19/04/2026
🌊 Besuch in der Haveltherme
Gemeinsam mit Uwe Adler (MdL) haben wir uns mit Andreas Schauer, Geschäftsführer der Havel-Therme GmbH, zu einem Gespräch getroffen. Direkt vor Ort in der Therme.
Wir haben uns über den laufenden Betrieb und die Pläne für die kommenden Jahre informiert. Herr Schauer sprach dabei offen über die bürokratischen Hürden, mit denen er als Betreiber konfrontiert ist, und wünschte sich eine engere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung.
Ein weiteres Thema war die aktuelle Einlasspolitik der Therme. Nach wiederholten Vorfällen sexueller Belästigung und Übergriffen hat die Haveltherme ihre Zugangsbedingungen verschärft, mit Einlassbeschränkungen und verstärkten Kontrollen.
Für Uwe Adler, die SPD Werder und Anika Lorentz ist dabei eines klar: Die Therme ist ein Ort für alle. Für Familien, für Kinder, für ältere Menschen, für Menschen aus den unterschiedlichsten Lebenswelten. Diese Vielfalt macht die Therme aus und genau deshalb muss sie auch geschützt werden. Wer diesen Raum für andere unsicher macht, hat keinen Zutritt. Wer diese Vorfälle auch noch politisch instrumentalisiert, spaltet die Gemeinschaft und untergräbt das, wofür die Therme steht.
Ein praktisches Ergebnis des Gesprächs: Anika Lorentz und Andreas Schauer haben sich darauf verständigt, dass die Vergünstigung (im Familienbad) für Werderanerinnen und Werderaner, beschlossen durch das Einheimischenmodell der Stadtverordnetenversammlung, künftig an der Kasse sichtbarer gemacht wird. Wer in Werder wohnt, soll wissen, dass er weniger zahlt.
Was darüber hinaus in den nächsten Jahren rund um die Therme entstehen soll:
🔺Bis Juni 2026 wird es eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Therme geben.
🔺Ein Hotel direkt neben der Anlage. geplant ist ein Bademantelgang, der beide Gebäude verbindet.
🔺 Wohnungen für Mitarbeitende, um Fachkräfte leichter gewinnen und halten zu können.
Es war ein sachlicher und informativer Austausch. Die Haveltherme ist ein wichtiger Arbeitgeber und touristischer Anziehungspunkt für Werder. Wir bleiben im Gespräch und bedanken uns.