Auch die Kapelle wurde bereits damals erbaut. TRINKBRUNNEN FÜR DIE SEELE
zitiert aus dem Buch:
"Kraftorte im Waldviertel"
"Energieplätze-Landschaftsstempel-Heilige Bezirke"
Autoren: Robert Bouchal und Gabriele Lukacs
"FRONSBURG
Verlässt man die Stadt Horn Richtung Nordosten erreicht man nach etwa 30 Kilometern das stattliche Khevenhüller Schloss Fronsburg, eine auf einer Terrasse oberhalb des F
ugnitzbaches gelegene Renaissanceanlage, die heute noch von Nachkommen der Familie bewohnt wird. Ungefähr eine Viertelstunde Fußmarsch in südöstlicher Richtung davon entfernt entspringt eine Quelle mit besonders hochwertigem, rechtsdrehendem Wasser: das Marienbründl. Der Ort liegt in ruhiger Einsamkeit umgeben von Wiesen und Wäldern. Vom Massen- und Wallfahrtstourismus noch unentdeckt, ist er ein Geheimtipp für Kenner. Schon vor fast 300 Jahren, nämlich 1727, wird ein „Heilsames Brintl zu Fronsburg“ als damals viel besuchter Wallfahrtsort erwähnt, der jedoch bald in Vergessenheit geriet und verfiel. Wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung rückte die Quelle durch den Rentmeister von Fronsburg, dessen Sehkraft durch das Wasser erhalten geblieben sein soll, weshalb 1878 neuerlich hier eine Kapelle errichtet wurde. 20 Jahre danach kam die Mariensäule dazu und 1988 fand die letztmalige Renovierung von Kapelle und Säule statt. Viele Legenden bildeten sich um die Heilkraft des Quellwassers. Es sind immer die Augen, die eine wundersame Heilung erfahren an solchen Kraftplätzen. Tatsächlich sind die Augen jenes Organ, durch das wir Licht aufnehmen. Die Lichtschwingung aber bedeutet Nahrung für die Seele. So ist das Wasser jedes Augenbründls gleichzeitig ein Trinkbrunnen für die Seele. Österreich besitzt zahlreiche Augenbründl, und der Bezirk Horn scheint damit besonders gesegnet zu sein. Die Augenbründl von Maria im Gebirge und Maria Dreieichen werden an anderer Stelle des Buches vorgestellt (siehe Seiten 65 und 80). Bis heute pilgern die Menschen zur Bründlkapelle von Fronsburg, und nicht selten beobachtet man Einheimische, die das Brunnenwasser in spezielle Glasflaschen abfüllen. Die Quelle sprudelt zu jeder Jahreszeit ergiebig und besonders stark zu Vollmond. Das wussten schon die Ahnen und kamen daher in den Vollmondnächten zu den Quellen, um Heilrituale, Fruchtbarkeitstänze und manchmal auch Hexenzauber auszuführen. DIE HEILQUELLE
Die Quelle entspringt am Fuß eines kleinen Hügels unter der Kapelle und wird bis zur Mariensäule geleitet. Unterhalb der Säule befindet sich der Quellauslass. Hier kann man frei zugänglich das wunderbare Wasser trinken. Die chemische Analyse des Wassers ergab beste Trinkwasserqualität mit einem Härtegrad von 20, also von mittlerer Härte, fünf Milligramm Nitrat und einer geringen Eisenkonzentration. Eine Geländestufe tiefer befindet sich eine Lourdesgrotte, wo allerdings das Wasser nicht mehr rechtsdrehend ist , wie der Radiästeht Otto Hepfel aus Theras festgestellt hat. Vermutlich wurden hier negativ gepolte Steine verlegt, welche die Rechtsdrehung aufheben. Otto Hepfel untersuchte das Bründlwasser und fand eine enorme feinstoffliche Energie von 215.000 Boviseinheiten. Diese unglaubliche Intensität kann Heilungen begünstigen, die an sonst keinem anderen Platz möglich sind. Er bezeichnet den gesamten Platz der Quelle, Kapelle und Mariensäule als heiligen Ort, ein Geschenk von Mutter Natur an die Menschen. Dieser Ort heilt nicht nur Mensch und Tier, sondern auch die Landschaft im Umkreis. Die Mariensäule ist nämlich ein sogenannter „Ausatmungspunkt der Erde“. Feinstoffliche Energie steigt aus der Erde durch die Säule empor und verteilt sich in der Landschaft. Die gesamte Gegend ist mit einer rechtsdrehenden, also positiven Schwingung aufgeladen. Die Atmosphäre dieses Platzes ist ungemein beruhigend. Man sollte zumindest zu einer kurzen Andacht bei der Kapelle inne halten. Inmitten von Wiesen und Feldern genießt man die Kraft des Wassers und die Kraft der ausströmenden Erdenergie. Auch die Lebensfreude der häufig spielenden Kinder am nahen Fußballplatz ist ansteckend, sodass man diesen Platz gestärkt und in vieler Hinsicht wieder heil und ganz geworden verlässt. Tipp
Fronsburg gehört zur Gemeinde Weitersfeld im Bezirk Horn. Man verlässt den Ort südöstlich und erreicht in etwa 15 Minuten Fußweg das Bründl. Ab Fronsburg ist das Bründl gut ausgeschildert (Richtung Fußballplatz). www.weitersfeld.at