06/12/2025
Zum Beschluss des Rentenpakets stellt unser Bundesvorsitzender, , klar:
"Die Diskussion über das Rentenpaket hat Wochen lang unser Land bewegt – emotional, politisch und auch gesellschaftlich. Ich bin nicht glücklich, wie die Debatte geführt wurde. Aber es ist gut, dass jetzt wohl jeder eine Meinung zu dem Thema gebildet hat. Denn es betrifft jede und jeden – heute und in Zukunft.
Und doch bleibt ein bitterer Beigeschmack. Die Art und Weise der Auseinandersetzung, die Hektik der Zuspitzung, hat gezeigt: So darf Politik für Generationengerechtigkeit nicht laufen. In einer alternden Gesellschaft ist es folgerichtig, dass die junge Generation für ihre Interessen einsteht. Nur darf das nicht auf dem Rücken von hart arbeitenden Menschen passieren, die ohnehin niedrige Renten erhalten. Politik muss Vertrauen schaffen – anstatt es auf eine ungewisse Abstimmung hinauflaufen zu lassen, hätte ich mir eine Klärung des Konflikts vorab gewünscht.
Für uns als CDA ist klar: Diese Debatte war grundlegend richtig. Ein weiter so funktioniert in der Rentenpolitik langfristig nicht. Als Christlich-Soziale in der Union treten wir ein für eine verlässliche Rente – eine, die Leistung anerkennt, Lebensarbeitszeit würdigt und den sozialen Ausgleich nicht vergisst. Die erste Säule der gesetzlichen Rente muss stark bleiben. Doch ohne eine verlässliche zweite und dritte Säule, ohne Betriebs- und private Altersvorsorge, wird keine Reform tragen.
Wir begrüßen, dass mit der Rentenkommission nun der Raum geschaffen wird, über echte Reformen zu sprechen – sachlich, breit und im Konsens. Für uns Christlich-Soziale ist klar: Die Rente darf kein Spielball der parteipolitischen Profilierung sein. Sie ist ein Generationenvertrag – und dieser verlangt nach Verantwortung und Augenmaß."