18/06/2026
😡 Es ist ein handfester Skandal: Die Landesregierung hat den Berater Christian Köck beauftragt, „Sparpotenziale“ in der Höhe von 300 Millionen Euro pro Jahr zu finden. Dieser Herr Köck ist der Meinung, dass es sich bei unserem öffentlichen Gesundheitswesen um ein „fettes Schwein“ handle, „bei dem man vor lauter Speck die Stummelbeine nicht mehr sieht“.
Wo er diesen „Speck“ verortet? Zum Beispiel bei intensivmedizinischer Behandlung: Herr Köck hat sich in einem Interview dafür ausgesprochen, Menschen früher lebenserhaltende Maßnahmen abzudrehen, um Geld zu sparen. FPÖ und ÖVP ist die „Expertise“ dieses Herrn übrigens satte 104.000 Euro wert.
Besonders pikant: Dieser Christian Köck war bereits vor über einem Jahrzehnt in einen massiven Beraterskandal rund um die Therme Bad Gleichenberg verwickelt, in dessen Zuge Millionen an öffentlichen Geldern versickert sind.
Gleichzeitig war Christian Köck Geschäftsführer und privater Investor zahlreicher gewinnorientierter Unternehmen im Bereich privater Kliniken und Reha-Einrichtungen.
Dass FPÖ und ÖVP ausgerechnet so einem Akteur über 100.000 Euro Steuergeld überweisen, um Kürzungen im öffentlichen Gesundheitssystem vorzubereiten, ist ein handfester Skandal!
„Gesundheitsökonom Köck und ÖVP-Finanzlandesrat Ehrenhöfer sind sich einig, dass im Gesundheitsbereich ‚der Speck weggeschnitten‘ gehört. Wenn ich mir die monatelangen Wartezeiten auf Operationen, die fehlenden Kassenärzt:innen und die am Limit arbeitenden Pflegekräfte ansehe, dann frage ich mich: Wo soll denn da noch ,Speck weggeschnitten werden‘? Dass die Landesregierung ausgerechnet auf die Ratschläge eines Mannes setzt, der viele Jahre vom privaten Gesundheitsmarkt profitiert hat, dann müssen alle Alarmglocken schrillen!“, so der KPÖ-Landtagsabgeordnete Alexander Melinz. 🚩