07/05/2026
Erst durch die Anfrage einer Zeitung auf Basis unserer Presseaussendung hat der Bürgermeister nun begonnen, öffentlich ein bißchen über das Sparpaket zu sprechen und selbst jetzt erfahren die Bürger:innen die Informationen nur scheibchenweise.
Genau diese Salamitaktik des Bürgermeisters bei der Information kritisieren wir Grüne scharf.
Anstatt von Anfang an offen darzulegen,
👉 wann auch die Bregenzer:innen und nicht nur die Mitarbeiter:innen umfassend informiert werden,
👉 wo bei den Serviceleistungen für die Bürger:innen gespart werden soll,👉 welche Bereiche betroffen sind,
👉 und welche konkreten Auswirkungen die Maßnahmen für die Bürger:inen haben
werden Informationen nur in kleinen Stückchen preisgegeben.
So schafft man kein Vertrauen.
So erzeugt man Verunsicherung.
Die 750 Mitarbeiter:innen der Stadt wurden inzwischen informiert, jetzt sind die Bregenzer:innen an der Reihe!
Wenn die Stadtregierung von „verantwortungsvoller Politik“ spricht, dann muss sie auch bereit sein, geplante Maßnahmen öffentlich zu erklären und mit den Bürger:innen zu diskutieren.
Gerade bei Entscheidungen, die soziale Angebote, Schulen, Musikschule, Vereine oder öffentliche Dienstleistungen betreffen können, haben die Menschen in Bregenz ein Recht auf vollständige und transparente Information.
Deshalb stellen wir 5 offene Fragen zum größten Sparpaket der Stadt:
❓ Warum wird ein Sparpaket mit Auswirkungen auf ganz Bregenz nicht öffentlich präsentiert und diskutiert?
❓ Welche Leistungen, Projekte oder Angebote für die Bregenzer:innen werden konkret von Kürzungen betroffen sein?
❓ Die 750 Mitarbeiter:innen der Stadt wurden heute informiert, wann werden nun die Bürger:innen von Bregenz informiert?
❓ Nach welchen Kriterien entscheidet die Stadtregierung eigentlich, wo gespart wird und wo nicht?
❓ Warum dürfen die Menschen in Bregenz bei so wichtigen Entscheidungen nicht mitreden?
Dass Bregenz sparen muss, ist unbestritten.
Aber WO gespart wird, ist eine politische Grundsatzfrage und auf diese Antwort haben die Bregenzer:innen Anspruch.
Immerhin geht es um ihr Steuergeld.
Die Menschen in dieser Stadt haben ein Recht auf Respekt, Transparenz, Information und Mitsprache.
Gerade dann, wenn Entscheidungen ihren Alltag direkt betreffen. 🌱
Bild: KI generiert
Die echten Papiere unterliegen ja der Vertraulichkeit.