19/05/2026
🤝 Schulterschluss von FPÖ, ÖVP und WIFF in Freistadt:
In der Gemeinderatssitzung wurde ein Neuplanungsgebiet im Bereich „Knoten Zemannstraße – Linzer Straße Süd“ beschlossen. Künftig sind dort keine hohen Gebäude mehr möglich – die Bebauung wird auf maximal zwei oberirdische Geschoße begrenzt. SPÖ und Grüne stimmten dagegen.
„Es geht darum, als Gemeinderat rechtzeitig und verantwortungsvoll festzulegen, wie sich dieser wichtige Bereich unserer Stadt entwickeln soll“, betonen FPÖ, ÖVP und WIFF gemeinsam. „Mit dem Neuplanungsgebiet schaffen wir eine gestalterische Schablone: Wer dort künftig bauen will, weiß von Anfang an, welche Vorstellungen die Mehrheit des Gemeinderates hat.“
Statements der Fraktionen:
„Ich glaube, die Bürger wollen sehen, dass die Parteien zum Wohle der Stadt zusammenarbeiten und sich nicht im Hickhack verlieren. Das ist uns gelungen. Ich bedanke mich bei allen Parteien, die hier für Klarheit sorgen. Fakt ist, dass nun in dem Bereich nur noch zweistöckig gebaut werden darf“, so FPÖ-Stadtrat Harald Schuh.
„Es freut mich, dass wir fraktionsübergreifend Verantwortung übernehmen und gemeinsam klare Rahmenbedingungen für diesen sensiblen Bereich schaffen konnten. Freistadt verdient eine Entwicklung, die dem Charakter unserer Stadt gerecht wird - denn wer bauen will, soll wissen, was die Stadt erwartet“, so ÖVP-VzBgmin Johanna Jachs .
„Der Bau einer vierstöckigen Großmoschee für den überörtlichen Bedarf ist abzulehnen, weil das weniger Integration bedeutet und dem gefährlichen politischen Islam Chancen gibt, sich hier auszubreiten. Freistadt braucht bei den Einfahrtstoren kein Machtsymbol des Islam mit einer Großmoschee, sondern gelebte Integration und ein modernisiertes Gebetshaus für gläubige ortsansässige Muslime“, so Infrastrukturstadtrat Rainer Widmann (WIFF).