26/07/2026
Wer am Land nicht betroffen ist, soll den Menschen vor Ort nicht vorschreiben, wie sie mit dem Wolf zu leben haben.
NAbg. Albert Royer spricht in seiner aktuellen Kolumne im „Ennstaler“ Klartext: Ein konfliktfreies Nebeneinander von Wolf, Mensch, Landwirtschaft und Tourismus ist in unserer Kulturlandschaft nicht möglich.
Die Freiheitliche Bauernschaft steht klar an der Seite der Landbevölkerung, der Jägerschaft und unserer bäuerlichen Familien. Sie tragen die Folgen einer verfehlten Wolfspolitik - während andere aus sicherer Entfernung belehren.
Unsere ländlichen Regionen brauchen Hausverstand, Schutz und klare Entscheidungen statt ideologischer Bevormundung.
„Wir schreiben der Stadtbevölkerung nicht vor, wie sie zu leben hat - und umgekehrt sollte dasselbe gelten.“
In meiner aktuellen Kolumne im „Ennstaler“ spreche ich Klartext zur Wolfsdebatte. Mein Dank und meine Anerkennung gelten der heimischen Jägerschaft für die Erlegung des Schadwolfes am Gumpeneck.
Ein friedliches und konfliktfreies Nebeneinander von Wolf, Mensch, Landwirtschaft und Tourismus ist in unserer Kulturlandschaft aus meiner Sicht nicht möglich.
Besonders ärgert mich, dass Menschen und NGOs, die selbst nicht betroffen sind, der Landbevölkerung den Wolf mit aller Macht aufzwingen wollen. Während am Land die Folgen getragen werden müssen, lässt sich mit dem Wolfsthema vor allem in den Städten viel Aufmerksamkeit und Spendengeld lukrieren.
Die Menschen am Land wissen selbst am besten, was für ihre Heimat notwendig ist. Wir brauchen keine Belehrungen von außen, sondern Hausverstand und klare Entscheidungen.