08/06/2026
Mit scharfer Kritik reagieren die beiden SPÖ-Landesgeschäftsführer Friedrich Radlspäck und Kevin Friedl auf die Aussagen von IV-Präsident Georg Knill, der sich für eine Anhebung des Pensionsantrittsalters auf 68 Jahre ausgesprochen hat.
🗣„Wenn IV-Präsident Knill das Pensionsantrittsalter auf 68 Jahre anheben will, zeigt das vor allem eines: völliger Realitätsverlust gegenüber dem Alltag der arbeitenden Menschen“, so Radlspäck und Friedl.
Wer jahrzehntelang auf der Baustelle, in der Pflege, in der Produktion oder im Handel arbeitet, wisse genau, was körperliche Belastung bedeutet.
🗣„Diese Menschen brauchen keine wohlfeilen Sonntagsreden von Industriepräsidenten, sondern Respekt, Anerkennung und soziale Sicherheit“, betonen die beiden SPÖ-Landesgeschäftsführer. Für die SPÖ Burgenland sei klar: Eine gerechte Pension ist keine Wohltat, sondern eine verdiente Leistung nach Jahrzehnten harter Arbeit.
🗣„Deshalb gilt für uns ganz klar: Hände weg von den Pensionen!“
Besonders irritierend sei laut Radlspäck und Friedl die politische Stoßrichtung hinter Knills Aussagen.
🗣„Und ganz ehrlich: Es überrascht nicht, dass genau dieser Herr Knill damals ‚entsetzt‘ war, als die Regierungsverhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ gescheitert sind.“ Wer ein höheres Pensionsalter fordere und noch härtere Einschnitte für Arbeitnehmer:innen verlange, stehe für eine Politik, „die rechtskonservativ, arbeitnehmerfeindlich und auf dem Rücken der Pensionist:innen ausgetragen wird.“
Abschließend halten Radlspäck und Friedl fest:
🗣„Die SPÖ Burgenland wird weiterhin mit aller Kraft dafür kämpfen, dass Menschen nach einem langen Arbeitsleben würdig in Pension gehen können und nicht bis zum körperlichen Verschleiß arbeiten müssen.“