12/03/2026
Der aus Vorarlberg stammende Magnus Brunner, seit 2024 EU-Kommissar für Inneres und Migration, gab neben politischen Antworten auch persönliche Einblicke in seinen Werdegang. Er sprach über seine Ausbildung in Bregenz, sein Studium in Innsbruck, Wien und London sowie ein prägendes Praktikum in Brüssel, wo er erste Kontakte zur europäischen Politik knüpfte.
In der Diskussion ging es außerdem um europäische Sicherheitsstrategien, Migration und digitale Sicherheit. Brunner betonte die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit, etwa mit Organisationen wie dem UNHCR und der International Organization for Migration, um Migration besser zu steuern und Menschenrechte zu schützen. Ein EU-Austritt Österreichs („Öxit“) wäre seiner Meinung nach wirtschaftlich und politisch sehr problematisch.
Auch Themen wie Chatkontrolle, geopolitische Konflikte und der Russian invasion of Ukraine wurden angesprochen. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit für kritische Fragen. Das Format „Frag den Kommissar“ soll genau diesen direkten Austausch fördern und Europa für junge Menschen greifbarer machen.