Emanzipatorische Linke

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Emanzipatorische Linke Die Emanzipatorische Linke organisiert sich als innerparteilicher Zusammenschluss in und bei der Partei DIE LINKE. Offen auch für Nicht-Parteimitglieder.

Klingt interessant
26/09/2025

Klingt interessant

Die Welt droht in die Hände der radikalen Rechten zu fallen. In den USA betreibt Donald Trump den Abbau der Demokratie. Viele Länder Europas werden unter Beteiligung rechtsextremer Parteien regiert. Die AfD hat einen klaren strategischen Plan: Sie will die Große Koalition im Bund sprengen, um zu einer Regierungsbeteiligung zu gelangen. Die Stärke der Rechten übt erheblichen Druck auf öffentliche Meinung und Regierungshandeln aus. Immer mehr verbreitet sich die Haltung, die globalen Probleme (Klimakrise, Armut, Krieg) ließen sich ohnehin nicht lösen. Nur eine Politik des nationalen und sozialen Egoismus könne sich in einer Welt behaupten, die nun mal vom Recht des Stärkeren bestimmt sei. Währenddessen wird die Zeit knapp, in der wir noch mit verhältnismäßig geringen Erschütterungen eine ökologische Krise vermeiden können, die die Existenz der Menschheit gefährdet.

Wir wollen dem nicht tatenlos zusehen. Wir wollen nicht nur vor dieser Entwicklung warnen, wir wollen sie verhindern und umkehren. Wir wollen, dass nicht die rechte Agenda die gesellschaftliche Debatte und die reale Politik bestimmt, sondern die linken Leitideen: soziale Gleichheit, gesellschaftliche Rationalität, Kritik der Eigentumsverhältnisse, internationale Solidarität, globale Kooperation.

Gegen globalen Rechtsruck, Klima- und Umweltkrise, beschleunigt wachsende Ungleichheit und die Zerstörung der Demokratie brauchen wir eine linke Kraft, die bereit ist, in die Konflikte zu gehen, aber auch Bündnisse zu schließen. Sie soll dazu beitragen, in Deutschland und Europa in absehbarer Zeit Mehrheiten für eine progressive Politik zu schaffen. Das muss ins Zentrum der strategischen Debatte.

Eine neue Formation - Wie sie aussehen kann, wollen wir gemeinsam auf dem Bundestreffen des fds am 29./30.11.2025 in Leipzig besprechen.

Wir laden alle ein, die von ähnlichen Überlegungen bewegt sind und nach einem Ort suchen, wo sie mit diesen Überlegungen aufgehoben sind. Wir laden insbesondere auch Mitglieder ein, die in den letzten Monaten und Jahren neu eingetreten sind und die sich auf einen solchen Prozess einlassen wollen.

Ab sofort: ""[email protected]" Teilnehmer:innenbeitrag 30€ /15 €

Wieder ein sehr guter Text von Peter Laskowski: Ein Plädoyer für linke Alternativen in Zeiten autoritärer Umbrüche„Fried...
14/09/2025

Wieder ein sehr guter Text von Peter Laskowski: Ein Plädoyer für linke Alternativen in Zeiten autoritärer Umbrüche
„Friedrich Engels sagte einst: ‚Die bürgerliche Gesellschaft steht an dem Scheideweg, entweder Übergang zum Sozialismus oder Rückschritt in die Barbarei.‘“
— , 1915 (Junius-Flugschrift)

Trumps Amerika – und der Rückzug der Demokratien der Welt vor ähnlichen Formen rechtsextremen Populismus – ist jene Barbarei, vor der Rosa Luxemburg warnte. Als sie fragte: „Sozialismus oder Barbarei?“, war das keine bloße Metapher, sondern ein politischer Kompass.

„Was ich fürchte, ist nicht ein momentaner Rückfall in den Autoritarismus“, schrieb David Brooks in der New York Times, „sondern ein generationaler Übergang zur Barbarei.“

Damit benennt er ein Gefühl, das sich längst tief in unsere Gesellschaften eingeschrieben hat: Der Glaube an eine bessere Zukunft, an den Fortschritt – er ist verschwunden. Stattdessen ist eine neue Normalität des Krisenhaften, des Ausnahmezustands, des permanenten Notbetriebs an seine Stelle getreten.

Doch was Brooks als kulturpessimistische Bestandsaufnahme meint, kann – im Geiste Rosa Luxemburgs – auch als Analyse einer historischen Weggabelung gelesen werden: Sozialismus oder Barbarei.
Doch während Luxemburg noch an eine reale Alternative glaubte, scheint heute selbst die Hoffnung auf Emanzipation verdampft zu sein.
Weiter im Blog...

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Die autoritäre Rechte wächst, die liberale Mitte zerfällt – doch die Zeit der Alternativlosigkeit ist vorbei. Linke Politik muss neu gedacht werden.

16/07/2025
13/07/2025

Jetzt auch in Niedersachsen

Landesarbeitsgemeinschaft Gegen jeden Antisemitismus in und bei der Partei Die Linke Niedersachsen

25/06/2025

Heute 1984 starb in Paris: Michel Foucault. Er und Karl Marx markieren Teile der Linken, die sich politisch voneinander abgrenzen. In »Foucault mit Marx« entwickelt Jacques Bidet, ausgehend von »Das Kapital«, eine Theorie der Moderne, die Marx’ Analyse der ökonomischen Verhältnisse durch eine Explikation der politischen Dimension der »Organisation« ergänzt.
📕 Erst die Verknüpfung beider Vermächtnisse, in ihrer extremen Spannung, entfalte ihr volles Potenzial – so Bidet, dessen Werk hier erstmals auf Deutsch zugänglich ist: dietzberlin.de/foucault-mit-marx

18/06/2025

Diese Texte sind Positionspapiere des Netzwerks progressive Linke. Sie wurden mehrheitlich auf einem der Treffen vereinbart und dienen als Ankerpunkt für die innerparteiliche Debatte.

05/06/2025

Am 12. Juni 1929 wurde Annelies Marie Frank in Frankfurt geboren. Mit nur 15 Jahren starb sie im KZ Bergen-Belsen. Um an die Botschaft ihres weltberühmten Tagebuchs zu erinnern, wurde in Frankfurt 2017 der Anne Frank Tag ins Leben gerufen. Seitdem findet er jährlich rund um den Geburtstag der bekanntesten Tochter Frankfurts statt.

Wir beteiligen uns an dem vielfältigen Programm mit mehreren Beiträgen:

📌 „Seid mutig!“ Poetry Slam im Rahmen des Anne-Frank-Tags am Donnerstag, 12. Juni um 16 Uhr auf dem Vorplatz des Jüdischen Museums. Hierfür haben Jugenldiche der Bettinaschule sich mit Textpassagen aus Annes Tagebuch befasst und gemeinsam mit Poetry Slammer Dalibor Marković etwas Großártiges entwickelt. Der Eintritt ist frei!

📌 Otto Frank. Überlebender und Herausgeber von Anne Franks Tagebüchern. Sonderführung am Donnerstag, 12. Juni um 18 Uhr im Jüdischen Museum Frankfurt. Die Teilnahme ist im Museumseintritt inbegriffen. Anmeldungen an: [email protected]

📌 Das Tagebuch der Anne Frank. Filmvorführung im Rahmen des Anne-Frank-Tag am Donnerstag, 12. Juni um 20 Uhr im Kino des DFF - Deutsches Filminstitut und Filmmuseum, Schaumainkai 41. Tickets erhaltet Ihr auf der Website des Filmmuseums.

Das Gesamtprogramm der Anne Frank Tage 2025 findet Ihr hier: https://t1p.de/w7t01

Klingt gut
05/06/2025

Klingt gut

✊ »Alles muss man selber machen« ist ein Buch über Menschen, die sagen: So kann es nicht weitergehen — wir nehmen unser Schicksal selbst in die Hand.
🔥 Ob in den Straßen von Paris 1871, den Fabriken Petrograds 1917, den Städten und Dörfern Nordsyriens oder im Urwald von Chiapas … überall entstanden im Zuge von sozialen Konflikten und Aufständen RÄTE: Selbstorganisierte Zusammenschlüsse in allen gesellschaftlichen Bereichen, die nicht nur protestieren, sondern beginnen, das gesamte Leben neu zu gestalten.
💎 Christopher Wimmer erzählt in lebendigen Szenen, wie solche Bewegungen entstehen, wie sie funktionieren – und woran sie oft auch scheitern. Erscheint im November!

Morgen Abend in Berlin.
05/06/2025

Morgen Abend in Berlin.

Freitag, 6. Juni 2025, 19:30 Uhr im Bajszel, Berli-Neukölln

81 Jahre D-Day
Mit Texten der US-amerikanischen Schriftstellerin und Kriegsberichterstatterin Lee Miller.
Lesung mit Heike Karen Runge und Uli Krug.
Einführung: Klaus Bittermann

Gegen jeden Antisemitismus!
04/06/2025

Gegen jeden Antisemitismus!

Bundesarbeitsgemeinschaft in und bei Die Linke

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