Pölten neue Satzungen des Österreichischen Bauernbundes beschlossen. In diesen Grundsätzen findet sich das Bekenntnis zu einem demokratischen, freien und unabhängigen Österreich, zum Rechtsstaat und zum Föderalismus wieder.
• Der Bauernbund sieht sich den christlich-humanistischen Werten und Traditionen verpflichtet.
• Er versteht sich als starke Interessenvertretung der Bauern.
• Darüber hinaus s
etzt sich der Bauernbund für all jene Belange ein, die für die Menschen im ländlichen Raum – über Konfessions-, Standes- und Berufsgrenzen hinweg – wichtig sind: von der Erhaltung der Heimat als Kultur und Lebensraum, dem Leben in den Dörfern, bis zu Chancengleichheit bei Infrastruktur, Wirtschaft, Sozialpolitik und in der Aus- und Weiterbildung. Ziel ist es, die flächendeckende bäuerliche Landwirtschaft und die Funktion des ländlichen Raumes als Erholungsraum nachhaltig sicherzustellen.
• Der Bauernbund bekennt sich zur ökosozialen Marktwirtschaft: Zum Schutz des Eigentums und zu einer Verbesserung der Einkommenslage der Landwirtschaft durch die Gestaltung fairer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, zur Sicherung der ökologischen Vielfalt, zum Schutz der Lebensgrundlagen Boden, Wasser und Luft durch nachhaltige Bewirtschaftung und zu einem gerechten sozialen Ausgleich.
• Bäuerliche Landwirtschaft wird als „Lebenswirtschaft für die Gesellschaft“ gesehen. Neben der Bereitstellung von Nahrung und Energie müssen, so das Leitbild des Bauernbundes, auch „bäuerliche Leistungen zur Erhaltung der Kulturlandschaft, die für die Allgemeinheit erbracht werden, entsprechend abgegolten werden“.