18/08/2026
Jetzt sind sie da, die Container im Schulhof.
Wie lange dieses Provisorium dort bleibt.
Niemand kann uns das sagen.
Für Autos will die SPÖ/ÖVP Koalition mit FPÖ Zusatzvereinbarung eine Hochgarage mit Seesicht bauen.
Für Kinder stellen sie Container auf, wenn die Schule zu klein wird.
Da sei kein Geld da für eine gute Lösung!
Gleichzeitig scheint es politisch möglich, Millionenbeträge zu mobilisieren und große Flächen, fußballgroße Fläche dauerhaft zu verbauen, zu versiegeln, wenn es um Stellplätze für Autos geht.
Diese Prioritätensetzung tragen wir nicht mit.
Kinder verbringen einen erheblichen Teil ihres Alltags in der Schule.
Sie brauchen gute Räume zum Lernen, Rückzugsmöglichkeiten, Platz für Bewegung und eine Infrastruktur, die Bildung nicht als Übergangslösung behandelt.
Container statt guter Schulräume sind kein Naturgesetz.
Sie sind das Ergebnis politischer Entscheidungen und Verschleppungen.
Früher wurden die Schulstandorte kontinuierlich saniert oder weiter entwickelt. Jetzt sei kein Geld da, man müsse sparen.
Sparen bei den Kinder ist die schlechteste Entscheidung.
Vor allem, wenn gleichzeitig für Autos geplant wird und Geld da ist.
Wer von Bildungsgerechtigkeit und Zukunftschancen spricht, muss bereit sein, entsprechend zu investieren.
Gute Bildung statt Parkplatzpolitik.
Zukunft statt Provisorium.
Kinder verdienen mehr als das, was übrig bleibt.