Interventionistische Linke Graz

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via FxStreik Graz :+++ Aufruf zur Beteiligung +++Am Samstag demonstrieren die Kindergartenpädagog*innen der steirischen ...
09/11/2021

via FxStreik Graz :

+++ Aufruf zur Beteiligung +++

Am Samstag demonstrieren die Kindergartenpädagog*innen der steirischen Kindergärten für bessere Arbeitsbedingungen und bessere Bezahlung sowie gegen die Geringschätzung ihrer Arbeit, die sich im 2020 beschlossenen Gesetz über die fachlichen Anstellungserfordernisse von steirischen Elementarpädagog*innen widerspiegelt.

Kommt mit auf die Straße um euch solidarisch zu zeigen!
Treffpunkt 10 Uhr Südtirolerplatz.

MORGEN!
29/10/2021

MORGEN!

Morgen, Samstag dem 30.10.2021 um 15:00 demonstrieren wir gegen die geplante Militäroffensive der Türkei in Rojava.
Kein Angriff auf Rojava und kurdische Gebiete in Syrien und der Türkei!
Nieder mit Faschismus und Krieg!
Biji berxwedana Rojava!
Kommt vorbei und bringt Freund:innen mit!

"GEGEN JEDEN ANTISEMITISMUS! (Full text below)Die kürzliche Eskalation des sogenannten Nahost-Konflikt schlägt üblicherw...
24/05/2021

"GEGEN JEDEN ANTISEMITISMUS! (Full text below)
Die kürzliche Eskalation des sogenannten Nahost-Konflikt schlägt üblicherweise auch Wellen in Europa. In der Regel gibt es Solidaritätsbekundungen für die eine oder andere Seite, Fahnen werden auf Social M edia gepostet und unzählige Expert*innen treten von heute auf morgen ans Tageslicht. Wir maßen uns nicht an etwas zu dem Konflikt sagen zu können, das nicht bereits gesagt wurde, noch haben wir das Bedürfnis uns leichtfertig zu positionieren. Der Konflikt im Nahen Osten ist ein komplexer, äußerst ernster, der unzähligen Menschen das Leben kostet.
Eine Sache ist uns als Anti-faschist*innen jedoch völlig klar und nicht verhandelbar: wenn politische Gruppen den Nahost-Konflikt zum Anlass nehmen, ihren Antisemitismus und ihre Vernichtungsfantasien gegen Israel offen zu artikulieren und auf die Straße zu tragen, muss sich vehement dagegen gewehrt werden und dieser Antisemitismus aufs schärfste verurteilt und kritisiert werden.
Wenn sich im Zuge von Demonstrationen, wie am 12.Mai in Wien, positiv auf antisemitische, sexistische und islamistische Gruppen wie die Hamas oder die Grauen Wölfe bezogen wird, besteht unsere Aufgabe darin, dies aufzuzeigen und zu kritisieren sowie dafür zu sorgen, dass sich solche Gruppen und Personen nicht ohne Widerstand und Kritik artikulieren und organisieren können. Des Weiteren wurden auch Holocaust-Vergleiche sowie NS Relativierungen auf der Demonstration in Wien angestellt. Auch dies schließt sich nahtlos an gängige antisemitische Narrative und Argumente an und gehört klar kritisiert und als illegitime Kritik benannt. Auch in Graz wurde am Samstag, dem 15.05 in Solidarität mit Palästina demonstriert. Initiiert wurde die Demonstration von der steirischen Friedensplattform, die eng mit der antisemitischen BDS Kampagne verknüpft ist. Auch hier wurden Parolen wie „From the river to the sea - Palestine will be free!“,oder auch „Kindermörder Israel!“ skandiert. Diese Parolen zeigen erneut wie eng verbunden antiisraelische und antisemitische Haltungen oft sind. Diese Parolen zeigen erneut wie eng verbunden antiisraelische und antisemitische Haltungen oft sind. So stellt die Parole „from the river to the sea - palestine will be free!“, das gesamte Gebiet zwischen dem Fluß Jordan und dem Mittelmeer als Palästina dar, impliziert somit das gänzliche Verschwinden Israels. Damit verschwindet die Grenze zwischen Antizionismus und Antisemitismus und wird zu einem eindeutig antisemitischen Slogan. Kritisch betrachten wir auch die völlig einseitige Darstellung des Konflikts sowie das Ausbleiben jeglicher Kritik an der Gruppe islamischer Dschihad Palästina sowie der Hamas, welche einen wesentlichen Teil zur Unterdrückung der Palästinenser*innen beitragen.
Uns ist wichtig zu betonen, dass wir weder der Meinung sind, es gäbe keine legitime Kritik an politischen Handlungen der israelischen Regierung, noch wollen wir das Leiden von Palästinenser*innen relativieren. Es geht uns auch nicht darum Kritik an politischen Handlungen und Vorgehensweisen unmöglich zu machen oder Meinungen zu zensieren, sondern schlichtweg um den entschlossenen Kampf gegen Reaktion und Antisemitismus sowie die Unterstützung progressiver, antifaschistischer Organisationen und Bemühungen.
Uns ist auch völlig bewusst, dass dieser Antisemitismus nicht importiert ist oder etwas Fremdes in Österreich ist. Antisemitismus stellt nach wie vor eine gängige und gefährliche Ideologie in Österreich dar. Unabhängig davon ob sich der Antisemitismus aus islamistisch, antizionistischen Argumenten, aus Deutsch-Nationalismus oder aus Verschwörungsmythen speist, wichtig ist für uns all diesen Formen des Antisemitismus entschlossen entgegenzutreten und sie auf allen Ebenen zu benennen, zu kritisieren und dagegen aktiv zu sein. Für uns bedeutet das auch Solidarität mit dem Existenzrecht Israels sowie dessen Verteidigung gegen antisemitische Angriffe.
Unsere Solidarität gilt allen von Antisemitismus Betroffenen sowie allen Opfern antisemitischer Gewalt. Gegen jeden Antisemitismus, immer und überall!"

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