der Region den Betrieb des dortigen Weltraumbeobachtungsradars beeinträchtigen würden. Diese Argumente haben auf regionaler Ebene zu einer realistischen Bewertung geführt.

Die Unabhängige Wählergemeinschaft steht zu einer Energiewende. Gleichzeitig vertreten wir eine energiepolitische Linie mit Augenmaß:
Erneuerbare Energien müssen dort eingesetzt werden, wo sie technisch sinnvoll, ökologisch vertretbar und gesellschaftlich akzeptiert sind. Aktionismus, der zu Lasten von Wohnqualität, Naherholung oder gewachsenen Naturräumen geht, hilft weder dem Klimaschutz noch der Akzeptanz vor Ort.

Die nun getroffene Entscheidung schafft Klarheit für den Grenzbereich zwischen Bonn und Wachtberg. Für uns bleibt entscheidend, dass kommunale Besonderheiten respektiert werden - und dass politische Entscheidungen nicht über die Köpfe der Menschen hinweg getroffen werden.

Ortsausschuss PechBernd Wollin zum Vorsitzenden gewähltIn der konstituierenden Sitzung des Ortsausschusses Pech wurde de...
16/01/2026

Ortsausschuss Pech
Bernd Wollin zum Vorsitzenden gewählt

In der konstituierenden Sitzung des Ortsausschusses Pech wurde der Vorsitz neu gewählt. In geheimer Abstimmung unterlag Jürgen Kleikamp (CDU) dem Fraktionsvorsitzenden der UWG.

Bernd Wollin lebt seit frühester Kindheit im Ortsteil, ist dort aufgewachsen und eng mit Pech verbunden. Mit seiner Wahl verbindet sich der Anspruch auf Kontinuität, Verlässlichkeit und eine dauerhaft präsente Interessenvertretung für den Ortsteil.

Nach dem früheren Vorsitz von Stefan Hahn (CDU), der nicht erneut für den Rat kandidierte, wurde der Vorsitz gegen Ende der vorigen Ratsperiode von Jürgen Kleikamp übernommen.

Bedauerlich ist, dass das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden unbesetzt blieb. Das CDU-Ratsmitglied Bernd Düsterdiek war in der Sitzung nicht anwesend und ließ im Vorfeld ausrichten, dass er für eine Stellvertretung nicht zur Verfügung steht. Eine Kandidatur von Jürgen Kleikamp erfolgte ebenfalls nicht.

Bernd Wollin dankte dem bisherigen Ortsausschuss für die geleistete Arbeit.

Inhaltlich wurden in der Sitzung bereits erste Themen aufgegriffen. Dazu zählen insbesondere die Auswirkungen der Baumaßnahmen rund um den sogenannten „Tausendfüßler“ sowie Fragen der Schulwegsicherung an der L158.

Neujahrstreffen der UWG Dank, Zusammenhalt und Blick nach vornZum Neujahrstreffen der UWG am 09. Januar 2026 kamen die M...
11/01/2026

Neujahrstreffen der UWG
Dank, Zusammenhalt und Blick nach vorn

Zum Neujahrstreffen der UWG am 09. Januar 2026 kamen die Mitglieder im Restaurant zusammen, das auf der historischen Anlage der Burg Münchhausen beheimatet ist. In ruhiger Atmosphäre bot der Abend Raum für Gespräche, Rückblick und den gemeinsamen Blick nach vorn.

In ihrer Rede machte unsere Vorsitzende Angelika Schmidt deutlich, wofür die UWG steht: für sachorientierte Kommunalpolitik, klare Entscheidungen und den Anspruch, Politik nachvollziehbar, verlässlich, verantwortungsvoll und bürgernah im Dialog zu gestalten

Ein wichtiger Teil des Abends war der Dank an diejenigen, die sich über viele Jahre engagiert und Verantwortung getragen haben. Zugleich wurde sichtbar, was die UWG für die kommenden Aufgaben trägt: Zusammenhalt, Teamarbeit und die Bereitschaft, Verantwortung gemeinsam zu übernehmen. Dass die gesamte UWG-Fraktion an diesem Abend zusammenkam, wertete unser Fraktionsvorsitzender Bernd Wollin als starkes Zeichen für den Zusammenhalt und die gemeinsame Ausrichtung.

Zum Ausklang entstand ein besonderer Moment, als unser Ehrenvorsitzender Paul Giersberg auf den Kachelofen im Raum hinwies. Die Wappen auf den Kacheln stehen für die Töpfer aus Adendorf, die das Ortsbild und das Selbstverständnis des Dorfes geprägt haben. Ein Zeichen für handwerkliche Tradition, Verantwortung und das Zusammenwirken vieler Einzelner.

Dass dieses Neujahrstreffen mitten in Adendorf stattfand, passte genau dazu: getragen von gewachsenen Strukturen, offen im Austausch und mit dem Anspruch, Politik für die gesamte Gemeinde gemeinsam weiterzuentwickeln.

Danke an alle, die diesen Abend mitgetragen haben und die UWG auch im neuen Jahr unterstützen.

24/12/2025
PRESSEMITTEILUNGUWG fordert Lkw-Verbot über 7,5 Tonnen auf der L158 – nur Anlieger- und Lieferverkehr freiWachtberg, 22....
22/12/2025

PRESSEMITTEILUNG

UWG fordert Lkw-Verbot über 7,5 Tonnen auf der L158 – nur Anlieger- und Lieferverkehr frei

Wachtberg, 22.12.2025
Die Unabhängige Wählergemeinschaft Wachtberg (UWG) bereitet derzeit einen Antrag vor, um die L158 vor zusätzlichem Schwerlast-Durchgangsverkehr zu schützen. Hintergrund ist die angekündigte Sperrung der Bonner Nordbrücke (A565) für Lkw über 7,5 Tonnen ab Januar 2026.

Ein Ersatzneubau wird nach derzeitigen Planungen erst ab den 2030er-Jahren erwartet. Aus Sicht der UWG droht dadurch eine langfristige Verlagerung von Schwerlastverkehr in die Ortslagen Pech, Villip und Villiprott – mit erheblichen Folgen für Sicherheit und Lebensqualität.

Nach Angaben der Autobahn GmbH nutzen rund 8.000 Lkw pro Tag die Nordbrücke. Etwa zehn Prozent davon entfallen auf lokalen Verkehr. Zwar geht man davon aus, dass der überwiegende Teil des Schwerverkehrs künftig großräumig über Alternativen wie die A61 oder A3 sowie Rheinquerungen in Köln oder Koblenz ausweicht. Die UWG bezweifelt jedoch, dass diese Lenkungswirkung in der Praxis zuverlässig funktioniert.

„Die Sperrungen der A565 in der Vergangenheit haben gezeigt, dass viele Lkw sehr schnell auf Schleichrouten ausweichen – insbesondere über Meckenheim – L158 – Bad Godesberg – B9 – Südbrücke (A562) oder in Gegenrichtung“, erklärt die UWG. „Dieses Szenario ist umso realistischer, wenn der Kölner Ring und die Rodenkirchener Brücke – wie häufig zu Stoßzeiten – überlastet sind.“

Zusätzlich verschärfen fehlende Alternativen die Lage: Die Reuterstraße als zweiter Zubringer zur Südbrücke ist für Schwerverkehr eingeschränkt, Adenauerallee und Kennedybrücke gelten als ungeeignete Ausweichrouten. Auch die Bonner Stadtverwaltung hat öffentlich betont, die Kennedybrücke von zusätzlichem Schwerlastverkehr freihalten zu wollen.

Die UWG warnt: Eine stärkere Nutzung der L158 würde die ohnehin angespannte Situation weiter verschärfen. „Die Lärmimmissionen liegen bereits heute über einem erträglichen Maß – das haben zuletzt auch Rückmeldungen im Rahmen der Lärmschutzplanung deutlich gemacht“, so die UWG. „Ein angekündigter Flüsterasphalt wäre allenfalls eine kosmetische Maßnahme. Vor allem steigt mit zusätzlichem Schwerverkehr auch die Unfallgefahr – insbesondere an sensiblen Punkten wie der Kreuzung Pecher Hauptstraße / Grüner Weg / L158.“

Besondere Sorge bereitet der UWG zudem das in Umsetzung befindliche Schnellbuskonzept mit einem Haltepunkt direkt an der L158. „Wollen wir ernsthaft, dass Schulkinder an einer Haltestelle unmittelbar an der L158 warten, während dort täglich zusätzliche schwere Lkw vorbeifahren? Ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen wäre das mindestens fahrlässig.“

Die UWG ist sich bewusst, dass die verkehrsrechtliche Anordnung eines Lkw-Verbots nicht in der unmittelbaren Zuständigkeit der Gemeinde liegt. Gerade deshalb hält sie es für erforderlich, dass die Gemeinde Wachtberg frühzeitig politisch aktiv wird und den Rhein-Sieg-Kreis sowie Straßen.NRW zu konkretem Handeln auffordert. Wer erst reagiert, wenn sich Schleichverkehre etabliert haben, wird sie kaum wieder zurückdrängen können.

Kernforderung der UWG

Die UWG fordert daher für die L158 eine klare Regelung zur Entlastung der Ortslagen:
• Lkw-Verbot über 7,5 Tonnen
• Zusatz: „Anlieger frei / Lieferverkehr frei“

Ziel ist es, Schwerlast-Durchgangsverkehr konsequent zu unterbinden, während örtlicher Liefer- und Anliegerverkehr weiterhin möglich bleibt.

Bernd Wollin, Fraktionsvorsitzender der UWG appelliert an die Gemeinde Wachtberg, frühzeitig gemeinsam mit den zuständigen Stellen verbindliche Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Als überregionale Alternative für den Schwerverkehr – insbesondere aus und in Richtung Süden – sollten leistungsfähige Achsen wie die B9 in Richtung Sinzig/B266 zur A61 in die Routenführung einbezogen werden.

„Wir reden nicht über eine Sperrung für wenige Wochen, sondern realistisch über ein Szenario für die nächsten zehn Jahre.

Wenn wir jetzt nicht handeln, tragen unsere Ortslagen dauerhaft die Last“, so Pia Godoy-Carter, Sachkundige Bürgerin der UWG abschließend.

Adresse

Oedinger Straße 14
Wachtberg
53343

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