20/05/2026
Sicherer Radweg von Gnadenwald nach Absam – jetzt handeln!
Seit dem Corona-Boom wird die Route zwischen Absam und Gnadenwald fast ganzjährig intensiv genutzt. Die Strava-Heatmap (siehe Bild) zeigt die enorme Beliebtheit (tief blau bedeutet stark frequentiert) und das ist nur die Spitze des Eisbergs, da viele ohne App fahren. Das Problem: Es ist eine reine Landstraße, kein Radweg. Gefährliche Situationen sind hier mittlerweile fast an der Tagesordnung.
Wir müssen handeln, bevor etwas passiert. Wenn Land und TVB ihre Verantwortung nicht wahrnehmen, riskieren wir schwere Unfälle sehenden Auges.
Unsere Argumente für eine zeitgemäße Lösung:
Radstrategie 2030 des Landes: Tirol will die führende Radregion im Alpenraum werden und den Alltagsradverkehr massiv steigern. Das gelingt nur, wenn solche gefährlichen Lücken im Netz geschlossen werden.
Das Argument „nur 3 % Touristenanteil“ greift zu kurz: Wo nicht investiert wird, kann nichts wachsen. Nur mit dem „Radland Tirol“ zu werben, aber die Infrastruktur nicht zu fördern, ist der falsche Weg.
Es geht auch anders – Vorbild Stubaital: Bei der neuen Stubai Radroute (23 Mio. Euro Gesamtvolumen) zeigte der TVB echte Verantwortung und steuerte stolze 7 Millionen Euro an Eigenmitteln bei, um gemeinsam mit Gemeinden und Land sichere Wege für Einheimische und Gäste zu schaffen.
Wir fordern ein klares Gesamtkonzept und bleiben für eure Sicherheit an diesem Thema dran! 🤝
Den gesamten gedruckten Bericht zum Nachlesen findet ihr hier: https://www.meinbezirk.at/hall-rum/c-lokales/gnadenwald-fordert-sicheren-radweg-nach-absam_a8627556